Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Gate 70 Sommer 2013

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Die ganze Welt des Flughafens: Unser Kundenmagazin informiert Sie viermal im Jahr über die Flughäfen Schönefeld und Tegel und den Flughafen Berlin Brandenburg, neue Airlines und Ziele sowie die Metropolregion Berlin-Brandenburg.

10 KULINARISCH REISEN

10 KULINARISCH REISEN Flight Level Friede den Küchen! In Israel tobt eine Küchenschlacht: Wer hat den Humus erfunden? Neues vom Krisenherd – und eine Spurensuche mit Kichererbsenpaste und Sesammus. Nein, Humus ist nicht einfach nur ein Gericht wie andere auch. Humus ist ein Lebensgefühl. „Alles hängt vom Humus ab“, sagt Eran Zeman, der ein kleines Restaurant in Tel Aviv betreibt. Und sein arabischer Kollege, der gleich um die Ecke einen Imbiss betreibt, stimmt zu. „Ohne Humus geht hier gar nichts!“ Wer den beiden bei diesen Aussagen ins Gesicht schaut, merkt schnell, dass ihnen nicht zum Spaßen zumute ist. Es gibt nicht wenige Menschen in Israel und Palästina, die der Meinung sind, dass die Menschen nur mehr Humus essen müssten – und alle anderen Probleme ließen sich dann schon irgendwie lösen. „Humus macht so friedfertig wie Schokolade“, sagt Eran Zeman. Wer abends durch Tel Aviv läuft, kann dieser etwas ge- wagten These nur zustimmen. In den zahlreichen Restaurants, Bars und Imbissen sitzen Menschen zusammen und stippen überall mit Fladenbrot in Humus. Friedlich, fröhlich, frei. Der Humus, dieses Püree aus Kichererbsen, Sesampaste und Olivenöl, verfeinert mit Zitronensaft, Knoblauch und Petersilie, ist im Nahen Osten überall beliebt. Für die Israelis ist der Humus ein Nationalgericht. Humus ist ihnen, könnte man beinahe sagen, heilig. Ihren arabischen Nachbarn geht es genauso. Legenden zufolge hat ihr mittelalterlicher Volksheld Saladin im zwölften Jahrhundert nicht nur die Kreuzritter aus Jerusalem vertrieben, sondern vor allem den Humus erfunden. An der Frage, welche dieser Taten für die weitere Geschichtsschreibung folgenschwerer war, Gate 70 „Kulinarisch Reisen“ scheiden sich heute die arabischen Geister. Wieder andere sind allerdings der Meinung, dass der Humus bereits in der Bibel auftaucht und damit ein Gericht ist, auf das sich alle, Juden, Moslems und Christen, berufen können. Apropos Bibel: Fotos: E.Martin/Le Figaro Magazine/laif, Christian Kerber/laif, Natan Dvir/Polaris/laif

Gate 70 Reiseziel Israel Flight Level Egal ob „Esaus Linsengericht“, „Hesekiels Brot“, „Gebratenes Lamm“ oder „Gemästetes Kalb“, die israelische Küche geht auf die Ernährungsregeln der Bibel zurück und ist eine gesunde Küche. In vielen Punkten verkörpert sie die heute vertretenen Tipps und Lehren. Brot und Getreidegerichte als Vollkornprodukte. Das Mehl per Hand gemahlen, damit immer ausreichend Ballaststoffen vorhanden sind. Und als Hauptnahrungsmittel viel Joghurt und Frischkäse sowie rohes Gemüse, Getreide und immer wieder Hülsenfrüchte. Aber Herkunft des Humus hin oder her, schon ein einziger Abend in Tel Aviv macht deutlich, dass arabische und jüdische Humus-Lokale friedlich nebeneinander koexistieren. Jedes hat dabei seine eigenen Stammkunden. Religion, Abstammung und Sprache spielen dabei keine Rolle. Was zählt, ist der Geschmack. Und über den lässt sich bekanntlich nicht nur im Orient streiten. In manchen Restaurants wird der Brei noch weiter verfeinert, beispielsweise mit braunen Bohnen, Pinienkernen, Gurken, Zwiebeln oder im Ofen gebackenen Eiern. In anderen Lokalen geht es etwas einfacher zu. Wichtig ist nur, was Eran Zeman so beschreibt: „Guter Humus braucht Rezept Humus seine Zeit und muss gepfl egt werden – fast so wie ein kleines Kind“. Und noch hält er unverdrossen an seiner Hoffnung fest, dass der Frieden in der Küche irgendwann zur noch besseren Verständigung der Kulturen im ganzen Land beiträgt. Alexander Remler Über Nacht eingeweichteKichererb- sen sen (250 (250 Gramm) Gramm) durch durch ein ein Sieb Sieb gießen. gießen. Das Das Wasser Wasser aufbewahren. 1 EL Öl erhitzen, 1 gehackte Zwiebel andünsten, dazu 3 Zehen Knoblauch und die Erbsen, mit Einweichwasser aufgießen, aufkochen, eine Stunde köcheln, abgießen. Erbsen zu feiner Masse pürieren, 50g Tahinapaste und 3 EL Zitronensaft untermischen. Mit Salz abschmecken. Humus auf Teller anrichten, 1 EL Olivenöl hinzufügen, außerdem 3 EL Petersilie Israir Airlines Tel. 030-209 622 80 | www.israirairlines.com El Al Tel. 030-201 77 90 | www.elal.co.il Lufthansa Tel. 01805-838426* | www.lufthansa.com airberlin Tel. 01805-737800* | www.airberlin.com und Paprikapulver. Dazu Fladenbrot reichen. ANZEIGE 11

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