Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 12/2017

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg.

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→10 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Dezember 2017 Feierliche Verabschiedung von Prof. Dr. László Ungvári „Take Off Award“ für den Förderverein der Herbert-Tschäpe-Schule Mahlow e.V. Mit stehenden Ovationen wurde Prof. Dr. László Ungvári verabschiedet. Im Regionalen Wachstumskern Schönefelder Kreuz spielt die Technische Hochschule Wildau eine bedeutende Rolle. Am 16. November wurde Prof. Dr. László Ungvári nach 18-jähriger Amtszeit als Präsident verabschiedet. Quelle: M. Tadra Der Preis wurde übergeben vom Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH, Dr. Manfred Bobke-von Camen: „Wir stehen zu unserer Verantwortung. Wir kümmern uns im Umland um ganz viele Projekte. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind ehrenamtlich tätig. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Preis Mut machen und Anerkennung schenken.“ In seiner Laudatio machte Günter Baaske, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg a.D. deutlich: „Solche Veranstaltungen kann man nicht aus dem Ärmel schütteln. Da braucht man Menschen, die das unterstützen. An dieser Schule sind das über 200 Ehrenamtler, die dann unter anderem die Schule in ein Hotel verwandeln.“ Und Dirk Peschka, Mitglied des Vorstandes des Vereins und Projektberater bedankte sich mit den Worten: „Wir machen das Projekt seit 20 Jahren und es ist immer wieder überwältigend, wie viele immer wieder zurückkommen zu uns und uns unterstützen. Wir möchten uns ganz herzlich bei denen bedanken, die immer wieder für uns da sind.“ Weitere Preise wurden vergeben in der Kategorie „Ausbildung“ an das Projekt „Wachsen in Sachsen“ der Stiftung Pfadfinden, in der Kategorie „Mitmenschlichkeit“ an den AMSOC e.V. aus Berlin, ein Projekt, das Kinder und Jugendlichen zu Seite steht, die mindestens ein psychisch erkranktes Elternteil haben. Den Sonderpreis für „Frauen und Frauenrechte“ erhielt die Bremer Sektion des Netzwerkes Business and Professional Woman für ihre Unterstützung des Projektes „First Generation Students“. Mit dem „Ehrenpreis für das Lebenswerk“ wurde die 96-jährige Holocaust-Überlebende Margot Friedländer ausgezeichnet. Zur Festveranstaltung würdigten Weggefährten die Leistungen von Prof. Dr. László Ungvári und erinnerten in sehr persönlichen Worten auch an die ersten Begegnungen mit ihm. Gewürdigt wurde das Wirken des Präsidenten von Vizepräsident a.D. Prof. Dr.-Ing. Herbert Sonntag, von Prof. Dr. József Tick, Vizerektor der Óbuda Universität Budapest und von Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson, Präsident der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Eindrucksvoll schilderte Prof. Dr. József Tick die in den Jahren gewachsene internationale Kooperation mit Hochschulen und Universitäten in der ganzen Welt. Mit Bezug auf ein Foto, das Studenten verschiedener Nationen zeigt, sagte er: „Sehen Sie diese jungen Leute aus allen Ländern der Welt hier in Wildau. Sie lächeln, sind froh und glücklich. Was könnte schöner sein für uns, die mit diesen jungen Leuten arbeiten. 1994 haben wir nicht einmal gewusst, wo Wildau liegt. Heute wissen viele auf der Welt, wo Wildau liegt und was Wildau bedeutet. Für viele Leute heißt Wildau Wissen, Chance, Hoffnung und Möglichkeit. Und das ist einem Mann zu verdanken, dessen Leben international geprägt ist. Die TH Wildau hat sich in der Amtszeit des Präsidenten zu einer erfolgreichen, überregionalen, attraktiven und internationalen Hochschule entwickelt. 18 Jahre hat er als Präsident das Leben dieser Hochschule entscheidend geprägt.“ Und der Kanzler der Technischen Hochschule, Thomas Lehne, würdigte das Wirken des Präsidenten in seiner 18-jährigen Präsidentschaft mit den Worten: „1999 war das eine kleine Hochschule ohne erkennbare Internationalität – jetzt ist es eine Campus-Hochschule, die der Internationalität zugewendet ist. Wir schauen zurück auf 18 erfolgreiche Jahre.“ Heute sind hohe Studienqualität, Forschungsstärke, Internationalität und enge Vernetzung in der Region Markenzeichen der Hochschule. Großziethen hat einen Baumarkt V.l.n.r.: Marktleiter Heiko Schmidt, Klaus Messinger aus Großziethen, Immobilienprojektentwickler Bülent Bora, Bürgermeister Dr. Udo Haase. Am 13. November eröffnete im Marktcenter Großziethen der Sonderpreis-Baumarkt. Auf einer Fläche von 700 m² wird ein Sortiment aus den Bereichen Renovieren, Garten, Sanitär und Werkzeug zu fairen Preisen angeboten. Eisenwaren, Schrauben, Nägel, dazu Maschinen und Werkzeuge, Farben, Haushaltsartikel und Schreibwaren sowie Zubehör für PKW und Zweirad umfasst das Angebot. Schönefelds Bürgermeister Dr. Haase: „Wir wünschen dem Baumarkt, dass er ein erfolgreicher Teil des Marktcenters Großziethen wird.“ Mit Marktleiter Heiko Schmidt kümmern sich insgesamt neun Mitarbeiter um die Wünsche der Kunden. Vier der neuen Mitarbeiter stammen aus Großziethen. Quelle: M. Tadra www. .de Werben in der BER aktuell? Infos unter: j.kobs@elro-verlag.de / Tel. 0175 167 43 38

→11 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Dezember 2017 Wohnen am See Zernsdorf Erster Spatenstich für den 2. Bauabschnitt Bevor er sich auf den Bagger setzte und mit ihm den „1. Spatenstich“ vollzog, betonte KWs Bürgermeister Swen Ennullat: „Zernsdorf ist nach Zeesen der Ortsteil mit dem größten Einwohnerzuwachs in der Stadt Königs Wusterhausen.“ Zuvor hatte der Geschäftsführer der Wohnen am See Zernsdorf GmbH, Colin de Lage, die bisherige Entwicklung des Wohnprojektes umrissen: Mehr als 230.000 m² Industriebrache mit allerlei unliebsamen Hinterlassenschaften gehören der Vergangenheit an. Vor über 10 Jahre reifte die Entscheidung, am südlichen Berliner Ring in Königs Wusterhausen eine städtebauliche Lücke zu revitalisieren. Die erste Teilfläche von 13,8 ha mit den Hinterlassenschaften der Reichsbahn wurde 2007 erworben. 2009 waren die Planungsarbeiten für diese Fläche abgeschlossen. Im ersten Bauabschnitt wurden ein Nahversorgungszentrum, mehr als 100 Wohngrundstücke, eine CO2 neutrale Heizungsanlage, eine Wohnanlage für betreutes Wohnen und ein Yachthafen geschaffen. Seit 2012 laufen die Planungen für den zweiten Bauabschnitt auf dem Gelände des alten Betonwerkes. Am 30.10. 2013 gab es dann einen nicht zu überhörenden Startschuss: Der erste von vier Schornsteinen wurde gesprengt. Der Bebauungsplan sieht in seiner Struktur Wohnen und Freizeit an einem öffentlichen Bürgerufer, verdichtetes Wohnen an der Karl-Marx-Straße, junge Familien auf 800 bis 1.000 m² großen Grundstücken, eine zentrale Allee und die Erschließung mit Fernwärme und Glasfaser vor. 2015 war der erste Bauabschnitt ausverkauft. Gleichzeitig wurden Altlasten auf dem zweiten Bauabschnitt mit 400 LKW- Ladungen beseitigt. Die Genehmigung für den zweiten Bauabschnitt wurde in diesem Jahr erteilt. Mit der Realisierung des zweiten Bauabschnittes bietet der Wohnpark Königsufer 450 Haushalten und ca. 900 Menschen eine neue Heimat in Zernsdorf auf über 200 Einfamilienhausgrundstücken und 230 Wohnungen im Geschosswohnungsbau. Dazu kommen zwei Freizeitanlagen, ein Hafencafé, eine Arztpraxis, eine Ufergrünzone, 30 Wohneinheiten in Stadtvillen, ein Beachvolleyballplatz und über 5 Kilometer Straßen und Wege. „Fast eine Kleinstadt mit Bootsanlagen, einer Autobahnauffahrt und irgendwann sogar einen eigenen Flughafen“, so der Geschäftsführer. Die Geschäftsführer der Wohnen am See Zernsdorf GmbH Colin de Lage (li.) und Arnold Onnebrink (re.) mit Bürgermeister Swen Ennullat nach dem 1. Spatenstich. Werben in der BER aktuell? Infos unter: j.kobs@elro-verlag.de / Tel. 0175 167 43 38 Quelle: M. Tadra Wohnen in Schulzendorf Vor den Toren der Hauptstadt entstehen Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser, massiv gebaut und alles aus einer Hand. Beratungszeiten im Infobüro vor Ort Mi, Do, Sa und So von 14 – 16 Uhr Ernst-Thälmann-Straße in 15732 Schulzendorf bonava.de/schulzendorf 14636_Schulzendorf_AZ_BERaktuell_226x150_V1_PH_RZ.indd 1 19.07.17 10:52

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