Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 09/2013

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→14 | BER aktuell → Anzeige September 2013 Besser Hören Seit einem Jahr erfolgreiche Hörgeräteakustik in Altglienicke Seit 16 Jahren ist Anja Hornig in Berlin selbstständig und seit einem Jahre erfolgreich mit ihrem renommierten Hörgeräte-Akustik-Fachbetrieb auch in Altglienicke! Anja Hornig bietet in ihren insgesamt drei Filialen - in Altglienicke, Tegel und am Breitenbachplatz - mit ihren acht hoch qualifizierten Mitarbeitern alles rund um das gute Hören an. Das Fachgeschäft ist auch Ausbildungsbetrieb und Tinnitus-Spezialist. Weiterhin wird die Päd-Akustik für Kids mit Gehörproblemen geboten, ebenso ist ein individuelles Hörtraining für Menschen mit Hörgeräten hier möglich, um das Hören mit den neuen Geräten zu trainieren. Vertreten werden dabei alle namhaften Hersteller wie Siemens, Phonak oder Oticon sowie alternativ Im-Ohr- und Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte. Besonders stolz ist die Anja Hornig, dass sich aufgrund ihrer langjährigen intensiven Zusammenarbeit mit der Firma Siemens Audiologische Technik GmbH eine ganz besondere Partnerschaft entwickelt hat. So kann Anja Hornig Ihren Kunden exklusiv eine weitere Weltneuheit von Siemens vorstellen. Siemens sucht 250 Testhörer! Melden Sie sich zur wissenschaftlichen Hörgeräte-Studie an. Seit Jahren verhilft die Siemens BestSound Technology Menschen mit Hörminderung zu mehr Lebensqualität. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie können Sie die neueste Generation der innovativen Technologie kostenfrei und unverbindlich testen. Werden Sie Testhörer und prüfen Sie die Qualität von Siemens Pure micon. Testen Sie Siemens Life micon Pure ist mit micon, der neuesten Generation der BestSound Technology ausgestattet, die für exzellente Klangqualität und hohe Spontanakzeptanz entwickelt wurde. Pure micon passt das Klang erlebnis von Beginn an an die individuellen Bedürfnisse des Trägers an. Dank spezieller Funktionen wie der direk- tionalen Sprachanhebung ist es gelungen, vor allem in Gesellschaft, hervorragende Hör qualität zu ermöglichen. So kann sich der Hör systemträger leichter auf ein Ge spräch konzentrieren. Das würden Sie gern mit eigenen Ohren hören? Dann melden Sie sich zur wissenschaftlichen Studie an. Mit Ihrer Teilnahme als Testhörer unterstützen Sie uns dabei, die Hörtechnologie Ihren persönlichen Ansprüchen entsprechend zu verbessern. Für uns ist das Urteil von Testhörern von enormer Bedeutung. Durch die Studie, bei der die Hör- systeme in alltäglichen Situationen und Umgebungen getestet werden, erhalten wir von Ihnen wichtige Informationen. Denn: Anhand der ausgewerteten Ergebnisse kann die Siemens Technologie gezielt weiterentwickelt werden. So können Sie teilnehmen Für die Studie werden sowohl Teilnehmer gesucht, die bisher keine Hörgeräte tragen, aber auch erfahrene Hörgeräteträger. Interessenten wenden sich ein fach an Hörgeräte-Akustik Hornig. Dort erhalten sie alle In for mationen und können sich anmelden. Die Teilnahme ist kosten frei und ohne jegliche Verpflichtungen. www.siemens.de/hoersysteme Ausgezeichnete Hörtechnologie ©Deutscher Zukunspreis/bildschön Siemens Forscher haben 2012 in Kooperation mit Forschern der Universität Oldenburg den Deutschen Zukunftspreis gewonnen. Das Team entwickelte ein sogenanntes binaurales Hörsystem. Das bedeutet: Das rechte und das linke Hörsystem gleichen sich miteinander ab. Somit ist optimiertes Hören mit beiden Ohren möglich. Die Grundlage dieser Entwicklung wurde prämiert. Damit ist Siemens zum 4. Mal preisgekrönt. www.hornig-hoergeraete.de Hörgeräte-Akustik Meisterbetrieb Anja Hornig Karolinenstr. 1d, 13507 Berlin Tel.: 0 30 / 433 47 13 Mail: hornig@hornig-hoergeraete.de Web: www.hornig-hoergeraete.de „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung“, berichtet Anja Hornig. „Mit dieser für einen kleinen Betrieb wie uns außergewöhnlichen Pre-Launch-Partnerschaft können wir unseren Kunden als einer der Ersten exklusiv die neuesten Siemens Hörgeräte anbieten. Und das zu besonders attraktiven Konditionen.“ Im Verkauf erhältlich sind weiterhin neben dem Gehörschutz auch Lichtsignalanlagen sowie Zubehör und Ersatzteile. Kleine Reparaturen werden sofort im Geschäft erledigt. Hörgeräte- Akustik Anja Hornig verfügt über modernste Messverfahren inklusive Surroundanlage, bietet auf Wunsch auch die Beratung vor Ort beim Kunden an. Melden Sie sich jetzt an! Anmeldung bis zum 30.09.2013. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne jegliche Verpflichtungen. Die Praxis-Studie im Überblick • Gesucht werden 250 Testhörer • Informationen und Anmeldung bei: Hörgeräte-Akustik Anja Hornig Köpenicker Str. 41 (Altglienicke) 12524 Berlin Tel. 030 / 20 62 96 18 Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00 - 17.30 www.hornig-hoergeraete.de Mit freundlicher Unterstützung von AnzEIGE Qualitäts- hörsysteme

→15 | BER aktuell → Historie September 2013 Historische Luftfahrtstätten rund um den BER (43) Teil 1 Rolls Royce in Dahlewitz – Tradition und Moderne Das Rolls-Royce-Gelände in Dahlewitz am Tage seines Firmenstarts am 16.09.1993 Das britische Unternehmen Rolls-Royce (RR), besonders bekannt durch seine weltberühmten Nobelkarossen und Triebwerke, blickt heute auf eine 110-jährige Geschichte zurück. Seit über 90 Jahren ist das Unternehmen auch eng mit Deutschland und der deutschen Technikgeschichte - vor allem in der Luftfahrt - verbunden. RR-Flugmotoren waren in den 1930er Jahren auf Grund ihrer Leistungsfähigkeit und Präzision sehr gefragt. Erinnert sei daran, dass das erste Versuchsmuster der Messerschmitt Me 109 mit einem RR-Motor der Baureihe „Kestrel“ in die Erprobung ging. Mit einer Ausnahme nutzten auch die Baumuster der Firmen Arado, Focke-Wulf und Heinkel diesen Motor 1934 Mit der deutschen Einheit ergab sich die Möglichkeit zur Ansiedelung im Großraum Berlin – eine Gegend, die einst der führende Standort der Weltluftfahrt war und in der das erste deutsche zivile Verkehrsfl ugzeug- Triebwerk 1956 –1961 (VEB Industriewerke Ludwigsfelde) gebaut wurde. beim Vergleichsfliegen um den deutschen Standardjäger. In der Industriegeschichte von Rolls-Royce gab es neben zahlreichen Höhen natürlich auch Krisen. Ein Tiefpunkt war sicherlich der Konkurs des Unternehmens im Jahr 1971 aufgrund finanzieller Schwie- rigkeiten im Zusammenhang mit der Entwicklung des Dreiwellentriebwerkes RB211. Die britische Regierung verhinderte aber den Zusammenbruch der Traditionsfirma. 1973 folgte die Abspaltung des Automobilherstellers Rolls-Royce Motor Cars, welcher nach einem längeren Reprivatisierungsprozess 2003 zu BMW gelangte. Der Antriebshersteller Rolls-Royce wurde1987 reprivatisiert und ist heute unter dem Namen Rolls-Royce plc weltweit sehr erfolgreich in der zivilen und militärischen Luftfahrt, Schiffstechnik und Energie. Seit 1990 ist RR auch mit eigenen Standorten in Deutschland präsent. Mit der BMW AG gründete man in jenem Jahr das Joint Venture “BMW Rolls-Royce AeroEngines GmbH“ mit dem Ziel, eine neue Triebwerksfamilie (BR700) für Langstrecken-Geschäfts- sowie Regionalflugzeuge zu entwickeln und herzustellen. Heute ist kaum noch bekannt, dass BMW im Jahre 1916 eigentlich als Flugmotorenhersteller gegründet worden war. Das weiß-blaue Firmenlogo (rotierender Propeller vor blauem Himmel) deutet aber heute noch auf diese Wurzeln hin. BMW brachte die kurz zuvor erworbene KHD Luftfahrttechnik Oberursel – eine alte Traditionsfirma im Flugmotorenbau - in das Joint Venture ein. Ein bekanntes historisches Produkt war z.B. der 1913 bis 1918 hergestellte Oberurseler Umlaufmotor. Beide Firmen nahmen dann 1990 die Entwicklung eines neuen BR700 Kerntriebwerks auf. Parallel dazu wurde bundesweit ein Standort für ein neu zu errichtendes Entwicklungs- und Montagezentrum gesucht. Die Standortwahl fiel auf ein ca. 300.000 m2 großes Gelände in Dahlewitz an der Autobahn A10 und Nähe des Flughafens Schönefeld (BER), wo auch nach der Wende zahlreiche freigesetzte Fachkräfte zur Verfügung standen. Zum ersten Bauabschnitt gehörten hier ab Mai 1992 drei viergeschossige Bürogebäude, eine ca. 4.500 m2 große Versuchsmontagehalle, ein Prüfstandsgebäude mit zwei Testzellen sowie die erforderliche Standortinfrastruktur. Die offizielle Eröffnung fand vor nunmehr 20 Jahren am 16. September 1993 statt, die Montagehalle und die Prüfstände wurden Mitte 1994 in Betrieb genommen, und bis Frühjahr 1994 nahmen hier ca. 400 Mitarbeiter, die bisher in Oberursel, München, Lohhof, Bristol und Derby tätig waren, ihre Entwicklungs- und Erprobungstätigkeit auf. — Jörn Lehweß-Litzmann — GBSL – Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte e.V. Am Studio 2, 12489 Berlin-Adlershof - www.luftfahrtstaetten.de Bildquelle: RRD → Flugerprobungsstellen bis 1945 Johannisthal, Lipezk, Rechlin, Travemünde, Tarnewitz, Peenemünde-West 364 Seiten, 270 Fotos, 39 Dokumente, Preis: 49,- €, Verlag Bernhard & Graefe 1998, ISBN 978-3-7637-6117-3

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