Berlin ist mit rund 35,65 Millionen Passagieren im Jahr 2019 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen: den Flughafen Berlin-Schönefeld und den Flughafen Berlin-Tegel. Der gesamte Luftverkehr der deutschen Hauptstadtregion soll am Standort Schönefeld konzentriert werden. Dafür plant und baut die Flughafengesellschaft den Flughafen SXF zum Flughafen Berlin Brandenburg – kurz BER – aus. Das Terminal T1 des BER wird am 31. Oktober 2020 eröffnet.
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Gate 69 Frühjahr 2013

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Die ganze Welt des Flughafens: Unser Kundenmagazin informiert Sie viermal im Jahr über die Flughäfen Schönefeld und Tegel und den Flughafen Berlin Brandenburg, neue Airlines und Ziele sowie die Metropolregion Berlin-Brandenburg.

28 Gate

28 Gate 69 Metro Urban Beat „Mehr Juden ins Kino“ Jüdisches Filmfestival in Berlin und Potsdam. Unter dem Motto „Mehr Juden ins Kino“ ruft das Jüdische Filmfestival in Berlin und Potsdam auch in diesem Jahr wieder alle jüdischen Filmfans ins Kino. Nicht-Juden sind natürlich auch herzlich willkommen, sich neue Raritäten aus dem jüdischen Kino und Höhepunkte des israelischen Kinos anzuschauen. Israel ist als Filmland allein schon deswegen interessant, weil die dortige Filmproduktion mit insgesamt zwölf Filmhochschulen einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Bereits zum 19. Mal findet das Filmfest im Berliner Programmkino Arsenal und im Potsdamer Filmmuseum statt. Wegen der großen Nachfrage in den vergangenen Jahren wird es einen Festival-Zusatztag in drei weiteren Berliner Kinos geben (Filmkunst 66, Eiszeit-Kino und Kino Toni). Rund 30 Filme geben einen tiefen Einblick in die Vielfalt und Komplexität des jüdischen Lebens sowohl in Israel als auch in anderen Ländern. Das Filmfestival eröffnet am 29. April mit einer feierlichen Gala im Potsdamer Hans Otto Theater. Katrin Knauth Jüdisches Filmfestival Berlin und Potsdam | 29. April bis 12. Mai | www.jffb.de Tür auf! opendoorsberlin: In Wohnungen gucken. Mehr als zehn Jahre hat Ulrike Dettmann diese Idee mit sich herumgetragen. „Immer wenn ich auf Reisen war, hab ich mich gefragt, was hinter diesen vielen fremden Fenstern passiert.“ Und so hat sie vor einem Jahr ihren Traum wahrgemacht und opendoorsberlin gegründet. Eine „Agentur für lebensnahen Tourismus“, die es Berlinbesuchern erlaubt, die Hauptstädter privat kennenzulernen. Zu Hause, auf dem Sofa. Die Touren beginnen Samstagmorgens in einer Galerie. „Es gibt die Studenten-WG in Neukölln, den Restauranttipp Heiliger am Park Mitten in Berlin, zwischen Elisabethkirche und Zionskirche, befindet sich ein Heiliger, ein Heiliger am Park. Der Park ist der Weinbergspark, und der Heilige ist das Ableger-Restaurant der Osteria „Il Santo“ in der Elisabethkirchstraße, nun eben „Il Santo al Parco“. Man muss es einfach so sagen, einen besseren Italiener gibt es in der Umgebung nicht. Die Antipasti-Platte für zwei ist groß und unglaublich lecker, die Pasta ist auf Wunsch (für 2 Euro Aufpreis) frisch zubereitet, und die Soßen sind so, wie sie sein sollen. Nicht zu ausgefallen, aber mit dem richtigen Pfiff. Es ist eben „der kleine Italiener um die Ecke“, wie man sich ihn wünscht. Neben der bleibenden Karte gibt es eine wechselnde Tageskarte. Und wer das Glück hat, Vitello Tonnato oder frische Gnocchi darauf zu finden, der sollte zuschlagen! Aber auch das hausgemachte Tiramisu sollte nicht verschmäht werden, und der Kaffee ist sowieso einfach wunderbar! Dieser Heilige ist ein angenehm unaufgeregtes Restaurant inmitten einer aufgeregten Gegend und eignet sich bestens, um hier einen Abend mit Freunden zu verbringen, denn auch der Wein ist gut und wie auch die Gerichte und übrigen Getränke erstaunlich preiswert. Aber auch die, die zwischen Kiezbummel und Shoppingexzess eine Stärkung brauchen, sollten sich hier beim Mittagstisch (von 12 bis 15 Uhr) eine Auszeit gönnen. Preiswerter und leckerer wird es im näheren und weiteren Umkreis nicht! Rem Il Santo al Parco Veteranenstr. 10 | Berlin-Mitte | täglich 11.30 bis 23 Uhr | Tel. 030-94 05 73 19 Eine Operette kehrt heim. „Ball im Savoy“ in der Komischen Oper. Barrie Kosky, Australier mit osteuropäischen Wurzeln, hat im vergangenen Herbst die Komische Oper als Intendant übernommen und drückt ihr seither seinen Stempel auf. So bringt er zum Beispiel nun eine der spektakulärsten Jazz-Operetten der Weimarer Zeit nach 80 Jahren wieder nach Berlin zurück: Das am 23. Dezember 1932 in Rentner in Wilmersdorf und das Loft in Prenzlauer Berg.“ Dann machen sich die Touristen auf den Weg zu den Wohnungen. Was dort passiert, bleibt Gastgebern und Gästen überlassen: Kuchen essen, über Gott und die Welt reden oder gemeinsam singen. Drei Wohnungen in vier Stunden – „so erleben die Besucher hautnah die Berliner Vielfalt“, sagt Ulrike Dettmann. „Ich finde es toll, wenn Menschen sich begegnen.“ Web opendoorsberlin | www.opendoorsberlin.de Berlin uraufgeführte Werk „Ball im Savoy“ aus der Feder des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham spiegelt mit Stücken wie „Es ist so schön, am Abend bummeln zu gehen“ das ausgelassene Lebensgefühl seiner Zeit wider und ist eine schillernde Revue rund um Liebe, Sex und Paso Doble, instrumentiert von einer Flöte, zwei Klarinetten, einem Fagott, zwei Hörnern, drei Trompeten, zwei Posaunen, einer Harfe, zwei Banjos, zwei Klavieren, großem Schlagwerk und Streichern (Musikalische Leitung: Adam Benzwi). Christoph Spät spielt den frischverheirateten Marquis Aristide de Faublas, Dagmar Manzel seine Frau. Und der langjährige Intendant des Theaters des Westens, Helmut Baumann, singt als türkischer Botschafts-Attaché Mustapha Bei „Wenn wir Türken küssen“. Kra Komische Oper Premiere 9. Juni | 19 Uhr | Berlin-Mitte Fotos: API(c.)Marko Greitschus, Monika Rittershaus/Promo, Hans-Joachim Schlichtholz

Gate 69 Urban Beat Zu Gast bei märkischen Nudeln Ausfl ugstipp: Im uckermärkischen Prenzlau gibt es viel zu entdecken. Ob Du reisen sollst, reisen in die Mark? Wag es getrost, und Du wirst es nicht bereuen. Was schon Fontane vor mehr als 100 Jahren in seinen „Wanderungen“ empfahl, hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren. Da ist die Uckermark, ein idyllischer Landstrich entlang der unteren Oder. Urwüchsige Wälder, Moore, Seen und Flüsse wie die Ücker prägen ihren unverwechselbaren Charakter – was auch STAY RELAXED. für die Uckermärker gelten soll. „Sie schätzen starke Getränke und feste Speisen, sollen bei mühsamen und anhaltenden Arbeiten geschickt sein und ansonsten keinen Hang zur Weichlichkeit und üppigen Verschwendung haben“, stellte ein Herr Simon Herz fest, der um 1790 Arzt im märkischen Prenzlau war. Die Stadt liegt nur 100 Kilometer nordöstlich von Berlin entfernt. Manchmal sprechen die Leute hier sogar platt, was an die nicht weit entfernte Ostsee erinnert. Auf dem Markt vor der St. Marienkirche verhökern die Bauern aus dem Umland dienstags und freitags neben allerlei Schmackhaftem vor allem ihre „Nudeln“. Damit meinen sie eigentlich ihre Kartoffeln. Und gleich noch eine Kostprobe aus dem Wortschatz der Prenzlauer: Wer Ehm Welks „Heiden von Kummerow“ gelesen hat, weiß um die Bedeutung des Begriffs Kalit. Der typisch uckermärkische Picknickkorb kann heute als Souvenir in der Stadtinformation am Marktberg 11 erworben werden. In Prenzlau stritten einst die Pommern mit den Brandenburgern um die Uckermark. Geblieben ist der weiße Schwan unter dem roten Adler ANZEIGE 29 Metro im Stadtwappen. Den verdanken die Prenzlauer Friedrich I., der gern auf den Uckerseen jagte. Bis zur Reformation im 16. Jahrhundert entstanden sieben Kirchen und drei Klöster, von denen noch das der Dominikaner mit dreischiffi ger St. Nikolai-Kirche erhalten ist. Heute fi ndet man hier neben Stadtbibliothek und Stadtarchiv vor allem das Kulturhistorische Museum. Prunkstücke der musealen Sammlung sind die vorreformatorischen Gewänder. „Einst war es die Kleidung der Priester und Diakone, von der wir noch fünf aus Samt und Damast zeigen können“, schwärmt Frau Dr. Frey. „Aber unser berühmtestes Ausstellungsstück bleibt ein Knochenhäufchen im Glaskasten. Es sind die abgeschlagenen Schwurhände der beiden Prenzlauer Bürgermeister Klaus Beltz und Zabel Grieben. Beide hatten die Brandenburgische Stadt 1425 an die Pommern verraten. Als die Brandenburger ein Jahr später den Ort zurück gewannen, hackten sie den Kollaborateuren die rechten Hände ab“, erfährt man bei einem Rundgang von der Museumsführerin. Hans-Joachim Schlichtholz Schlafen Sie mal wieder richtig aus. Das Holiday Inn Berlin Airport - Conference Centre befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Berlin Schönefeld. Sie sparen also wertvolle Zeit bei der An- und Abreise, für die Sie gerne den hauseigenen und kostenfreien 24h Airport-Shuttle nutzen können. Informationen auf www.holidayinn-berlin.de und unter +49 (0)30 634 01 0 Das Airporthotel Berlin-Adlershof erwartet Sie in nur 5 km Entfernung zum Flughafen BER mit 91 komfortablen Gästezimmern und 8 funktionalen Tagungsräumen. The Airporthotel Berlin-Adlershof offers you 91 comfortable guest-rooms and 8 conference rooms in only 5 km of distance to the airport BER Rudower Chaussee 14 12489 Berlin Telefon: +49 (0) 30 720 2222 000 Email: info@airporthotel-berlin-adlershof.de www.airporthotel-berlin-adlershof.de

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