Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 11/2013

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→15 | BER aktuell → Historie November 2013 Historische Luftfahrtstätten rund um den BER (44) Teil 1 Oranienburg – einst Flugplatz und modernste Flugzeugwerke Jahrzehnte nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges ist die Stadt Oranienburg nördlich von Berlin immer wieder in den Schlagzeilen, da immer noch alarmierende Bombenfunde die Einwohner regelmäßig dazu zwingen, ihre Wohnungen zu verlassen, um dem Kampfmittelräumdienst seine gefährliche und verantwortungsvolle Arbeit zu ermöglichen. Zwei Gründe sind für die außergewöhnliche Bombenbelastung ausschlaggebend: Die Existenz der einstigen Heinkel-Flugzeugwerke mit bedeutendem Flugplatz und die in die deutsche Atomwaffenforschung integrierten Auer-Werke. Letztere lagen inmitten der Stadt und flankierten als Werk I und II den kriegswichtigen Verschiebe- Lageplan der Heinkel-Flugzeugwerke und Flugplatz bei Oranienburg bahnhof der Stadt. Auer war neben DEGUSSA der Hauptproduzent von Uranoxid für die deutsche Atomwaffenforschung, die vor allem in Berlin, Leipzig, Hamburg und im brandenburgischen Gottow betrieben wurde. Nach bekannt werden dieses Fakts durch die westalliierte Aufklärung wurde Oranienburg in der Zielplanung enorm hochgestuft. Die ab Frühjahr 1944 intensivierten Luftangriffe, besonders der vom 15. März 1945 über 4.000 Bomben mit chemischen Langzeitzündern, sollte eine längerfristige, über das Kriegsende hinausreichende Nutzung unterbinden, so dass bis heute wie auch zukünftig eine latent vorhandene Gefährdung durch Blindgänger zu verzeichnen ist. Die Heinkel-Werke westlich der Stadt im Germendorfer Forst gelegen, wie auch der dazugehörige Flugplatz am westlichen Stadtrand, waren bereits vor Kriegsausbruch das modernste Flugzeugwerk Europas, was auch vom NS-Regime mit einer stark propagandistischen Zielstellung international „vermarktet“ wurde. Im Krieg selbst sollte dies dann naturgemäß zum Nachteil gereichen, da die beim Bau des Werkes (Inbetriebnahme 1938) angestrebte Tarnung dadurch ad absurdum geführt wurde. Architekt des gesamten Komplexes, der auch einem hohen sozialem Standard entsprach, war Herbert Rimpl. Das Werk gliederte sich in das sogenannte Oberwerk im Forst (Werk I und Hauptwerk), in dem alle Einrichtungen außer der Endmontage vereinigt waren. Das Unterwerk (Werk II) lag am Flugplatz, hier erfolgte die Endmontage der per Straße bzw. per Schiene überführten Sektionen und das Einfliegen der Flugzeuge. Die Planung für den Bau eines Flugplatzes an dieser Stelle geht bereits auf das Jahr 1914 zurück, er wurde aber damals nicht realisiert. Anfänglich war die Produktion in Oranienburg ausschließlich auf die Fertigung des mittleren Bombenflugzeuges Heinkel He 111 der verschiedenen Baureihen ausgerichtet. Ernst Heinkel, früher Vertreter des Taktverfahrens in der Fertigung, setzte diese auch hier konsequent um. Der Produktionsausstoß war beachtlich, bis zu drei Flugzeuge konnten je nach Auftragslage an einem Tag das Werk II zum Einfliegen verlassen. Über ein Viertel der gesamten He 111- Produktion kam aus Oranienburg, von insgesamt ca. 8.000 gefertigten waren dies ca. 2.200 Maschinen. Ab 1940 zwangen Auflagen des Reichsluftfahrtministeriums (RLM), weitere Muster parallel zu fertigen, u. a. Junkers Ju 88 und Ju 188 sowie Heinkel He 177. Auch das Jägernotprogramm hatte Auswirkung auf das Fertigungsprofil. Daraus leitete sich die Einbeziehung in die Lizenzfertigung der fortschrittlichen Dornier Do 335 ab, wozu im April 1944 die Auftragserteilung erfolgte. Aus bekannten Gründen (Materialknappheit, fehlende Kapazitäten der Zulieferer, Planungsmängel und Rohstoffknappheit, Zerstörungen der Kapazitäten) gelangte in den letzten Kriegsmonaten wohl nur ein einziges Exemplar zum Einfliegen. — Jörn Lehweß-Litzmann — GBSL – Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte e.V. Am Studio 2, 12489 Berlin-Adlershof - www.luftfahrtstaetten.de Thomas Bußmann → Stahlbeton, Gras und Bahnbefeuerung Die militärisch genutzten Flugplätze der DDR Hardcover, 272 S., ca. 350 Abb. Preis: 24,50 € (+ Vers.) Verlag MediaScript GbR, Tiniusstr. 9-11, 13089 Berlin, info@ mediascript.de auch von GBSL e.V. beziehbar: gbsl@luftfahrtstaetten.de

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