Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Geschäftsbericht 2016

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Portraits, Finanzen, Perspektiven: Im Geschäftsbericht präsentiert die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die wichtigsten Geschäftsfelder, aktuelle Bilanzen und jüngste Entwicklungen.

→ 30 | Flughafen

→ 30 | Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Der Taxiway Charlie wird im Rahmen des Projekts Flugbetriebsflächen verlängert. Zusätzliche Kapazitäten schaffen Ausbauprogramm und Masterplanung Aufgrund starker Verkehrs- und Passagierzuwächse an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel in den vergangenen Jahren wurde das Ausbauprogramm BER ins Leben gerufen. Es wurde beschlossen, den Flughafen Schönefeld temporär weiter zu betreiben und auszubauen, um den steigenden Passagierzahlen gerecht werden zu können. Mit der Eröffnung des BER werden eine Zeit lang beide Flughäfen parallel im soge nannten Double- Roof-Betrieb am Netz sein. Dies er- möglicht, das außerordentliche Passagierwachstum temporär aufzufangen. Gleichzeitig wird der Ausbau im Midfield des BER vorangetrieben. Die Projekte im Ausbauprogramm wurden im Laufe des Jahres 2016 konkretisiert. Die Finanzierung wurde Anfang 2017 durch den Aufsichtsrat bestätigt und die Realisierungs - entschei dung der geplanten Projekte getroffen. Diese umfassen kurzfristige Anpassungen in Schönefeld, die Erweiterung bestehender Roll wege- beziehungen und Vorfeldflächen, die Errichtung eines neuen Terminals 1E im Midfield des BER, Anpassungen der landseitigen und medialen Infrastruktur (Strom, Wasser, Wärme, Kälte, IT) und die Errichtung eines Interimsterminals für den Regierungsflug hafen. Damit wird der benötigte Platz geschaffen, um die bis zum Jahr 2023 erwarteten rund 40 Millionen Passagiere abzufertigen.

Neues vom BER | 31 ← Ausbau Schönefeld Um dem besonders in Schönefeld stark ansteigenden Verkehrs aufkommen gerecht zu werden, wurde das Terminal B vergrößert, das Parkhaus P4 saniert und die land seitige Infrastruktur angepasst. Westlich des Terminal D wurde ein komplett neues Ankunftsterminal realisiert. Dieses Terminal D Ankunft ist Anfang Dezember 2016 in Betrieb genommen worden. In der Folge werden nun im bereits seit 2005 be stehenden Terminal D die Siko-Spuren erweitert und das Terminal selbst zum reinen Abflugterminal umgebaut. Flugbetriebsflächen und Sperrung der Startund Landebahn Nord In Folge neu zu bauender Rollwege, die den sogenannten Double-Roof- Betrieb erst ermöglichen, wird es notwendig, die Start- und Landebahn Nord im Zeitraum von Juli bis Oktober 2017 zu sperren. Damit können die neuen Rollwege im Rollschutzbereich der Start- und Landebahn Nord gebaut und ein Gleitwegsender, zwecks Optimierung der Verkehrsabwicklung, verlegt werden. Des weiteren wer den in diesem Zeitraum bestehende Rollwege saniert und Rollweg an schlüsse für den späteren Regierungs flughafen hergestellt. Derzeit im Bau befinden sich die Verlängerung des Taxiway Charlie und eine erste Erweiterung von Bodenfiltern nahe der Start- und Landebahn Süd. Weitere Vorfelder wie beispielsweise für das neue Terminal 1E und Rollwege werden folgen. Regierungsflughafen und neues Terminal 1E Für das Interimsterminal des Regierungs flughafens auf der Ramp 1 wurden Ende 2016 ein Generalunternehmer gebunden und im Januar 2017 die Bauarbeiten begonnen. Mit dem endgültigen Standort des Regierungsflughafens auf der Ramp 2 wird Schöne feld mittelfristig rund die Hälfte seiner Kapazität verlieren. Als Ausgleich soll am BER das neue Terminal 1E entstehen. Erweiterung bis 2040 Die Verkehrsprognose der Berliner Flughäfen geht von einem anhaltenden Wachstum der Passagierzahlen aus. Um die notwendigen Kapazitäten für dieses Verkehrsvolumen in der Zukunft bereitstellen zu können, sind zusätzliche Erweiterungsmaßnahmen nötig. Der Masterplan 2040 schafft die Planungsgrundlage für die bedarfsgerechte und langfristige Entwicklung des BER. Neben einem sicheren, effizienten und nachhaltigen Flug betrieb ist es das Ziel, den Flughafen als Wachstumsmotor für den regio na len Das Terminal D Ankunft in Schönefeld eröffnete im Dezember 2016. Die Bauarbeiten für das Interimsterminal des Regierungsflughafens starteten Anfang 2017. Wirt schafts standort zu eta blieren. Daher ist neben der luft sei tigen Kapazitäts erwei terung auch die landseitige Immobilienentwicklung samt medialer Erschließung Gegen stand des Masterplans. Das Projekt startete im November 2016 und wird voraussichtlich gegen Ende des Jahres 2017 abgeschlossen sein. Inhaltlich setzt der Masterplan auf den Ergebnissen der mittelfristigen Bedarfs planung und somit auf dem Ausbauprogramm auf. Der Masterplan richtet den Blick zunächst auf eine maximal mögliche Infrastruktur am Standort in der Zukunft. Daraufhin wird der Ausbau in mehreren Phasen entlang des Bedarfs aus der Verkehrs prognose geplant. Aus dieser Phasen planung können dann in der Folge konkrete Projekte abgeleitet, beschlos sen und schließlich realisiert werden.

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