Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 08/2016

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg.

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→ 4 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region August 2016 Worte auf den Weg Quelle: Privat Liebe Leserinnen und Leser dieser Kolumne. „Früher war alles besser!“ – das hört man jetzt oft, wenn es um „terroristische Attentate“, um große Unglücke (leider auch an Flughäfen und mit Flugzeugen), um die Klimaveränderung und ganz viele andere Dinge geht. „Früher war alles besser…- wir leben in finsteren Zeiten“ – ja vielleicht sogar der Vergleich mit unserem Alltagsleben heute und „damals“ lässt uns denken, dass wir etwas verloren haben: Freiheit, Sicherheit, Zukunft. Ist das denn so? Ich mag die Serie im „SPIEGEL“, die überschrieben ist: „Früher war alles schlechter“. In den letzten Monaten erschienen Artikel zu Themen wie: Abnahme der Kindersterblichkeit, der Kinderarbeit, der Zahl von Kriegstoten und von tödlichen Autounfällen, Zunahme der Lebenserwartung und Bildung weltweit, Anstieg des Ackerbaus zur Versorgung der Menschheit, Rückgang des Alkohol- und Zigarettenkonsums, weniger Hinrichtungen in den USA. … und übrigens: auch unsere Zähne wurden im Lauf der letzten Jahrzehnte immer besser, unsere Kinder und Jugendlichen haben weniger Karies. Der „SPIEGEL“ hat das alles gesammelt unter dem Titel „Absagen an den Untergang – Warum es der Welt besser geht als wir glauben“. Das Ziel: Zynismus, Apathie und Niedergangs-Ängste sollen benannt und bekämpft werden. Warum schreibe ich das als Flughafenseelsorger hier in den „Worten auf den Weg“? Nun, weil Sie sich ja vielleicht mit dem Flugzeug auf die Reise machen und sich vor Ort überzeugen können, dass es wirklich Entwicklungen hin zum Guten gibt. Und dass Sie dann mit einem gesunden Optimismus zurückkehren und feststellen: „Früher war vieles schlechter! – Ich war vor Ort und habe es mit eigenen Augen gesehen“. Dass Sie möglichst viel von dem, was Hoffnung macht, erfahren dürfen, das wünscht „uns und Ihnen“ Ihr Pater Wolfgang Felber Flughafenseelsorger Bei dem Ferienprogramm bekommen die Kinder einen Einblick in den Arbeitsalltag der Feuerwehr. Ferienprogramm „Ein Tag am Flughafen“ Wer die Ferien in Berlin und Brandenburg verbringt, kann auch an der beliebten Ferienaktion „Ein Tag am Flughafen“ teilnehmen, die während dieser Sommerferien in der Zeit vom 25. Juli bis zum 2. September 2016 wochentags in der Zeit von 8.30 bis 15 Uhr stattfindet. Interessierte Kinder können mit ihren Eltern, Großeltern, Freunden oder Gästen einen ganzen Tag am Flughafen Berlin-Schönefeld erleben. Auch Ferienbetreuungseinrichtungen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen. Die Tour beginnt morgens um 8.30 Uhr beim Besucherdienst der Flughafengesellschaft im Gebäude des DIALOG-FORUMS gegenüber des Flughafens Schönefeld. Auf dem Programm stehen Besuche bei der Bundespolizei, der Flughafenfeuerwehr, der Lufthansa-Werft, der Besucherterrassen sowie die Besichtigung des Kleinflugzeugs Piper „Seneca“. Die Tour muss vorher gebucht werden. Der Preis pro Person für Tour, Frühstück und Mittagessen beträgt 20 Euro inkl. MwSt. Weitere Informationen gibt es unter: http://www.berlin-airport.de/de/reisendesxf/erlebnis-flughafen/flughafentouren/ ETAF/index.php Die Besucherterrasse in Schönefeld bietet spannende Einblicke in das tägliche Flughafengeschehen wie Flugzeugabfertigung aber auch Starts und Landungen. Quelle: Bernhardt Link, Farbtonwerk / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Quelle: Bernhardt Link, Farbtonwerk / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

→ 5 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region August 2016 Mein Arbeitsplatz in der Flughafenregion Quelle: Netzhoppers KW e.V. Quelle: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Auf der Beachvolleyballanlage findet neben dem Training auch der Beachcup statt. Netzhoppers KW 40 Jahre Volleyball in der Region Jeder, der den Namen Netzhoppers hört, denkt zuerst an die erste Bundesliga-Volleyballmannschaft. Doch zu dem Netzhoppers Königs Wusterhausen e.V. gehört auch ein großer Nachwuchsbereich. Seit fast 40 Jahren baggern, pritschen und blocken Volleyballer jeden Alters bei diesem Verein. Einen besonderen Stellenwert hat seit der Gründung des Vereins durch Dr. Volkmar Mann der Nachwuchs. Im Kindersport sammeln bereits Kinder im Alter von fünf Jahren die ersten Erfahrungen mit dem Ball. Für Kinder ab dem 9. Lebensjahr finden Training und Wettkämpfe in verschiedenen Altersgruppen im Spielbetrieb des Landes Brandenburg und im Freizeitbereich statt. Trainiert wird immer zwei- bis dreimal in der Woche in unterschiedlichen Alters- und Leistungsgruppen. Das Training wird von einem A-Lizenz Jugendtrainer hauptamtlich geleitet. Das Trainerteam besteht jedoch aus insgesamt vier Trainern. Vor allem die in den Ferien stattfindenden Trainingslagerangebote werden aktiv genutzt. Dabei erlernen die Kinder nicht nur verschiedene Was bedeutet eigentlich …? Techniken, sondern auch soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit. Für den Netzhoppers KW e.V. ist es vor allem wichtig Kinder und Jugendliche von Anfang an zu begleiten und besonders talentierten Sportlerinnen und Sportler den Weg zum Leistungssport zu ebnen. So schafften in der Vergangenheit schon mehrfach Sportler aus dem Nachwuchsbereich den Sprung in den Profibereich bis hin zur ersten Bundesliga. Auch der Kontakt zwischen Bundesliga und Nachwuchs wird rege gefördert und durch gemeinsame Aktivitäten in Trainingslagern, bei Saisoneröffnungen und Weihnachtsfeiern gelebt. Für die Sommermonate verlagern die Netzhoppers die Trainingseinheiten auch auf die vereinsinterne Beachanlage. Als Highlight der Saison findet dort auch der Generations- und Firmenbeachcup statt. Wer Lust hat etwas Volleyball-Luft zu schnuppern, kann auch bei den Probetrainings vorbeischauen. Infos dazu gibt es unter: www.netzhoppers.de PAK Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind chemische Verbindungen, die bei der unvollständigen Verbrennung organischer Stoffe entstehen. Beim Rauchen, Grillen oder Heizen mit Öl und Kohle, bei Vulkanausbrüchen oder beim Betrieb von Motoren und Turbinen sowie vielen anderen Verbrennungsprozessen werden PAK freigesetzt und können in der Folge auch Boden und Wasser belasten. Da zahlreiche PAK-Verbindungen krebserregend und zudem giftig und langlebig sind, werden sie in der kontinuierlichen Umweltüberwachung vieler Kommunen und Unternehmen erfasst. Die Flughafengesellschaft hat bereits vor Jahren Grundwasser und Böden auf mögliche Altlasten untersuchen lassen. An der Luftgütemessstelle in Schönefeld erfolgt eine fortwährende Überwachung von PAK-Verbindungen seit 2011. Die Analysen werden vom Landeslabor Berlin-Brandenburg durchgeführt und online veröffentlicht. Die Grenzwerte wurden in den vergangenen fünf Jahren in Schönefeld stets eingehalten. Diesmal: Ingo Eggert, Sicherheitsmitarbeiter Securitas am Flughafen TXL. Nur einer von vielen spannenden Arbeitsplätzen, an denen sich Flughafenluft schnuppern lässt. Mein Arbeitsalltag Mein Arbeitsalltag gestaltet sich am Flughafen TXL sehr abwechslungsreich durch die monatlichen Einsatzpläne im Wechselschichtsystem und den Einsatzbereichen. Es gibt auch teilweise wiederkehrende Situationen / Erlebnisse im Tagesablauf, wie z. B. dass Passagiere Ihr Gepäck nicht mitgenommen oder bekommen haben und ich Ihnen höflich erkläre, was Sie machen können. Dabei muss ich vor allem bei Passagieren mit Anschlussflügen Informationen in deutscher, englischer und spanischer Sprache geben. Mein Weg in den Beruf Nach meiner Ausbildung als Airport Groundhandling Agent war ich bei einem am Flughafen ansässigen Handlingsagenten tätig. Dort sammelte ich in den Bereichen der Fluggast-, Gepäck- und Frachtabfertigung viele Erfahrungen. Danach habe ich mich im Bereich der Luftsicherheit weiterqualifiziert und später bei der Firma Securitas als Sicherheitsmitarbeiter beworben, bei der ich seit vier Jahren als stolzer Mitarbeiter tätig bin. Tätigkeiten Meine Hauptaufgabe besteht darin, aufgabenbezogen Streifen- und Kontrolltätigkeiten im Auftrag des Flughafenbetreibers durchzuführen und Vorkommnisse sofort zu melden. Desweiteren übernehme ich zahlreiche operative Aufgaben und stehe für Fragen der Passagiere zur Verfügung. Voraussetzungen • erfolgreich absolvierte Ausbildung und Luftsicherheitsschulung • Bereitschaft zur Schichtarbeit • hohes Verantwortungsbewusstsein • Flexibilität, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit • Team- und Kommunikationsfähigkeit • Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil →→Wer sich für einen Job am Flughafen interessiert, findet alle aktuellen Stellenausschreibungen unter www.berlin-airport.de > Unternehmen > Jobs & Karriere

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