Berlin ist mit rund 35,65 Millionen Passagieren im Jahr 2019 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen: den Flughafen Berlin-Schönefeld und den Flughafen Berlin-Tegel. Der gesamte Luftverkehr der deutschen Hauptstadtregion soll am Standort Schönefeld konzentriert werden. Dafür plant und baut die Flughafengesellschaft den Flughafen SXF zum Flughafen Berlin Brandenburg – kurz BER – aus. Das Terminal T1 des BER wird am 31. Oktober 2020 eröffnet.
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Nachbarn 06/20

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Das Nachbarschaftsmagazin für die Flughafenregion.

8 IN UNSERER REGION

8 IN UNSERER REGION Unternehmen in der Corona-Krise Trotz aller Probleme – es muss weitergehen Die Corona-Krise setzt auch besonders den kleinen und mittleren Geschäften und Unternehmen zu. Nachbarn hat sich in der Region umgehört und erfahren, wie Geschäftsleute aus der Region damit umgehen. Kundentreue hilft spürbar Reisebranche ist stark betroffen Lockerungen im Gastgewerbe Nachdem das Geschäft „MIDAS – Feine Wäsche“ in der Königs Wusterhausener Bahnhofstraße fünf Wochen geschlossen bleiben musste, ist es seit dem 22. April wieder geöffnet. Inhaberin Iljana Olitzsch freut sich darüber, dass das Angebot von den Kundinnen gut angenommen wird, besonders auch von ihren Stammkundinnen, die damit auch ihre Solidarität gegenüber ihrem Wäschegeschäft zum Ausdruck bringen. Diese Treue empfindet Iljana Olitzsch persönlich als wohltuend. Sie selbst setzt die behördlichen Festlegungen um, indem sie im Geschäft regelmäßig desinfiziert und darauf achtet, dass die Kundinnen nur einzeln das Geschäft betreten. Seit dem 27. April gilt auch in diesem Geschäft die Maskenpflicht, die das Einkaufen allerdings behindert. Iljana Olitzsch hat auch festgestellt, dass der Kontakt mit den Kundinnen unpersönlicher abläuft und das normale Kaufgefühl stark eingeschränkt ist. Der Wegfall der Maskenpflicht könnte hier künftig einiges vereinfachen. „Wir akzeptieren was nicht zu ändern ist und hoffen auf die Zukunft!“ Mit diesen Worten wendet sich Armin Schmidt vom Zeesener Reiseunternehmen A. Schmidt-Reisen GmbH & Co. KG an seine Kundschaft. Seit Mitte März ist der Reiseverkehr des Unternehmens mit Bus, Flug und Schiff komplett eingestellt. Der Deutsche Tourismusverband rechnet für die Branche für die Monate März und April 2020 mit Umsatzausfällen von bis zu 24 Milliarden Euro. Armin Schmidt ist sich sicher, dass die bisherige Reisefreiheit nur langsam wiedererlangt werden kann. Trotzdem fiebert er mit seinem Team einem „Neustart“ entgegen und bereitet sich darauf vor. Dazu gehört, dass der Gästekontakt und die Kontakte zu den touristischen Partnern am Leben gehalten werden. Er weiß auch, dass es im künftigen Reiseablauf Veränderungen geben wird. Der Bundesverband Deutscher Busunternehmer hat dazu ein detailliertes Konzept erarbeitet. Für Armin Schmidt und sein Team ist in dieser Situation besonders das positive Feedback und die Wünsche seiner Gäste, die ihn in den letzten Wochen erreicht haben, wichtig. Die Inhaberin des Hotels und Restaurant Neu Helgoland in Müggelheim ist sichtlich froh und erleichtert, dass das Haus seit dem 15. Mai wieder geöffnet werden konnte. Die zwei Monate der Schließung bedeuteten nicht nur für das Hotel und Restaurant erhebliche Einschnitte. Viele Veranstaltungen mit Künstlern, mit denen sich das Haus bei seinem Publikum in den letzten Jahrzehnten viel Anerkennung erworben hat, mussten ausfallen und um viele Monate verschoben werden, was vor allem auch für diese Künstler zu einem Problem geworden ist. Dagmar Tabbert hofft nun, dass die Veranstaltungen ab September wieder beginnen können. In der Zeit der Schließung des Restaurants wurde ein Außerhausverkauf organisiert, der gut angenommen wurde. Die Erfüllung der Vorschriften für den Restaurantbetrieb verlangt den Mitarbeitenden einiges ab, aber die Gäste können wieder das schöne Ambiente des Außenbereichs direkt an der Müggelspree genießen. MT „Wir akzeptieren was nicht zu ändern ist und hoffen auf die Zukunft!“ Reiseunternehmer Armin Schmidt Nachbarn 06/2020

Unterricht in Zeiten von Corona Staatliches Gymnasium in Schönefeld ins neue Schulgebäude umgezogen 9 Endlich ist es soweit. Am 25. Mai konnten die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer das neue Gebäude des ersten staatlichen Gymnasiums in Schönefeld in Besitz nehmen. Nachbarn traf sich vorab mit Schulleiterin Daniela Günther und ihrem Stellvertreter Mirko Hübner, auch um zu erfahren, wie die gegenwärtige Situation bewältigt wird. Der Umzug des Gymnasiums erfolgte planmäßig in der Woche nach Ostern. Das Schulgelände des neuen Gymnasiums ist komplett fertiggestellt. Es ist neu, mit hellen Fluren und breiten Treppenhäusern, besitzt moderne Unterrichtsund Fachkabinette, eine Aula und im Außenbereich ein Amphitheater mit Sonnensegel, Fahrradstellplätze und Pausensportfläche. In der Sporthalle wird weiter am Innenausbau gearbeitet. Die Außensportanlagen sind in der Endphase der Fertigstellung. Zum Start in das Schuljahr 2020/21 werden sowohl Sporthalle als auch die Außensportanlage nutzbar sein. Reduzierte Schüleranzahl Der Unterricht begann am 25. Mai mit vier Klassen – zwei siebte und zwei achte. Die Klassen wurden geteilt. Man sei in der glücklichen Lage, das von den Räumlichkeiten her und vom Lehrerpersonal gut zu bewältigen, berichtet Daniela Günther. Möglich ist das, weil nach dem Umzug des Gymnasiums in das neue Gebäude die in Zukunft mögliche Schülerzahl von 500 noch nicht erreicht ist. Gegenwärtig besuchen 76 Schüler die Einrichtung, die von elf Lehrkräften unterrichtet werden. So werden aus den zwei siebten Klassen vier. Dazu kommen die zwei achten Klassen, die wegen der Zahl der Schüler nicht geteilt werden müssen, so dass es dann insgesamt sechs Klassen sind. Drei Klassen beginnen an den Schultagen etwas früher, damit die Pausen gestaffelt stattfinden können. Im Gebäude wurde ein „Einbahnstraßensystem“ organisiert, bei dem ein Treppenaufgang nach oben und einer nach unten führt. Die Schüler machen täglich drei Zeitstunden Unterricht an vier Tagen pro Woche. Ein Tag ist dem Homeschooling vorbehalten. Mit dieser Organisation ist allerdings der Lehrstoff nicht aufzuholen. Daniela Günther: „Es ist völlig illusorisch zu glauben, dass der Lehrstoff bis zum Ende des Schuljahres bewältigt werden kann.“ Das Gymnasium fährt deshalb einen Sonderplan. Da Sport nicht unterrichtet werden darf, wird dieser Platz mit anderen Fächern belegt. Die Zeit werde auch genutzt, um den Stoff der Homeschoolingphase aufzuarbeiten. Beim Homeschooling gab es natürlich durch die unterschiedlichen auch technischen Voraussetzungen in den Familien unterschiedliche Lernergebnisse. So waren zum Beispiel Videokonferenzen zwischen Lehrern und Schülern nicht möglich. Durch die Schule wurde die Nutzung eines speziellen Messengers möglich gemacht, über die Lehrer und Schüler miteinander kommunizieren konnten. Mit Beginn des neuen Schuljahres beginnen drei neue siebte Klassen am Gymnasium. Die Schülerzahl erhöht sich damit auf ca. 150. Es wird dann sicher noch einige Zeit dauern, um diese Schüler auf ein einheitliches Lernniveau zu bringen. Auch zu Beginn des neuen Schuljahres werden die Vorsichtsmaßnahmen wohl noch weiter gehen. Das bedeutet auch weiterhin viel Disziplin und eine genaue Planung der Abläufe. Günstige Bedingungen gibt es auch für die Einhaltung der geforderten Hygienestandards durch die modernen Waschgelegenheiten und Toiletten. Gerne hätte man den Einzug in das neue Gebäude entsprechend gefeiert. Aber das werde nachgeholt, verspricht Daniela Günther. Am 24. Juni gibt es erstmal Zeugnisse und Sommerferien. MT Nachbarschaftshilfe Große Freude in der Gemeinde Eichwalde: Am 20. Mai 2020 wurde der Out door- Fitness-Platz in Eichwalde in kleiner Runde feierlich und mit Abstand durch den Bürgermeister Herrn Jenoch eröffnet. Die Flughafengesellschaft hat im Rahmen der Umlandarbeit die Realisierung des Projektes mit einer Spende unterstützt. Wir wünschen allen sportbegeisterten Bürgerinnen und Bürgern viel Spaß beim Trainieren. NB Nachbarn 06/2020

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