Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Gate 66 Frühjahr 2012

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26 Gate 66 Metro Berlin und Brandenburg

Gate 66 27 In weiter Ferne, so nah Metro Raus aufs Land! (...aber bitte nur mit Internet) Wenn die Äpfel aus dem eigenen Garten kommen, ist die Welt in Ordnung. Oder? Viele Berliner sehnen sich nach JWD („janz weit draußen“). Viele Brandenburger ziehen der Arbeit hinterher nach Berlin. Eine enge, aber komplizierte Beziehung. Fotos: Martin Kirchner / laif, Christian Jungeblodt / laif, Daniel Biskup / laif Auf dem Gutsgelände der Herren von dem Knesebeck, etwa eine Autostunde nördlich von Berlin am Ruppiner See, treffen sich allsonntäglich am Ufer schon im Morgengrauen die Angler. Beim Angeln wird beredet, was es zu bereden gibt. Meist ist das nicht viel, aber dieses Mal geht es um eine „glatte Lüge“. Sie handelt davon, erzählt einer, dass es im Dorf keine jungen Frauen mehr gebe. „Aber das ist Quatsch, schließlich habe ich voriges Jahr noch eine gesehen.“ Nur leider, leider, fügt er nach einer Kunstpause hinzu, wurde das große Reklameplakat, das die Frau zeigte, schon bald wieder abgehängt. Lachen in der Runde. Natürlich stimmt die Geschichte nicht. Aber sie hat einen wahren Kern. Ja, so ist das in Brandenburg. Brandenburg ist nicht öde, sondern öko. Und wie ist das in Berlin? Die Süddeutsche Zeitung hat im vergangenen Jahr recherchiert, in welcher Filiale des Nostalgie-Warenhauses Manufactum („Es gibt sie noch, die guten Dinge“) bundesweit die meisten Weckgläser verkauft werden. Wollen Sie einmal raten, in welcher? Richtig, in der Filiale in Berlin. Sie befindet sich unweit des Ernst-Reuter-Platzes, in Charlottenburg, Innenstadt also. Aber warum um alles in der Welt kaufen die Hauptstädter bloß in so großer Zahl Weckgläser für sensationelle 9,20 Euro – sogar in beinahe doppelt so hoher Stückzahl wie sie in den acht anderen deutschen Manufactum-Filialen zusammen verkauft werden? Und auch der Kirschen-Entsteiner und das Fässchen zum Essig- Selbermachen laufen super. In den deutschen Großstädten, allen voran in Berlin, sehnen sich die Menschen nach dem Leben im Selbstversorgermodus (aber bitte mit Internet und Handynetz fürs iPhone, versteht sich ja von selbst!). Im Berliner Umland gibt es inzwischen ganze Datschensiedlungen, die komplett in Berliner Hand sind. Denn auf dem Land, glaubt der Hauptstädter, ist das Leben nicht ganz so kompliziert. In Kiosken rund um die Friedrichstraße und den Bahnhof Zoo stapeln sich erfolgeiche Idyllmagazine mit so vielsagenden Titeln wie LandLust, Liebes Land, Mein Schönes Land oder Hörzu Heimat. Es gibt Brandenburger, die sich köstlich darüber amüsieren können, dass nun vor allem West-Berliner in den alten DDR-Bungalows hocken, die zu Ostzeiten kaum einer mieten wollte. Gleichzeitig aber bleibt manchem Brandenburger das Lachen im Halse stecken. Denn wie in anderen ländlichen Räumen auch, ziehen die Brandenburger der Arbeit hinterher. Und die ist vor allem in den Städten, zum Beispiel in Berlin und in dem so genannten Berliner Speckgürtel zu finden. Das Berlin- Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat eine Studie über die Landflucht aus Brandenburg erstellt. Das Bundesland dürfte nach den Berechnungen im Jahr 2030 rund 13 Prozent weniger Bewohner haben als im Vergleichsjahr 2004. Zur Wahrheit in Berlin und Brandenburg gehört also auch, dass die jungen und gut ausgebildeten Menschen die Dörfer verlassen. Nach wie vor und scharenweise. Zum ersten Mal haben wir es mit einer Art Völkerwanderung zu tun, die von Frauen angeführt wird. Deutschland zerfällt nicht so sehr in Ost und West, sondern in Stadt und Land. Was nun? In England würde man wahrscheinlich sagen: Wenn gar nichts mehr hilft,

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