Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Nachbarn 06/2019

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10 NAH & FERN 48 Stunden

10 NAH & FERN 48 Stunden Island Street Food, Architektur und Naturspektakel Kaum ein anderes Land bietet auf so kleinem Raum eine so große Vielfalt an Natur-Highlights, wie Island. Und da man schon innerhalb kürzester Zeit von Berlin aus in die isländische Hauptstadt Reykjavík gelangt, entschlossen wir uns spontan zu einem Kurztrip. Wir steigen nachmittags in Berlin Tegel in das Flugzeug von Icelandair ein und landen bereits dreieinhalb Stunden später im arktischen Land. Kurz noch den SUV an der Mietwagenverleihstation abgeholt und schon geht es zum Checkin ins Apartment. Wenig später stärken wir uns mit einer Lammsuppe und Crêpes bei Icelandic Street Food für die Nacht, denn heute gehen wir auf Nordlichterjagd. Gegen 20.00 Uhr brechen wir gewappnet mit Thermoskannen, Stativ und Kamera auf, um am Leuchtturm Grótta auf der Halbinsel Seltjarnarnes auf die Polarlichter zu warten. Das Wetter ist auf unserer Seite und zeigt einen sternenklaren Himmel. Noch als wir uns gerade darüber austauschen, dass unsere Karten gut zu stehen scheinen, sehen wir einen leichten grünen Schleier in der pechschwarzen Nacht. Ein zweiter Blick und wir sind uns sicher: das sind Nordlichter. Leider sind sie nur schwach, aber immerhin besser als Nichts. Als sie kurze Zeit später verschwinden und sich der Himmel mit Wolken bedeckt, kehren wir zur Unterkunft zurück und sagen gute Nacht. Immerhin wartet morgen ein volles Programm auf uns. Nach einem schnellen Frühstück sitzen wir auch schon im Auto. Bevor wir Reykjavik verlassen, wollen wir uns noch DAS Wahrzeichen der isländischen Hauptstadt anschauen, die Kirche „Hallgrímskirkja“. Diese fällt durch ihre hellen Basaltsäulen schon aus der Ferne auf und ist architektonisch im wahrsten Sinne des Wortes „herausstechend“. Nach gut einer dreiviertel Stunde Autofahrt durch die scheinbar endlose Landschaft Islands, kommen wir am Nationalpark Þingvellir an. Ein historischer Ort, denn hier wurde das welterste Parlament gegründet. Auch geologisch kommt man ins Staunen, denn hier driften die eurasische und amerikanische tektonische Platte auseinander. Das hat im Laufe der Jahrhunderte zu einem beeindruckenden Grabenbruch geführt. Früh am Morgen klingelt der Wecker. Das Aufstehen fällt uns nicht schwer, ganz im Gegenteil. Die Vorfreude auf das, was heute ansteht ist riesig: wir werden den Golden Circle abfahren und einige der imposantesten Naturspektakel Islands besuchen. Nachbarn 06/2019

NAH & FERN 11 Vom Nationalpark fahren wir weiter zu dem wohl bekanntesten Geysir, dem Strokkur. Er bricht alle 4 bis 10 Minuten aus. Wir beobachten eine große Blase, welche sich an der Oberfläche bildet und schon schießt eine riesige Fontäne Wasser in die Luft. Kaum hat man realisiert, was gerade passiert, fällt das Wasser auch schon wieder zurück in den kleinen See und alles scheint wieder ruhig. Irre. Neben dem Strokkur gibt es hier viele weitere heiße Quellen, die von türkis bis zu milchig blau schimmern. Im Infocenter gegenüber befindet sich ein Bistro. Perfekt um kurz Halt zu machen, ein Sandwich und einen Kaffee zu genießen und sich so für den Nachmittag zu stärken. Vorbei an Islandpferden führt uns die Straße weiter zum tobenden Wasserfall „Gullfoss“. Er begrüßt uns nicht nur mit reißenden Wassermassen, sondern auch mit heftigem Wind. Wir werden vom Sprühregen gebadet und haben Schwierigkeiten diese beeindruckende Kulisse überhaupt richtig zu sehen. So ziehen wir uns schnell zum Auto zurück und achen uns auf den Weg zum letzten Stopp des Golden Circles: dem Kerið Krater See. Die Mischung aus roten sowie schwarzem Gestein und dem leuchtend blauen See ist einfach magisch. Wir lassen uns die Zeit einmal um den Kraterrand zu laufen und dieses Farbspiel aus sämtlichen Winkeln zu betrachten, ehe wir den Rückweg nach Reykjavík antreten, von wo aus morgenfrüh unser Flieger zurück nach Berlin geht. Icelandair fliegt bis zu zweimal täglich von Berlin Tegel nonstop nach Island. NBit Mehr unter: https://passenger-x.de/category/ reisen/europa/island/.

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