Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Nachbarn 06/2019

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8 IN UNSERER REGION

8 IN UNSERER REGION Effektiv Leben retten Größte und modernste Rettungswache des Landkreises am BER übergeben Am 2. Mai wurde am künftigen Hauptstadtflughafen BER im Rahmen einer symbolischen Schlüsselübergabe eine neue Rettungswache in Betrieb genommen. Landrat Stephan Loge begrüßte die Inbetriebnahme: „Das ist die größte Rettungswache, die der Landkreis je geplant und gebaut hat und in Betrieb nimmt. Die Rettungswache entstand nach einem Gutachten aus dem Jahr 2015, nach den Direktiven des Landes für einen Sanitätsflughafen, der dieser Flughafen auch sein wird.“ Hochmoderne Wache Das zweigeschossige Gebäude umfasst 1.000 Quadratmeter mit fünf Garagen u.a. für einen Rettungstransportwagen, einen Infektionstransportwagen und für ein Fahrzeug des leitenden Notarztes. Dazu kommen die sozialen Einrichtungen, wie eine voll ausgestattete Küche, Duschen und Ruheräume, für die hier im Schichtdienst tätigen Mitarbeiter. Damit ist die Wache nicht nur für Einsätze im Landkreis zuständig, sondern auch bestens ausgerüstet für Einsätze auf dem zukünftigen Flughafen BER. Der Landkreis ist verpflichtet, an 95 Prozent aller Einsatzorte an öffentlichen Straßen innerhalb von 15 Minuten mit den Rettungs kräften vor Ort zu sein. Das bedeute auch, dass künftig noch zehn neue Rettungswachen gebaut, saniert oder umstrukturiert werden müssen, erklärte Landrat Loge vor Ort. Johanniter ab sofort tätig Das Personal für diese neue Rettungswache wird durch die Hilfsorganisation Johanniter- Unfall-Hilfe (Regionalverband Südbrandenburg) bereitgestellt, die auch im Landkreis für die Rettungsdienstversorgung zuständig ist. Flughafen-Geschäftsführer Dr. Manfred Bobke-von Camen betonte, wie wichtig die Inbetriebnahme der neuen Rettungswache sei: „Um die hohe Qualität der Notfallversorgung auch am späteren BER mit über 35 Millionen Passagieren sicherzustellen, ist es wichtig und richtig schon jetzt mit der Rettungswache in den Regelbetrieb zu gehen. Wir übergeben heute den Schlüssel und freuen uns, dass die Johanniter-Unfall-Hilfe (Regionalverband Südbrandenburg) ab heute hier tätig ist.“ Auch Schönefelds Bürgermeister Dr. Udo Haase bedankte sich dafür, dass es gelungen sei, hier drei Millionen Euro zu investieren und für die Bürger eine Rettungswache zu haben. „Hier zeigt sich wieder einmal beispielhaft wie Flughafengemeinde und Landkreis zusammenarbeiten“, so der Bürgermeister. Für Andreas Berger-Winkler vom Regionalvorstand Johanniter- Unfall- Hilfe e. V. ist diese neue, hochmoderne Rettungswache direkt auf dem Flughafengelände ein attraktiver Anreiz, um Fachkräfte hierher zu holen und zu binden. MT Nachbarn 06/2019

Internationale Gäste in Wildau Delegation aus Kambodscha interessierte sich für Entwicklung des Landkreises IN UNSERER REGION 9 Willkommen im Landkreis Dahme- Spreewald“ hieß es am 16. Mai im Wildauer Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Das „Willkommen“ galt einer Gruppe hochrangiger Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft aus dem Königreich Kambodscha. Sie waren Teil einer Delegation, die vom 12. bis 16. Mai an Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Kambodscha teilnahmen. Die Gäste wollten an diesem Tag wissen, wie sich der Landkreis Dahme-Spreewald entwickelt. Wirtschaftliche Entwicklung aufgezeigt Wirtschaftsförderer Gerhard Janßen begrüßte die Gäste und gab einen Überblick über den Landkreis, den Technologie- und Wirtschaftsstandort Wildau und deren wirtschaftliche und touristische Bedeutung in der Hauptstadtregion. Dabei erläuterte er die Bedeutung der Flughafen region im Norden des Landkreises und die der Spreewaldregion im Süden. Als wirtschaftliche Schwerpunkte erläuterte Gerhard Janßen den Gästen die Branchen Luftfahrt, Logistik, Ernährungswirtschaft und Tourismus. Er gab eine Übersicht über die Beschäftigungssituation mit einer Arbeitslosenquote von 3,7 Prozent und dem Problem des Fachkräftemangels. In diesem Zusammenhang machte er auch die Bedeutung der Flughafenregion um den BER für die wirt schaftliche Entwicklung im Landkreis deutlich. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Ausführungen war der Aufbau und die Struktur der Wirtschaftsfördergesellschaft (WFG) des Landkreises. Hier spielten die Themen Beitrag der WFG zur Standortentwicklung, die Existenzgründerberatung und die Berufsorientierung den Schwerpunkt. Und genau dieser Themenkomplex war scheinbar für die Gäste von besonderer Bedeutung. Sie wollten genau wissen, wie die Wirtschaftsförderung funktioniert, wie und durch wen sie finanziert wird, wer wem rechenschaftspflichtig ist. Großes Interesse brachten die Teilnehmer auch dem Thema „Existenzgründung“ entgegen. Hier wollten sie wissen, wie die Wirtschaftsförderung Existenzgründer unterstützt, fachlich und finanziell. Dynamik der Metropolnähe Landrat Stephan Loge macht auf die überdurchschnittliche wirtschaftliche Entwicklung im Norden des Landkreises und die durch Landwirtschaft und Tourismus geprägte südliche Region aufmerksam. Es gehe darum, die Dynamik der Metropolnähe in die ländlichen Regionen zu transferieren. Einer der Schwerpunkte für den Landkreis sei die Entwicklung der sozialen Infrastruktur. Und nochmals auf die Fragen der Gäste eingehend: „Wirtschaftsförderung ist eine freiwillige Aufgabe der Kommunalpolitik. Aber es ist eine ganz wichtige Aufgabe. Die Wirtschaftsförderung ist das Bindeglied zwischen Wirtschaft, Kommunal- und Landespolitik.“ Im Anschluss besuchte die Delegation den Forschungsbereich PYCO des Fraunhofer IAP. MT Für unsere Region – Tag der Nachbarn 2019 Umlandarbeit der Flughafengeselleschaft auf Nachbarschaftstour Am 24. Mai zum Tag der Nachbarn begrüßte die FBB zwei neue Kooperationspartner und zeichnete ein Sonderprojekt aus. Neben der Grundschule aus Groß Machnow freuten sich auch die Kita Ritterschlag aus Schulzendorf sowie Ajax Eichwalde über den Besuch des Nachbarn aus Schönefeld. red Nachbarn 06/2019

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