Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Umweltbericht 2018

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In unserem Umweltbericht erfahren Sie alles rund um das Thema Fluglärm, Luftgüte, Klima, Energie sowie Wasser und Abfall bei den Flughäfen Schönefeld und Tegel.

48 | Flughafen Berlin

48 | Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Mit dem Umwelt-Untersuchungsprogramm werden die Emissionen aus dem Luftverkehr überwacht. Alle Ergebnisse werden veröffentlicht.

Umweltbericht 2018 | 49 Luftgüteüberwachung Messen und bewerten Mit rund 35 Millionen Fluggästen sind die Flughäfen Schönefeld und Tegel ein zentraler Baustein der Verkehrsinfrastruktur der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Da sowohl bei der An- und Abreise, zur Versorgung des Flughafens als auch im eigentlichen Flugbetrieb überwiegend fossile Brennstoffe zum Einsatz kommen, werden beim Betrieb eines Flughafens Schadstoffe freigesetzt. Hauptquelle sind neben den Flugzeugturbinen die Kraftwerke der Flughäfen und die Stromgeneratoren, die parkende Flugzeuge mit Strom versorgen. Auch die An- und Abfahrt von Passagieren und Mitarbeitern mit dem PKW sind eine relevante Schadstoffquelle im Flughafenumfeld. Die Luftqualität im Umfeld eines Flughafens wird ebenfalls durch den sonstigen Kraftfahrzeugverkehr, private Heizungsanlagen, Industrieanlagen, Kraftwerke und die Landwirtschaft beeinflusst. All diese Emissionen überlagern sich. Die meteorologischen Bedingungen haben zudem starken Einfluss auf die Konzentration und die chemische Umwandlung von Luftschadstoffen. der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld eine Luftgütemessstelle, die kontinuierlich die Konzentration von Schadstoffen in der Luft misst. In einem Biomonitoring untersucht die FBB freiwillig anhand von Gräsern und Grünkohlpflanzen Luftschadstoffanreicherungen. Der Grünkohl ist dabei sowohl ein Bioindikator als auch ein gut geeigneter Stellvertreter der heimischen Vegetation und ein Nahrungsmittel. So wird die Verbreitung von Luftschadstoffen und deren Wirkung auf die Umwelt erfasst. Einen weiteren freiwilligen Baustein bildet ein Bienenmonitoring, bei dem Honig, Wabenwachs und Pollen auf Luftschadstoffrückstände analysiert werden. An der Luftgütemessstelle „Schönefeld Flughafen“ werden die verkehrstypischen Luftschadstoffkomponenten Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide sowie Feinstaub aus dem Flugbetrieb, dem Kraftfahrzeugverkehr und anderen Quellen kontinuierlich erfasst. Die Ergebnisse der Immissionsmessungen werden durch das Landesamt für Umwelt Brandenburg (LfU) überprüft. Die Messwerte werden täglich auf der Internetseite des Landesumweltamts veröffentlicht: https://luftdaten.brandenburg.de untersucht. Die Ergebnisse dieser Proben werden im Rahmen des jährlich erscheinenden Luftgüteberichts veröffentlicht. Im September 2016 wurde die Luftgütemessstelle um ein Messsystem zur Erfassung von Ultrafeinstaub erweitert. Die FBB ist damit die erste deutsche Flughafengesellschaft, die über eine Messtechnik zur Langzeit-Überwachung dieses Messparameters verfügt. Auch diese Ergebnisse werden im Luftgütebericht veröffentlicht. Als Standort der Messstelle wurde in Abstimmung mit dem Brandenburger Landesamt für Umwelt der östliche Kopf der zukünftigen Nordbahn des BER festgelegt. luft.berlin-airport.de Umwelt-Untersuchungsprogramm Um die Luftqualität und die Auswirkungen des Luftverkehrs langfristig zu untersuchen, hat die FBB im Jahr 2011 mit Blick auf den BER ein Luftgüte- und Umwelt-Untersuchungsprogramm gestartet. Das Unternehmen betreibt an Benzol und weitere Kohlenwasserstoffe, Benzo[a]pyren als Leitsubstanz der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) sowie Ruß werden ganzjährig über den Zeitraum von jeweils einer Woche gesammelt und vom Landeslabor Berlin-Brandenburg

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