Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Gate 67 Herbst 2012

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24 Gate

24 Gate 67 Metro Musik und Restaurant Abends am Tresen Mello de Victor Promo, Fotos: Phillip Boa and the Voodooclub Herzlich willkommen, liebe Berlin-Besucher, in unserer schönen Stadt. Einer der besten und schnellsten Wege in die Innenstadt führt sie mit Bus und Bahn in die City. Allerdings ist das auch einer der schnellsten Möglichkeiten, sich bei den Berlinern lächerlich zu machen. Neulich stieg ein Mann ein und grüßte freundlich, indem er seinen Hut vom Kopf zückte und in den halbvollen Wagen German Kauz und Indie-Gott. „Grüßt Gott!“ rief. Stille. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, wenn nicht dem Mann in der Ecke die Bierdose aus der Hand Wenn sich jemand selbst als Deutschlands Indie-Gott sieht, dann hat er entweder nicht alle geglitten wäre. Bitte merken Sie sich: Wir 3,5 Tassen im Schrank oder er hat es sich verdient. Bei Phillip Boa trifft wohl beides zu. Wie kein Millionen Berliner grüßen nicht jeden, können Zweiter arbeitet sich der gebürtige Dortmunder an dem Indie-Image ab, wechselt von Indie-Label wir gar nicht, wer sind wir denn, bitteschön! zum Major und wieder zurück und pöbelt gerne gegen die olle Presse oder verhasste Kollegen. Und wenn uns jemand grüßt, der uns nicht 1991 geht er dann ins selbstgewählte Exil nach Malta, wo er weiterhin lebt und als verschrobener gesichtsbekannt ist, will er uns garantiert German Kauz bekannt ist. Als er sich 1997 privat und beruflich von Keyboarderin Pia Lund trennt, etwas andrehen. Oder aushorchen. Nehmen leidet auch der Voodooclub darunter. Erst mit ihrer Rückkehr 2003 findet Phillip Boa zu alter Form wir zumindest an. Aber der wahre Faux pas zurück. Die regelmäßigen Touren erschließen ihm auch ein jüngeres Publikum, für das es nach an- war die Anrede. Der Aufruf, dem HERRN Empnähernd 30 Jahren und 400 Songs noch viel vom Indie-Gott zu entdecken gilt. Mit seinem neuen fehlungen auszurichten, ruft im traditionell Album „Loyalty“ kommt er im Herbst wieder nach Berlin – ein Heimspiel für ihn. glaubensfernen Berlin Argwohn hervor. Nach Marco Frenzel einer kurzen Schrecksekunde murmelte ein Einheimischer hinter seiner BZ: „Machick.Hab Huxley‘s Neue Welt | Hasenheide 109 – 114 | 10967 Berlin | 20 Uhr n aba lang nich mehr jesehn.“ Finden Sie das rüde? Hier in Berlin ist das lustig. Traditionell ist Berlin zwar eine Zuwandererstadt. Allerdings ist die Stadt aufgrund ihrer Geschichte Restauranttipp Volta – „Mauerstadt“. Sie wissen schon – auch eine kleine, eingeschworene Gemeinschaft. Eine Trutzburg, aber weitgehend ohne ritterliches Benehmen. Und das ändert sich eben nicht so schnell, auch wenn man den Betonwall Essen gehen im Wedding? Kam einem bisher wegmeißelt. Wer in die Burg will, muss die nicht wirklich in den Sinn. Doch genau da, wo Einlasskontrolle passieren und die Parole Mitte und Prenzlauer Berg auf den Wedding kennen. Morgens beim Bäcker gibt es zwei treffen und Touristen verstört den Stadtplan Standard-Sätze beim Bezahlen. „Hamset nich rausholen, um sich neu zu orientieren, wächst noch größer?“, wenn man es wagt, sieben die kulinarische Vielfalt in den Arbeiterbezirk Euro mit einem Zehn-Euro-Schein zu bezah- hinein. Genau das war auch das Konzept von trielampen und offener Küche modernen Purislen. Oder „Na, wieder mit dem Hut vor Kaisers Stephan Hentschel, Chefkoch im Cookies Cream. mus ausstrahlt. So auch das Essen. Das nette jesessen und jeträllert?“, wenn man passend Er wollte für seinen Kiez eine qualitativ hoch- und aufmerksame Personal serviert Lachs- zahlen wollte. Ich rate Ihnen: Legen Sie sich wertige, aber schlichte Küche, die bezahlbar Bagel mit Frischkäse, gebackenen Kapern und eine schlagfertige Antwort bereit. Der Schlüs- bleibt. Direkt am U-Bahnhof Voltastraße bezog Daikonkresse oder Spinat-Salat mit marinierter sel zum Herzen der Berliner ist Wortsparring. er einen kleinen Pavillon inmitten einer Tank- Hähnchenbrust. Dazu das würzige, unfiltrierte Wer nach dem verbalen Erstschlag in die Knie stelle und eines Spielcasinos. Draußen sitzt man Berliner Eschenbräu – besser kann man einen geht, hat verloren. Aber machen sie bloß nicht im Schatten der Bäume rustikal auf Bierbänken, Abend nicht ausklingen lassen. Marco Frenzel den Fehler, „Semmeln“ zu bestellen. Das heißt während der runde Innenraum mit dunkelgrünen hier SCHRIPPEN! Dirk Krampitz Sitzbänken, unverputzten Betonwänden, Indus- Volta | Brunnenstr. 73 | Wedding

Gate 67 Musik Metro Tori Amos. Klassische Musik mit dem gewissen Amos-Touch. Tori Amos ist eine Ausnahmepersönlichkeit. Bereits mit fünf Jahren erhielt sie als jüngste ein Stipendium für klassisches Klavier am Peabody Konservatorium in Baltimore. Doch schon mit elf Jahren hatte sie die Klassik satt, weil sie Gefühle ausdrücken wollte, und keine Noten. Anfang der 90er Jahre avancierte sie zu einer der einflussreichsten Künstlerinnen der Popmusik. Ihre Mischung aus eingängigen Klaviermelodien und persönlich-feministischen Texten bescherte ihr eine große und treue Fangemeinde. Besonders live versteht es die zierliche Pianistin, die sich stets auf demselben Bösendorfer-Flügel begleitet, die Intensität ihrer Songs in reduzierten Arrangements auszudrücken. Ende der 90er Jahre gerät Tori Amos Karriere ins Stocken. Zwei Fehlgeburten lassen sie vorübergehend depressiv werden und ihrer Musik mangelt es an der nötigen Inspiration. Doch nun besinnt sich die 48jährige Exzentrikerin wieder auf ihre Wurzeln und spielt Klassik. Auf ihrem Album „Night of Hunters“ lässt sie sich von Melodien klassischer Komponisten inspirieren und verleiht ihnen den typischen Amos-Touch. Erstmalig wir sie mit Musikern der Berliner Philharmoniker ein exklusives Deutschlandkonzert geben. Fre Philharmonie | 15. Oktober | Nähe Potsdamer Platz | 20 Uhr ANZEIGE 25

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