Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

Aufrufe
vor 2 Jahren

Nachbarn 11/2018

  • Text
  • Nachbarn
  • Region
  • Berlin
  • Unternehmen
  • Brandenburg
  • Wildau
  • Anecom
  • Raumfahrt
  • Flughafen
  • Tourismus

8 IN UNSERER REGION Wer

8 IN UNSERER REGION Wer radelt am meisten? Mit dem Fahrrad um die Welt Im Zeitraum 1. August bis 30. September 2018 beteiligte sich die FBB zum vierten Mal an der Fahrradaktion „Wer radelt am meisten?“, einem Wettstreit zwischen neun öffentlichen Berliner Unternehmen um die meisten geradelten Kilometer. Ausrichter des Wettbewerbs ist die Initiative „mehrwert Berlin“, in der sich 20 große öffentliche Unternehmen der Stadt im Dienste einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung zusammengetan haben und gemeinsam Vieles bewegen. In diesem Jahr radelten rund 90 FBB-Mitarbeitende im Aktionszeitraum zusammen über 60.000 Kilometer, was in etwa 1,5 Erdumrundungen am Äquator entspricht. Berlinweit kamen bei 1.773 Teilnehmenden fast 1 Mio. Kilometer zusammen, und zwar genau 979.746 Kilometer. Im Vordergrund des Wettbewerbs „Wer radelt am meisten?“ steht der Spaß am Radfahren, mit klarem Kopf zum Arbeitsplatz zu kommen und einfach fit zu bleiben. Geschont werden nebenbei das Portemonnaie und die Umwelt. Wie schon im letzten Jahr hat die Umweltabteilung die Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Unternehmen im Rahmen der Aktion wieder zu einer geführten Radtour durch die neue Airport City und um den Fluggastterminal am BER eingeladen. JW Bienenfleißig Neue Imkerinnen für die Flughafenbienen Seit 2011 fliegen Honigbienen auf dem Betriebsgelände in Schönefeld für den Umweltschutz umher. Seit diesem Jahr haben sie neue Imkerinnen: Severine Bach und Dr. Uta Wolf-Benning aus der Abteilung Immissionsschutz kümmern sich um die beiden Arbeitsvölker in Schönefeld. Unterstützt werden sie dabei von ihren Kollegen Sebastian Aust und Jörg Weyden. „Die letzten Wochen waren sehr arbeitsreich für uns,“ weiß Dr. Wolf-Benning. „Wir haben regelmäßig die Vitalität der Bienen überprüft und sie wegen der Trockenheit mit Wasser versorgt. Die rund 6000 Bienen je Volk wurden bereits eingefüttert, um gut durch den Winter zu kommen, und erhalten noch eine letzte Milbenbehandlung. „Am meisten freuen wir uns, wenn die Bienen dann den Winter überstanden haben und das Auswintern beginnt,“ ergänzt Severine Bach. Jedes der beiden Völker wächst dann auf bis zu 60.000 Bienen an und wird zehn bis zwanzig Kilogramm leckeren Flughafenhonig erzeugen. Ein unabhängiges Labor untersucht den Honig übrigens aufwendig auf Schadstoffe und Schwermetalle bevor er verteilt wird – die Werte liegen seit 2011 ein Vielfaches unter den herangezogenen Grenzwerten. DT Nachbarn 11/2018

IN UNSERER REGION 9 Richtfest „Am Rosenanger“ – in Wildau entstehen 171 neue Wohnungen Den Bildband „Wildau im Wandel der Zeiten“ überreichte Wildaus stellvertretender Bürgermeister Marc Anders an Dr. Jürgen Leibfried, Gründer und Vorstand der BAUWERT AG, anlässlich des Richtfestes für das Wohnbauprojekt „Am Rosenanger“ in Wildau. Marc Anders: „Mit den hier entstehenden 171 Wohnungen kann die Stadt Wildau dem Wohnungsmangel ein Stück entgegentreten.“ Wenn Unternehmer sich zur Ruhe setzen Themenabend zur Unternehmensnachfolge Gerhard Janßen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH machte in seinen Begrüßungsworten zum Themenabend „Unter nehmens nachfolge – Glücks sache oder planbar?“ am 1. Oktober deutlich, dass das Problem der Unternehmensnachfolge eine große Bedeutung für den Landkreis hat. Nach den Zahlen der IHK und der HWK gibt es gegenwärtig 3700 Unternehmen im Land Brandenburg, in denen die Geschäftsführer älter als 60 Jahre alt sind. Das bedeutet, dass hier in den nächsten Jahren eine Übernahme ansteht. Das betrifft dann auch tausende Beschäftigungsverhältnisse. In seinem Impulsvortrag erläuterte Dr. Miloš Stefanović, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Brandenburg, einige Probleme, die mit der Unternehmensnachfolge im Zusammenhang stehen. Der Anteil der Nachfolger bei den Unternehmensgründern liegt bei mehr als 50 Prozent. Das stellt die Gründer vor große Herausforderungen bei der Finanzierung der Übernahme. Große Herausforderung bei der Finanzierung Eine familieninterne Übernahme kommt nur bei etwa der Hälfte der Unternehmen zustande. Zu etwa 30 Prozent kommt es zu externen Unternehmensnachfolgern, durch andere Personen oder Übernahmen. Bei 17 Prozent kommen die Nachfolger aus dem Unternehmen selbst. Das Problem ist, dass statistisch gesehen 44 Prozent der Unternehmer keinen Nachfolger finden. ¢ Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.wfg-lds.de Für den Verkäufer eines Unternehmens stellen sich folgende Fragen: Wie kann man die Unternehmensnachfolge vorbereiten? Wie lange vorher sollte man beginnen, die Nachfolge zu organisieren? Wie findet man den passenden Verkaufspreis? Der Käufer muss sich mit Problemen beschäftigen wie: Wie finanziere ich den Kaufpreis? Wieviel Eigenkapital steht mir zur Verfügung? Wie gestaltet sich die Kreditaufnahme? Gibt es Fördermittel? Wer kann mich bei der Übernahme begleiten? In der anschließenden Podiumsdiskussion gaben Uwe Borges (Mitglied des Vorstandes der Mittelbrandenburgischen Sparkasse), Marion Schirmer (Projektleiterin Lotsendienst der Wirtschaftsförderung Dahme-Spreewald), Thorsten Golm (Geschäftsstellenleiter Schönefeld der IHK Cottbus) und Manja Bonin (Abteilungsleiterin Wirtschaftsförderung und Fachkräftesicherung der HWK Cottbus) einen Überblick über die vielfältigen kostenlosen Unterstützungsangebote im Landkreis Dahme-Spreewald. Paul Machynia und Torsten Braun vom Eichwalder Baumdienst berichteten, wie sie die Unternehmensübergabe/-übernahme gemeistert haben. MT Die Stadt Wildau habe den Planungsvorgang relativ zügig hinbekommen. Die zunehmenden Einwohnerzahlen werden die Stadt aber auch vor weitere Heraus forderungen bei der Entwicklung der Infrastruktur stellen. Die Grundschule werde erweitert, eine neue Kita werde gebaut. Für den Fortgang der Bauarbeiten und die Fertigstellung des Projektes wünschte der stellvertretende Bürgermeister dem Projekt vor allem Harmonie mit der Nachbarschaft. Im Herbst 2019 sollen die ersten Mieter „Am Rosenanger“ einziehen. MT Nachbarn 11/2018

Unsere Publikationen

Nachbarn Region Berlin Unternehmen Brandenburg Wildau Anecom Raumfahrt Flughafen Tourismus

News