Berlin ist mit rund 35,65 Millionen Passagieren im Jahr 2019 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen: den Flughafen Berlin-Schönefeld und den Flughafen Berlin-Tegel. Der gesamte Luftverkehr der deutschen Hauptstadtregion soll am Standort Schönefeld konzentriert werden. Dafür plant und baut die Flughafengesellschaft den Flughafen SXF zum Flughafen Berlin Brandenburg – kurz BER – aus. Das Terminal T1 des BER wird am 31. Oktober 2020 eröffnet.
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Geschäftsbericht 2015

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Portraits, Finanzen, Perspektiven: Im Geschäftsbericht präsentiert die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die wichtigsten Geschäftsfelder, aktuelle Bilanzen und jüngste Entwicklungen.

→ 70 | Flughafen

→ 70 | Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Nutzungsdauern angepasst. Das Ende der Nutzungsdauer für Tegel wurde auf das zweite Halbjahr 2017 nach Fertigstellung BER mit einem anschließenden halbjährigen Schlummerbetrieb festgelegt. Mit Inbetriebnahme des Airports Berlin Brandenburg am Standort Schönefeld ist auch die Neuerrichtung wesentlicher Infrastrukturelemente des Flughafens verbunden. Bei einigen Anlagen im Bereich Terminal Schönefeld Nord wurde das Ende der Nutzungsdauer auf das zweite Halbjahr 2017 nach Fertigstellung BER mit einem anschließenden halbjährigen Schlummerbetrieb festgelegt, da hier keine Nachnutzung der Gebäude und Anlagen geplant ist. Die Nutzungsdauern von Anlagen, die zukünftig vom Protokollarischen Dienst und von der Flugbereitschaft der Bundesrepublik Deutschland genutzt werden sollen, blieben unverändert. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in den Vorräten sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Langfristige Forderungen werden mit ihrem Barwert angesetzt. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen zum Verkauf bestimmten Grundstücke für den Business Park Berlin sind zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, der sich am Marktwert für unerschlossenes Bauerwartungsland orientiert. Dieser Wert wurde unter der Annahme der Erschließung und Verwertung als Gewerbegebiet ermittelt. Die liquiden Mittel werden zum Nominalbetrag bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben für Aufwand nach dem Abschlussstichtag. Im Rahmen der Kreditvereinbarungen zur Finanzierung des BER wurde 2009 eine Zahlung an die Kreditgeber von ursprünglich EUR 14,0 Mio. geleistet. Dieser Zahlung stehen zukünftige Zinsersparnisse gegenüber. Die Gesellschaft hat diesen Betrag als zinsähnlichen Aufwand abgegrenzt, um diesen Aufwand über die Laufzeit der Kredite zu verteilen. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage sind zum Nennbetrag angesetzt. Investitionszulagen und Investitionszuschüsse für Gegenstände des Anlagevermögens werden als Sonderposten passiviert. Sie werden entsprechend dem Abschreibungsverlauf aufgelöst. Der Auflösungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Barwerten für laufende Renten angesetzt, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem durch die Deutsche Bundesbank ermittelten laufzeitäquivalenten Zinsfuß von 3,89 % (Vj. 4,62 %) ermittelt werden. Dabei wurde

Unsere Zahlen | 71 ← von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht, pauschal den Marktzins für eine Restlaufzeit von 15 Jahren heranzuziehen. Es wurde unverändert ein Rententrend von 2,0 % angenommen. Als Bewertungsverfahren wurde die Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) verwendet, die Rechnungsgrundlagen basieren auf den Wahrscheinlichkeitswerten nach den Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Erfüllungsbetrag entspricht. Soweit die Restlaufzeit über einem Jahr liegt, erfolgt eine Abzinsung mit dem durch die Deutsche Bundesbank ermittelten Zinssatz für die jeweilige Laufzeit. Die Bewertung der langfristigen Rückstellungen erfolgt nach der Nettomethode, d. h. Rückstellungen werden abgezinst mit dem Barwert erfasst. Veränderungen durch den Zinsaufwand ergeben sich erst in den Folgejahren im Rahmen der Aufzinsung. Die Rückstellungen für Altersteilzeitregelungen beinhalten aufgrund des bestehenden Tarifvertrages zur Regelung der Altersteilzeit, Verpflichtungen aus Erfüllungsrückstand und voraussichtlich entstehende Verpflichtungen, basierend auf dem ab 1. September 2013 geltenden Tarifvertrag zur Zahlung von Aufstockungsbeträgen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB mittels eines versicherungsmathematischen Gutachtens bewertet. Die Abzinsung der Rückstellungen auf den Barwert erfolgt unter Verwendung eines Rechnungszinsfußes von 3,89 % (Vj. 4,62 %). Bei der Bewertung der Altersteilzeitrückstellung wurde unverändert ein Gehaltstrend von 1,5 % angenommen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Latente Steuern Der Ansatz eines aktiven Überhangs aus der latenten Steuerabgrenzung erfolgt in Übereinstimmung mit § 274 Abs. 1 HGB nicht. Ein passiver Überhang wird saldiert ausgewiesen. Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB ergaben sich nicht. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode. Dabei wird der in der Bilanz der FBB aktivierte Buchwert der Anteile an den konsolidierten Unternehmen mit dem zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in den Bilanzen dieser Tochterunternehmen ausgewiesenen Eigenkapital verrechnet. Bei der Kapitalkonsolidierung der BFG ergibt sich ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 21,2 Mio. (Vj. EUR 21,2 Mio.), der den Kapitalrücklagen zugeordnet ist. Bei der Kapitalkonsolidierung der Dalandi-Objektgesellschaften ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 17,6 Mio. Der Unterschiedsbetrag wurde unter Nutzung des bestehenden faktischen Wahlrechts zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung mit der bestehenden Gewinnrücklage (EUR 2,3 Mio.) verrechnet. Der danach verbleibende Betrag von EUR 15,3 Mio. wurde mit dem Verlustvortrag verrechnet.

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