Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2018 wurden an den Flughäfen rund 34,7 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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Nachbarn 11/2019

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Das Nachbarschaftsmagazin für die Flughafenregion.

2 IN UNSERER REGION |

2 IN UNSERER REGION | AUF EIN WORT Liebe Nachbarinnen und Nachbarn! Die ständige Weiterentwicklung der Flughafenregion ist immer wieder Gegenstand der Berichterstattung in unserer Zeitung. So auch in der aktuellen Ausgabe, in der wir Ihnen über unsere Teilnahme an der Expo Real in München, der führenden deutschen Messe der Immobilienwirtschaft, berichten. Gemeinsam mit Kollegen habe ich dort vor wenigen Wochen unsere Pläne zur Immobilienentwicklung am BER präsentiert. Auf dem zu entwickelnden Areal mit einer Gesamtfläche von rund 380.000 Quadratmetern Bauland zwischen den beiden Landebahnen sollen städtische Quartiere mit einer Mischung aus hochwertigen Büro- und anderen Gewerbeflächen entstehen. Die Vermarktung der Flächen beginnt zwar erst Ende 2020. Doch die Resonanz der Fachbesucher auf der Messe war durchaus beeindruckend. Mehr dazu in unserer Rubrik Standortentwicklung. Dass diese Entwicklung rund um den Flughafen, gerade am Arbeitsmarkt, nicht nur eine Chance für die Menschen hier in der Region, sondern auch Sogwirkung bis tief in den Südosten der Lausitz entfalten wird, habe ich schon des Öfteren erwähnt. Bis 2030 wird mit knapp 40.000 neuen Einwohnern und rund 85.000 zusätzlichen Beschäftigten in der Flughafenregion gerechnet. Die angesprochene Dynamik stellt die gesamte Region im Umkehrschluss jedoch auch vor große Herausforderungen. Zu den größten Herausforderungen gehört es, die Verkehrsinfrastruktur der Region für die zukünftigen Entwicklungen vorzubereiten. Hin weise dazu gibt die Verkehrsstudie des Dialogforums. Demzufolge rechnet man bis 2030 mit einem zusätzlichen Verkehrsaufkommen von täglich bis zu 220.000 Fahrten. Welche Maßnahmen und Handlungsempfehlungen die Verkehrsplaner vorgelegt haben, damit das Wachstum noch steuerbar bleibt, haben wir für Sie auf Seite 9 zusammengefasst. Mit den viel kolportierten „Wachstumsschmerzen“ kennt sich übrigens auch der jüngst wiedergewählte Bürgermeister von Rangsdorf, Klaus Rocher, aus. Wie er einen moderaten Zuzug in seiner Gemeinde umsetzen will und welche Planspiele dabei das ehemalige Bücker-Flugzeugwerk spielt, verrät er uns im Interview auf Seite 3. Nun aber viel Spaß bei der Lektüre. Ihr Engelbert Lütke Daldrup Nachbarn 11/2019

IN UNSERER REGION | POLITIK 3 Klaus Rocher Herr Rocher, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum Wahlerfolg. Sie gehen in ihre dritte Amtszeit. Was steht dabei ganz oben auf Ihrer Prioritätenliste? Ihre Gemeinde ist eng mit der Luftfahrt verwoben. Das Gelände des ehemaligen Flugplatzes und das Bücker-Flugzeugwerk galten lange als Tafelware. Jetzt ist der Startschuss für die Entwicklung der 100 Hektar großen Fläche gefallen. Was genau soll dort entstehen? Jedes Jahr ziehen rund 100 Menschen in Ihre Gemeinde – Tendenz steigend. Wie wollen Sie den Spagat zwischen Zuzug und dem Erhalt ihrer grünen Gemeinde meistern? In meiner dritten Amtszeit ist der bedarfsgerechte Ausbau der Infrastruktur mein wichtigstes Ziel. Prioritär sind dabei die Erweiterung der Schul- und der Hortkapazitäten sowie der Ausbau der Straßen. Die Themen müssen wir schnellstmöglich angehen. Mein Wunsch ist es auch, die Bürger in Entscheidungsprozesse noch mehr einzubeziehen. Grundsatzentscheidungen wie z. B. den Erhalt des Grüns und Veränderungen im Ortsbild werde ich in Zukunftsworkshops weiterführen. Auch die Stärkung des Ehrenamtes liegt mir am Herzen, ohne das viele Projekte und Entwicklungen in Rangsdorf gar nicht möglich wären. Durch die Installation eines Jugendparlaments und eines Seniorenbeirats sollen zusätz liche Interessen einzel ner Gruppen vertreten werden. Aber auch die Frei willige Feuerwehr und das Ehrenamt im sozialen und sportlichen Bereich soll durch zusätzliche Anreize attraktiver werden. Das ehemalige Bückergelände wird zu einem Wohn- und Mischgebiet ausgebaut. Der Großteil der Bebauung soll den stetig steigenden Wohnungsbedarf decken, mit der Schaffung von neuem Wohnraum für ca. 1.500 Menschen. Aktuell sind ca. 600 bis 700 Wohnungen auf dem Gelände geplant. Zusätzlich ist es vorgesehen, eine Schule zu errichten sowie einen Sportplatz und eine Sporthalle. Für den Investor sind noch verschiedene Modelle denkbar. Zur Deckung des täglichen Bedarfs wird auch ein Einkaufsmarkt in Aussicht gestellt. „In meiner dritten Amtszeit ist der bedarfsgerechte Ausbau der Infrastruktur mein wichtigstes Ziel.“ Klaus Rocher, Bürgermeister der Gemeinde Rangsdorf Es werden primär leerstehende Industriebrachen, wie das Bückergelände, zur Schaffung von Wohnraum genutzt. Die Lückenbebauungen im Innenbereich des Ortes werden durch Vorgaben in Bebauungsplänen gesteuert. Dabei wird der Erhalt des Grüns eine große Rolle spielen, auch in Verbindung mit einer klima- und bürgerfreundlichen Baumschutzsatzung. Da die Infrastruktur an den Zuzug zwingend angepasst werden muss, ist der Zuzug mit maximal 250 Einwohnern pro Jahr zu begrenzen, damit das Wachstum infrastrukturell verträglich bleibt. Interview CF Nachbarn 11/2019

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