Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Geschäftsbericht 2014

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Die Kompensationsmaßnahmen im Umfeld des neuen Flughafens Berlin Brandenburg sind abgeschlossen. In der Parkanlage „In den Gehren“ grasen jetzt die Wildpferde „Liebenthaler Wildlinge“. Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Das grüne Band Die Flughafengesellschaft sorgt mit einer Vielzahl von Projekten dafür, dass die unvermeidbaren Veränderungen der Landschaft durch den Ausbau des neuen Flughafens Berlin Brandenburg ökologisch ausgeglichen werden. Diese Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen legen sich auf einer Gesamtfläche von rund 500 Hektar wie ein grünes Band um den Flughafen. Das Ziel, Erholungsräume im Umfeld des Flughafens zu schaffen und den Biotopverband zu stärken, konnte mit dem Abschluss der Maßnahmen 2015 erreicht werden. Die Flughafengesellschaft wird über einen Zeitraum von 25 Jahren sicherstellen, dass sich alle umgesetzten Maßnahmen optimal entwickeln. Bei der Gestaltung der neuen Grünanlagen auf dem Gelände des Flughafens spielen Landschaftsästhetik und ökologische Wertigkeit eine zentrale Rolle. So entstand im Bereich der sogenannten „Midfield Gardens“ östlich des Terminals eine typisch märkische Landschaft mit Sanddünen und Kiefern. Die Verbindungsachsen im repräsentativen Bereich der Airport City werden von den für den märkischen Raum typischen Lindenalleen gesäumt. Insgesamt wurden auf dem Gelände des Flughafens über 1.300 Bäume gepflanzt, die die Struktur des Areals prägen und einen wichtigen Beitrag für das Mikroklima am Flughafen leisten. Im direkten Flughafenumfeld wird das grüne Band um den Flughafen herumgeführt. Insgesamt wurden drei Landschaftsparks hergestellt – „Am Vogelwäldchen“, Am Dörferblick“ und „In den Gehren“ – und zwei historische Parkanlagen wiederhergestellt, der „Gutspark Großziethen“ und der „Gutspark Dahlewitz“. Außerdem wur-

Umwelt | 47 Ökologische Grabenbewirtschaftung mit dem Mähboot im Zülowkanal. Im Rahmen der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden auch neue Bäume gepflanzt. den 56 Kilometer Alleen, Baumreihen, Biotopverbände an Gewässern und Hecken gepflanzt und acht Kleingewässer angelegt. Das größte Einzelprojekt der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen ist die Landschaftsentwicklung und ökologische Aufwertung in der Zülowniederung. Die rund 2.600 Hektar große offene Niederungslandschaft liegt südlich des Flughafens zwischen Mittenwalde, Dabendorf und Groß Machnow/Rangsdorf. Bei der Aufwertung geht es darum, die Lebensbedingungen für die Flora und Fauna zu verbessern und den Erlebniswert der Zülowniederung zu steigern. 2011 wurde der Planfeststellungsbeschluss erteilt, seitdem läuft die Umsetzung der Maßnahmen. Außerdem ist im Planfeststellungsbeschluss eine Ausgleichsabgabe für versiegelte Flächen festgelegt worden, die die Berliner Flughäfen über einen Zeitraum von 14 Jahren in den Naturschutzfonds Brandenburg einzahlen.

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