Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Umweltbericht 2011

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In unserem Umweltbericht erfahren Sie alles rund um das Thema Fluglärm, Luftgüte, Klima, Energie sowie Wasser und Abfall bei den Flughäfen Schönefeld und Tegel.

� 4 | Flughafen Berlin

� 4 | Flughafen Berlin Brandenburg � Umweltbericht 2011 Horst Amann ist seit 1. August 2012 Geschäftsführer Technik und Betrieb. Der Flughafen Berlin Brandenburg Auf dem Weg zum grünen Airport Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) legt den Umweltbericht 2011 in der wohl schwierigsten Phase der Unternehmensgeschichte vor. Durch die kurzfristige Verschiebung der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg richtet sich der Fokus derzeit zweifellos auf die vollständige Fertigstellung und eine solide Finanzierung des Projekts. Dennoch hat das zurückliegende Jahr insbesondere im Hinblick auf das Schallschutzpro- gramm auch gezeigt, wie wichtig es für uns ist, dass wir Fluglärm und Umweltbelange als zentrale Themen unseres unternehmerischen Handelns begreifen. Wir lassen daher auch in schwierigen Zeiten nicht in unserem Engagement für einen grünen Airport nach. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH ist sich seiner Verantwortung für die Umwelt und die Interessen

„Wir wollen die Zunahme des Flugverkehrs vom Ressourcenverbrauch und der Lärmbelastung entkoppeln.“ seiner Nachbarn bewusst. Mit unserer Green-Airport-Strategie engagieren wir uns gezielt und langfristig in Handlungsfeldern, die für das Unternehmen in den kommenden Jahren von besonderer Bedeutung sein werden. Mit der Eröffnung werden im Um- feld des BER Menschen stärker als bisher oder erstmals von Fluglärm betroffen sein. Deren Sorgen und Hinweise nehmen wir sehr ernst. Mit der konsequenten Umsetzung des im Schallschutzprogramm enthaltenen Schutzziels, 55 dB(A) Maximalpegel im Innenraum tagsüber nicht zu überschreiten, schaffen wir hier Linderung. Wir arbeiten weiter an der aktiven Lärmminderung und wollen unsere Nachbarn zukünftig insbesondere via Internet besser informieren und mehr mit ihnen kommunizieren. Unter dem Strich werden mit Inbetriebnahme des BER rund 80 Prozent weniger Menschen im Großraum Berlin Brandenburg tagsüber von Fluglärm über 55 db(A) Dauerschallpegel betroffen sein. Von übergeordneter Bedeutung in der umweltpolitischen Diskussion ist seit vielen Jahren zweifellos der Klimaschutz. Auch wir stellen uns dieser Verantwortung. An vielen Stellen im Unternehmen wurden bereits Umweltbericht 2011 � Flughafen Berlin Brandenburg | 5 � beim Bau des neuen Flughafens die Weichen gestellt, um den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu minimieren. So wird im Terminal Erdwärme genutzt. Bereits seit Anfang 2012 beziehen wir unseren zugekauften Strom vollständig aus erneuerbaren Quellen und das in einer Menge, die dem Verbrauch einer Kleinstadt entspricht. Wir sind damit übrigens der erste Flughafen in Deutschland, der seinen Stromeinkauf vollständig auf grünen Strom umgestellt hat. Bei jedem Neubau werden wir zukünftig sorgfältig prüfen, ob er als Null-Energie-Gebäude errichtet werden kann. Denn Nachhaltigkeit bedeutet für uns, den Blick nicht nur auf die Baukosten, sondern auch auf die Betriebskosten zu lenken. Die Luftgüte am und um den Flugha- fen Schönefeld ist vergleichbar mit anderen vorstädtisch geprägten Standorten im südlichen Brandenburg. Dies ist das Ergebnis unseres freiwilligen Untersuchungsprogramms, mit dem wir die Umweltwirkungen des Flugverkehrs auf die Region schon vor Inbetriebnahme des BER dokumentieren. So wird auch ein „Vorher-Nachher-Vergleich“ möglich sein. Im Gegensatz zu den Flugzeugen kann der Flughafen selbst nicht davonfliegen. Wir müssen und wollen uns auch in Zukunft unserer Verantwortung vor Ort stellen und richten unsere Umweltstrategie danach aus. Wir haben verstanden, dass wir nur mit hohem Engagement beim Lärmund Klimaschutz, der Luftreinhaltung und dem betrieblichen Umweltschutz die Akzeptanz bei unseren Nachbarn gewinnen und erhalten können. Berlin und Brandenburg sind beliebte Reiseziele und auch die Menschen hier verreisen gern. Dies zeigt sich in den überdurchschnittlichen Wachstumsraten, die der Luftverkehr in der Region seit Jahren verzeichnet. Als Flughafenbetreiber freut uns das natürlich. Und für unsere Umweltstrategie am Flughafen Berlin Brandenburg lautet deshalb das Ziel, die Zunahme des Flugverkehrs vom Ressourcenverbrauch und der Lärmbelastung zu entkoppeln. Mit der Umweltstrategie haben wir uns auf den Weg gemacht, ein grüner Flughafen zu werden. Bitte begleiten Sie uns auf diesem Weg mit Ihren Anregungen und Ihrer konstruktiven Kritik. Berlin im September 2012 Horst Amann Geschäftsführer Technik / Betrieb

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