Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 07/2018

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→2 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Juli 2018 Editorial Liebe Nachbarinnen und Nachbarn! Ob bei den Themen Arbeiten, Ansiedeln oder Wohnen, ein Blick auf verschiedene Statistiken wie zum Beispiel den vor kurzem veröffentlichten Grundstücksmarktbericht Dahme-Spreewald verrät: Die Attraktivität und Anziehungskraft der Hauptstadtregion ist weiterhin ungebrochen. Dabei liegt die Faszination für die Region vor allem in ihrer wunderbaren Symbiose aus attraktivem Wohnstandort und facettenreicher Arbeitswelt. Trotz aller Standortvorteile ist aber das Ringen um Fachkräfte auch in unserer Region eben kein Zukunftsproblem sondern längst Realität. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, dass viele von Ihnen unseren Ausbildungstag in Schönefeld besucht haben und die potenziellen Fachkräfte von morgen mit den anwesenden Unternehmen in einen erfolgreichen Dialog getreten sind. Nach den vielen guten Gesprächen bin ich mir sicher, einige der jungen Besucherinnen und Besucher nächstes Jahr in einem unserer Teams begrüßen zu dürfen. Jetzt stehen aber erstmal die Ferien an. Vielleicht möchte die eine oder der andere von Ihnen die Umgebung mit dem Fahrrad erkunden. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man auch bei uns in der Region tolle Radtouren machen kann. Allein im Landkreis Dahme-Spreewald kann man auf mehr als 1.000 Kilometern gut ausgebauten und komplett beschilderten Radwegen in die Pedale treten, und mit seinem Fläming-Skate lädt der Nachbarlandkreis Teltow-Fläming fernab von störendem Straßenverkehr ganz besonders zum Radeln ein. In Schönefeld können Sie ebenfalls per Rad einiges entdecken. Welche Wegeführung Sie dabei beachten sollten und was es sonst noch alles auf der Tour zu sehen gibt, haben wir für Sie auf der Panoramaseite, im Innenteil dieser Ausgabe, zusammengefasst. Bevor wir uns von Ihnen in die Sommerpause verabschieden, möchte ich mich noch recht herzlich für zwölf Jahre treue BER aktuell-Leserschaft bedanken. Ab September werden wir Sie dann wieder wie gewohnt im monatlichen Rhythmus – im neuen Layout und mit neuem Namen – über die aktuellen Entwicklungen in der Flughafenregion informieren. Ich wünsche Ihnen eine tolle und erholsame Urlaubszeit und nun viel Spaß beim Lesen. Ihr Manfred Bobke-von Camen Quelle: Günter Wicker / FBB Mitarbeiter des TROPOS bereiten die Referenzmesssysteme für die UFP-Vergleichsmessung in der mobilen Luftgütemessstation in Bohnsdorf vor. Zweite Prüfung der UFP-Messeinrichtungen Im Mai und Juni 2018 waren Mitarbeiter des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS) aus Leipzig mit eigenen Ultrafeinstaub-Messsystemen zur Durchführung von Vergleichsmessungen bei der Flughafengesellschaft (FBB) vor Ort. Das TROPOS ist ein anerkanntes Kalibrierzentrum für physikalische Aerosolmessungen. Die Referenzmesssysteme des TROPOS wurden für mehrere Tage in beiden Luftgütemessstellen der FBB aufgebaut und parallel zu den FBB-eigenen Messsystemen betrieben. Die Auswertung und der Vergleich der Messdaten ermöglicht anschließend eine Aussage über die Güte der Messungen. Die Überprüfung der Messsysteme durch das TROPOS erfolgt dabei fortlaufend, ähnlich einer TÜV-Überprüfung für Fahrzeuge. Eine erste ausgiebige Überprüfung erfolgte im Juli letzten Jahres in Leipzig. Dabei erfüllten die Messsysteme der FBB die gestellten Messanforderung. →→Impressum Herausgeber: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in Kooperation mit ELRO Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen ( (03375) 24250 / www.elro-verlag.de Auflagenzahl: 65.000 Verteilgebiet: Flughafenregion Berlin-Brandenburg Chefredaktion: Vesa Elbe, Hannes Stefan Hönemann ( (030) 6091-70100 V.i.S.d.P.: Vesa Elbe, Hannes Stefan Hönemann Verantwortlicher Redakteur der ELRO Verlagsgesellschaft mbH: Manfred Tadra ( (033764) 5059-61 m.tadra@elro-verlag.de Verantwortlich für Anzeigen: Jörg Kobs ( (0175) 167 43 38 j.kobs@elro-verlag.de Redaktion: Manfred Tadra, Jörg Kobs, Rosemarie Meichsner, Christian Franzke, Oliver Kossler, Annika Hennebach, Ralf Wagner, Dr. Kai Johannsen, Simon Miller, Nancy Biebach, Justus Münster, Wolfgang Felber, Kathrin Westhölter, Sebastian Aust Die in den Artikeln wiedergegebenen Meinungen müssen nicht den Auffassungen jedes einzelnen Redaktionsmitgliedes entsprechen. Quelle: Uta Wolf-Benning / FBB

→3 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Juli 2018 Fortsetzung Titelseite Airport Vielfalt Ausbildungstag am Flughafen Ob Polizeikommissarin, Koch, Fluglotse oder Fachkraft für Schutz und Sicherheit: Rund um die Flughäfen Schönefeld und Tegel arbeiten über 20.000 Beschäftigte in den unterschiedlichsten Branchen und mit der Eröffnung des BER wird der Arbeitsmarkt in der Region weiter boomen. Das bedeutet nicht nur zahlreiche, sondern vor allem vielfältige Zukunftsperspektiven für Talente von morgen. Diese Vielfalt konnten Schülerinnen und Schüler am 5. Juni beim ersten Ausbildungstag im Haus DIALOG-FORUM kennenlernen. Ein Blick mitten ins Geschehen: Während eine Schülerin aus Schönefeld schon ein Auge auf die Gastro- und Hotelbranche geworfen hat und zielgerichtet auf den Stand des Holiday Inn Berlin Airport zusteuert, will sich ihr Mitschüler erstmal orientieren und einen Überblick über die verschiedenen Angebote verschaffen. Keine ganz so leichte Aufgabe, schließlich ist das Spektrum der Ausbildungsmöglichkeiten schon allein bei der Flughafengesellschaft riesig. Azubis und Duale Studierende stellen die verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufsfelder der FBB vor. Zwei Kollegen vom Sicherheitsteam der FBB bringen den Jugendlichen den neuesten Ausbildungsberuf „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ näher, für den man sich ab August dieses Jahres bewerben kann. Die Metalldetektor-Handsonde und Interessierte Schülerinnen und Schüler informieren sich am Stand der Landespolizei über die Ausbildungsmöglichkeiten. ein Funkgerät kann auch jeder am Stand direkt mal testen. Die technischen Auszubildenden haben für die Schülerinnen und Schüler Werkzeuge, Schweißhelme und Elektroschalttafeln aus der Werkstatt für die technische Ausbildung mitgebracht. Neben ihrem Stand surrt außerdem der 3-D-Drucker aus der Azubiwerkstatt fleißig vor sich hin. Polizeihauptmeisterin Daniela Kuchel erzählt am Infostand der Bundespolizei gerade, dass man für die Bewerbung bei der „BuPol“ nicht nur ein Schwimmabzeichen in Bronze vorweisen, sondern auch gut sehen muss. „Nur wer auf beiden Au gen ohne Brille oder Kontaktlinsen eine Sehkraft von mindestens 50 Prozent hat, ist für den Polizeidienst tauglich“, so Kuchel. Nebenan bei der Deutschen Flug sicherung (DFS) steht Quelle: Günter Wicker / FBB Schönefelds DFS-Chef Hans Niebergall den Jugendlichen persönlich Rede und Antwort. Am besten bewerbe man sich ein Jahr vor dem Abitur für die Fluglotsenausbildung, erklärt Niebergall. Und dann fügt er noch eine Besonderheit hinzu, die wohl auf viele Ausbildungen am Flughafen zutrifft: „Wer sich jetzt hier in Schönefeld bewirbt, schließt seine Ausbildung schon am laufenden Großflughafen BER ab.“ Volle Agenda Bürgermeister Jörg Jenoch über Eichwaldes Nadelöhr und das Zusammenspiel mit den Nachbargemeinden Seit Februar führt Jörg Jenoch die Amtsgeschäfte der Gemeinde Eichwalde. BER aktuell: Herr Jenoch, Sie sind jetzt mehr als 100 Tage im Amt. Als langjähriger Gemeindevertreter kennen Sie die Gemeinde Eichwalde gut, welche Themen wollen Sie nun in ihrer neuen Funktion als Bürgermeister besonders vorantreiben? Quelle: Gemeinde Eichwalde Jörg Jenoch: Ich greife einmal einige wenige besonders wichtige Themen heraus. Momentan wird gerade unser Bahnhof barrierefrei umgestaltet, danach werden wir das Bahnhofsumfeld und die dazu hinführenden Straßen so umgestalten, dass Pendlerfreundlichkeit und Attraktivität des Einzelhandels erhöht werden. Im Herbst werden wir einige Projekte der Öffentlichkeit vorstellen, die unser Wohnungsproblem entschärfen werden. Einerseits fördern wir seniorengerechtes Wohnen – bis zu 18 Wohnungen sollen in einem ersten Schritt geschaffen werden, andererseits werden wir auch für Familien mit Kindern am Chopinplatz bis zu 30 Wohnungen schaffen lassen. Weiter werden Projekte wie die Erweiterung der Badewiese, die Schaffung einer neuen Kita in der Tschaikowskistrasse und natürlich auch der gemeinsame Bau einer neuen Feuerwache mit Schmöckwitz in Schmöckwitz vorangetrieben. Im Herbst werden wir einige Projekte der Öffentlichkeit vorstellen, die unser Wohnungsproblem entschärfen werden. Das Nadelöhr an der Friedenstraße beschäftigt nicht nur Eichwalder Bürgerinnen und Bürger. Tunnel oder Brückenlösung, wie ist hier der aktuelle Stand? (Anm. der Redaktion: BER aktuell berichtete im Oktober 2016 darüber). Nach einer kleinen Pause geht es nun endlich weiter. Die Matrix, die notwendig für die Bewertung der einzelnen Varianten ist, wird auf unseren Vorschlag hin noch einmal überarbeitet. Dabei werden z. B. Schallschutz und Barrierefreiheit eine viel größere Bedeutung als in den bisherigen Planungen bekommen. Außerdem habe ich die Mitarbeit unserer Bauverwaltung angeboten, da wir als Ortskundige doch viel umfassender über die Grundlagen informiert sind. Im Herbst sollen dann die unterschiedlichen Varianten nach der neuen Matrix bewertet und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Kurfürstendamm 130 10711 Berlin Tel.: 030/346 670 270 Die Zusammenarbeit unter den ZES-Gemeinden (Zeuthen, Eichwalde, Schulzendorf) galt als eine der „Musterbeziehungen“ im Flughafenumfeld. Wird diese positive Entwicklung auch unter Ihrer Regie fortgeführt? Natürlich werden wir zusammenarbeiten, nur noch viel enger und an konkreten Beispielen sichtbar. Wir planen gerade eine enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet Schule und Kita, es könnte evtl. so aussehen, dass Zeuthen die gemeinsame Grundschule errichtet und wir im Gegenzug die gemeinsame Kita bauen. Friedrich-Engels-Straße 4

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