Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 10/2013

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→14 | BER aktuell → Aktuelles → Flughafen aus der aktuell Region Oktober 2013 LERNEN WIE IM FLUGE EINSTEIGEN, ABFAHREN, DURCHSTARTEN SERVICEFACHKRAFT IM LUFTVERKEHR / LUFTFRACHTABFERTIGUNG INKL. FAHRERLAUBNIS KLASSE B START: 26.02.2014 SERVICEKAUFMANN/-FRAU IM LUFTVERKEHR (IHK) INKL. FAHRERLAUBNIS KLASSE B START: 14.10.2013 NÄHERE INFOS UNTER 030 21473366 | FRAU UHLIG SFT SCHULE FÜR TOURISMUS BERLIN GMBH KLEISTSTR. 23-26 | 10787 BERLIN | INFO@SCHULE-TOURISMUS.DE | SCHULE-TOURISMUS.DE Königs Ufer „Wohnen am See“ Beratungsbüro vor Ort: Wustrowweg 17 Kontakt: 0 30/91 68 66 92 Öffnungszeiten: Do. 14 00 – 20 00 Uhr Sa. + So. 13 00 – 16 00 Uhr 15712 Königs Wusterhausen OT Zernsdorf Neubau von Doppel- und Reihenhäuser in begehrter Wohnlage Wohn- und Kommunalbauten GmBH Arbeitsrecht | Baurecht | Immobilienrecht | Mietrecht Potsdamer Platz 11 10785 Berlin Tel.: 030/25 89 40 47 Kleinanzeigen Appartements, Ferienhäuser ➣ Wohnen auf zeit,Köpenick/Neubau, möbiliert, Te.:030 – 24725360 ➣ Wohnen auf Zeit in schönen Appartements, Airportnähe zw. Wildau und Zeuthen, Seenähe, 0172-600 58 00, 03375-521722, hermanndau@t-online.de ➣ Kleinmachnow, Ferienhaus 60 m² für 4 Pers. 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Dazu gehören unter anderem das Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die Technische Hochschule. Am 11. September 2013, wurde mit der Schlüsselübergabe durch den Minister der Finanzen des Landes Brandenburg, Dr. Helmuth Markov, und die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, der neue Campusbereich II der Technischen Hochschule Wildau offiziell eingeweiht. In nur zweieinhalb Jahren Bauzeit wurden seit der Grundsteinlegung ein Neubau (Haus 16) errichtet, eine denkmalgeschützte Industriehalle 17 saniert und für die Hochschulnutzung umgebaut sowie attraktive Freiräume geschaffen. Damit erhöht sich die Gesamtnutzfläche für die akademische Lehre, Forschung und Organisation um rund 50 Prozent. Die Gesamtinvestitionssumme betrug 39,3 Mio. Euro, davon kamen 16,8 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). In den neuen Hochschulgebäuden erhalten die Lehr- und Forschungsbereiche Biosystemtechnik/ Bioinformatik, Europäisches Management, Logistik, Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik und Wirtschaftsingenieurwesen mit Beginn des Akademischen Jahres 2013/2014 ihr neues Domizil. Dazu gehören neben modernen Seminar-, Labor- und Arbeitsräumen auch ein Audimax mit ca. 400 Plätzen und weitere Hörsäle. Prof. Dr. László Ungvári, Präsident der TH Wildau: „Es ist ein großer Tag für die Hochschule und die Hochschulstadt Wildau auf den wir lange und ungeduldig gewartet haben. Mit diesem Abschnitt hat der Ausbau der Technischen Hochschule Wildau zu einer Campus-Hochschule mit überragender internationaler Bedeutung seinen vorläufigen Abschluss gefunden. Mit den jetzt abgeschlossenen Investitionen verbessern sich die Lehr-, Studien-, Forschungs- und Arbeitsbedingungen für unsere Studierenden, Professorinnen und Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Verwaltungsangestellten deutlich. Ich möchte sogar sagen: Damit erreichen wir für alle eine neue Qualitätsstufe.“ Wildaus Bürgermeister Dr. Uwe Malich betonte, dass hier ist ein tolles Ensemble entstanden sei, in dem die jungen Menschen leben und forschen können, um die weitere Entwicklung des Landes Brandenburg voran zu treiben. Die Hochschule und die Stadt Wildau wollen gemeinsam dazu beitragen und man wolle das heute auch schriftlich dokumentieren. Prof. Dr. László Ungvári und Dr. Uwe Malich unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung. Brandenburgs Finanzminister Markov: „Ein Hochschulstandort ist ein Markenzeichen für eine Kommune. Wildau ist heute eine wunderbare Stadt. Es lohnt sich, nach Wildau zu kommen und hier zu studieren.“ Bildquelle: RRD

→15 | BER aktuell → Historie Oktober 2013 Historische Luftfahrtstätten rund um den BER (43) Teil 2 Rolls Royce in Dahlewitz – Tradition und Moderne Dazu kamen weitere Beschäftigte aus dem lokalen Umfeld. Als erstes Triebwerk (TW) der BR700-Familie wurde der Typ BR710 in Dahlewitz entwickelt und erprobt, allerdings noch nicht in vollem Umfang. Spezielle Versuche absolvierte man auf entsprechend ausgerüsteten Prüfständen bei Rolls-Royce in England, und BMW in München modernisierte extra einen ehemaligen Triebwerksprüfstand für Hochdruckverdichter. Die Musterzulassung des BR710-Triebwerks erfolgte im August 1996, womit es seinen festen Platz in den Geschichtsbüchern fand, denn es ist das erste in Deutschland entwickelte zivile Triebwerk mit internationaler Zulassung. Bereits 1992 bzw. 1993 hatten sich die Flugzeughersteller Gulfstream (USA) und Bombardier (Kanada) für das BR710 als Antrieb ihrer neuen Geschäftsflugzeuge entschieden. Die Serienproduktion begann 1996, im Jahr zuvor war dafür am Standort Dahlewitz eine weitere Montagehalle errichtet worden. Weil man in dieser Zeit auch der Triebwerkstyp BR715 entwickelte, musste man im benachbarten Ludwigsfelde bei MTU einen dort vorhandenen Prüfstand für Abnahmetestläufe von BR700 Triebwerken anpassen und nutzen. Den Triebwerkstyp BR715 hatte 1994 die Firma McDonnell Douglas (USA) für ihr neues Passagierflugzeug MD-95 (ab 1998 Boeing 717-200) ausgewählt. Um die Jahrtausendwende ergaben sich gravierende Änderungen in der Struktur von BMW Rolls-Royce. So wurde 1999 der Hauptsitz des Unternehmens vom hessischen Oberursel nach Dahlewitz in Brandenburg verlegt. Im gleichen Jahr schloss man mit dem Erweiterungsbau der Montagehalle auf insgesamt 10.800 m2 die zweite Ausbaustufe am Standort Dahlewitz erfolgreich ab. BMW zog sich aus dem Gemeinschaftsunternehmen zurück, und ab 1. Januar 2000 wurde es als Rolls-Royce Deutschland Ltd.&CoKG (RRD) 100-prozentige Tochter der weltweit agierenden Rolls-Royce plc. Ganz verabschiedete sich BMW aber nicht, denn man tauschte die Eigentumsanteile in Rolls-Royce-Aktien und wurde zum „stillen Teilhaber“. RR konnte aber auf diese Weise seine Position als globaler „full-line“-Anbieter von Luftfahrtantrieben erheblich stärken. Als Teil der Rolls-Royce-Gruppe übernahm RRD die Verantwortung für Marketing, Konstruktion, Entwicklung, Produktion, Vertragsgeschäft und Kundendienst der BR700 Triebwerksfamilie. Weiter erhielt man die Zuständigkeit für die Entwicklung und Betreuung aller RR-Zweiwellentriebwerke, was die Übertragung weiterer TW-Programme (TAY und V2500) nach sich zog. Das bedingte, weitere erhebliche Investitionen in die Standortstruktur und den Anstieg der Beschäftigten auf über 2.200 im 20. Jubiläumsjahr. — Jörn Lehweß-Litzmann — GBSL – Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte e.V. Am Studio 2, 12489 Berlin-Adlershof - www.luftfahrtstaetten.de Bild o.: Blick von Osten auf den RRD-Standort Dahlewitz 2012 Bild r.: Triebwerk V2500-Montage im RRD-Werk Dahlewitz Bildquelle: RRD Bildquelle: RRD → 30 Jahre Starten und Landen Harzbecher/Hardt/Hauschildt Das Jagdfliegergeschwader-2 „Juri Gagarin“ am Flugplatz Neubrandenburg 1960 bis 1990 Hardcover, 220 S., 320 Abb. Preis: 24,50 € (+ Vers.) Verlag MediaScript GbR, Tiniusstr. 9-11, 13089 Berlin, info@mediascript.de

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