Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2018 wurden an den Flughäfen rund 34,7 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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Nachbarn 12/2018

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4 WORTE AUF DEN WEG

4 WORTE AUF DEN WEG Liebe Leserin, lieber Leser Die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Die Blätter sind von den Bäumen geweht und die Nebelschwaden sind am Morgen in Berlin angekommen. Die Sonne braucht jetzt ihre Zeit, sich für den Tag mit ihrer vollen Kraft durchzusetzen. Ungeachtet der Diskussion und Abstimmung über die ewige Sommerzeit in Europa schalten wir die Lampen in unseren Wohnungen jetzt häufiger und früher ein. Wir brauchen und wollen Licht – nicht zuletzt erspart es uns eine Menge blauer Flecken an den Beinen. Vielleicht kommt es nicht von ungefähr, dass der dunkelste Monat im Jahr von dem „Lichtfest“ der Christenheit geprägt ist. Mit vielen Lichtern und Lampen vertreiben wir in der Weihnachtszeit die Finsternis aus unseren Wohnungen und Herzen. Hoffentlich. Das Licht der Welt, so steht es in der Bibel, ist mit dem Jesuskind in die Welt gekommen. Mit Jesus kommt ein Licht aus einer anderen Welt in unsere Welt. Dafür stehen die Engel, die die Nacht zum Tag machen. Auf einem Feld in der Nähe von Bethlehem verkünden sie die große Freude. Und sie inspirieren die Hirten auf dem Feld, sich sofort auf den Weg zu machen. Beseelt vom Gesang der Himmelsboten und dem anderen Licht im Herzen, finden sie Jesus, Maria und Josef. Sie spüren, dass hier etwas Besonderes und Wunderbares sich ankündigt. Würden die Engel heute am Potsdamer Platz auffallen, wenn sie am Himmel schweben, leuchten und singen? Es ist immer hell dort, und an besondere Aktionen von Agenturen haben wir uns in Berlin schon gewöhnt. Engel am Himmel? Die wollen bestimmt nur wieder ein neues Parfum oder einen neuen Mixer bewerben. Egal, meine Aufmerksamkeit gehört wieder dem Leuchten des Displays auf meinem Telefon. Aufmerksamkeit für das Besondere zu bekommen, ist in Berlin vielleicht schwerer als sonst. Die Stadt ist im Dezember angefüllt mit einem weihnachtlichen Brummen und Summen an vielen Orten. Die Geschäftigkeit verstellt uns den Blick auf das Wesentliche. Wir müssen uns schon auf den Weg machen, um hinter die Kulissen zu schauen, ob dort auch Licht ist. Ja, ist es. Der Stern von Bethlehem lässt sich dort finden. Er wies den Hirten auf dem Feld den Weg und kann das auch heute noch tun. Ich wünsche Ihnen von Herzen eine gesegnete, erfüllte und erleuchtete Weihnachtszeit. Ihr Flughafenseelsorger Justus Münster ¢ Übrigens laden wir Sie sehr herzlich ein zum Weihnachtssingen am Flughafen Schönefeld und Tegel. Am 1. Weihnachtsfeiertag, also dem 25.12.2018 singen wir gerne auch mit Ihnen. Um 12 Uhr in Schönefeld und um 14 Uhr in Tegel. Alle weiteren Weih nachtgottesdienste finden Sie unter: www.weihnachtsgottesdienste.de ANZEIGE Impressum Herausgeber: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in Kooperation mit ELRO Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen ( (03375) 24250 / www.elro-verlag.de Auflagenzahl: 65.000 Verantwortlicher Redakteur der ELRO Verlagsgesellschaft mbH: Manfred Tadra ( (033764) 5059-61 m.tadra@elro-verlag.de Verantwortlich für Anzeigen: Jörg Kobs ( (0175) 167 43 38 j.kobs@elro-verlag.de Verteilgebiet: Flughafenregion Berlin-Brandenburg Chefredaktion (V.i.S.d.P.): Hannes Stefan Hönemann ( (030) 6091-70100 Ressortleiter Verlagsthemen: Vesa Elbe Gestaltung und Realisation: Oliver Otto Redaktion: Christian Franzke (CF) – verantwortlich, Donate Altenburger (DA), Nancy Biebach (NB), Wolfgang Felber (WF), Clemens Glade (CG), Annika Hennebach (AH), Dr. Kai Johannsen (KJ), Jörg Kobs (JK), Oliver Kossler (OKS), Fiona Konrad (FK), Rosemarie Meichsner (RM), Simon Miller (SM), Justus Münster (JM), Anna Panckow (AP), Manfred Tadra (MT), Ralf Wagner (RW), Redaktion (red) Bildquellen: Günter Wicker (S. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 14, 15, 16), SPD-Landtagsfraktion Brandenburg (S. 3), Twinkle (S. 6), Nancy Biebach (S. 9), Manfred Tadra (S. 10, 19, 23), WienTourismus / Christian Stemper (S. 12, 13), WienTourismus / Peter Rigaud/Couture Vivienne Westwood (S. 13), Oberstufenzentrum LDS (Seite 18), pixabay (S. 20) Nachbarn 12/2018

MEIN ARBEITSPLATZ IN DER FLUGHAFENREGION 5 Immer in Bewegung Zu Gast beim Kreissportbund Dahme-Spreewald e.V. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper – ganz im Sinne des römischen Dichters Juvenal – zeigt sich der Kreissportbund (KSB) als zentraler Macher in der Sportlandschaft des Dahmelands. Als Speerspitze des Vereins fungieren dabei zwei umtriebige Mittdreißiger. Das sind Norman Grätz, der dem KSB seit knapp einem halben Jahr als Geschäftsführer vorsteht, sowie Daniel Gensigk, der bereits seit vielen Jahren als Sportjugendkoordinator im Kreis aktiv ist. Beide Biografien sind stark von der Leidenschaft zum Sport geprägt. Während der eine, Gensigk, auf den Fußballplätzen der Region erfolgreich auf Torjagd ging, kämpfte der andere, Grätz bei der Leichtathletik auf der Tartanbahn gegen die Stoppuhr. Das Sportstudium absolvierten beide in Potsdam, um im Anschluss einen Job beim KSB bzw. als Teammanager bei den Basketballern der Red Dragons zu finden. Auch im Privaten besteht eine Analogie – beide sind stolze Väter jeweils eines Sohnes. Dachorganisation für bunte Vereinspalette „Unsere Hauptaufgabe besteht darin, als Dachorganisation und Interessenvertreter für die im Landkreis Dahme-Spreewald ansässigen Sportvereine zu agieren“, fasst Grätz die Tätigkeiten zusammen. Kein leichtes Unterfangen mit Blick auf die Zahlen: 179 Vereine mit rund 21.000 Mitgliedern gehen 51 verschiedenen Sportarten nach. „Wir sind für alle Vereine Ansprechpartner diverser Anfragen, von Sportstättenbau über Fördermittelakquise und Mitgliederverwaltung bis hin zu sensiblen Themen wie der Kindeswohlgefährdung ist alles dabei. Aber genau diese Vielfalt macht es auch so spannend für uns. Unser Alltag besteht dabei vor allem aus Beratung und Koordination“, erzählt Gensigk. „Darüber hinaus besetzen wir sämtliche fachspezifischen Ausschüsse, wo wir zum Teil beratende Stimme oder förmliches Mitglied sind. Ob beim Landessportbund, der Brandenburgischen Sportjugend oder den Landkreisausschüssen für Sport und Bildung: Wir treten immer als Sprachrohr der Vereine auf“, so Grätz. Dabei agiert der KSB nicht als Geldgeber, sondern unterstützt die Vereine u. a. dabei, das Förderpotenzial auszuschöpfen. Bei ihrer Arbeit werden sie tatkräftig von drei Kollegen unterstützt, die sich vorrangig in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit engagieren. „Wir sind die Interessenvertreter für alle im Landkreis ansässigen Sportvereine.“ Norman Grätz, Geschäftsführer Kreissportbund Dahme-Spreewald e.V. Bürokratiehürden und Haus des Sports Mit Blick in die Zukunft wünschen sich die beiden vor allem eine zeitnahe Entbürokratisierung der Förderpolitik. „Da muss unbedingt eine neue Flexibilität her, um das Sporttreiben der Region auch in Zukunft dynamisch absichern zu können“, sind sich beide einig. „Unser großer Wunsch ist es, perspektivisch hier am Standort ein Haus des Sports zu errichten, in dem mehrere Vereine unter einem Dach den Gemeinschaftsgedanken des Sports vorleben können“, blickt Norman Grätz voraus. Seit dem Auszug aus der ehemaligen KSB-Geschäftsstelle in Königs Wusterhausen laufen die Diskussionen für ein Haus des Sports in der Stadt mit den meisten Mitgliedern. Ein gültiger Beschluss der Stadtverordnetenversammlung für ein Haus des Sports liegt vor. Alles ganz im Sinne des KSB – und Juvenals. CF Nachbarn 12/2018

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