Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 03/2015

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→ 6 | BER aktuell → Nachbar Flughafen März 2015 Schallschutzprogramm BER Temporäre Nutzung der Südbahn Schallschutz berechnet sich nach der Verkehrsbelastung nach Endausbau des BER Die Nordbahn des Flughafens BER, also die derzeit für den Flugbetrieb in Schönefeld genutzte Start- und Landebahn, wird ab Mai 2015 saniert. Die Genehmigungsbehörde LuBB gab im Dezember 2014 für dieses Vorhaben der FBB grünes Licht. Während der Bauzeit wird der Flugbetrieb des Flughafens Schönefeld über die künftige südliche Start- und Landebahn des BER abgewickelt, die dafür temporär in Betrieb genommen wird. Die Flughafengesellschaft hat den Anwohnern im Bereich der Südbahn die Anspruchsermittlungen zum Schallschutz zugesendet, so dass die Anwohner nun die baulichen Maßnahmen umsetzen können. Um festzustellen, welche Ortslagen von einer temporären Nutzung der Südbahn betroffen sind, wurde auf Grundlage des Schönefelder Flugverkehrs des Jahres 2013 eine Übersichtskarte der Teilvollzugsgebiete für die temporäre Nutzung der Südbahn erstellt. Für die Berechnung der temporären Anspruchsgebiete wurden jene Flugrouten zugrunde gelegt, die die Fluglärmkommission dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) vorgeschlagen hat. Flugzeuge starten grundsätzlich gegen den Wind. Bei Westwind werden die Flugzeuge kurz nach dem Start voraussichtlich in Richtung Süden abbiegen, bei Ostwind fliegen die Flugzeuge nach dem Start eine Kurve vor Karolinenhof und biegen dann auf die derzeit bestehenden Flugrouten ein. Die Landungen werden von den Flugzeugen immer geradeaus geflogen. Für die Berechnung der notwendigen baulichen Maßnahmen an jedem Objekt sind die Schallpegel, die durch die zwischenzeitliche Nutzung der Südbahn entstehen, allerdings nicht Die Südbahn wurde bereits 2011 fertig gestellt, aber bislang nur zur ILA temporär genutzt. relevant. Dies liegt daran, dass die erforderlichen Schallschutzmaßnahmen auf Grundlage der Verkehrsbelastung ermittelt werden, die mit dem Endausbau des BER erreicht sein wird. So werden für alle Antragssteller, die im temporären Nachtschutzgebiet, aber auch im planfeststellungsgemäßen Tagschutzgebiet liegen, die erforderlichen Schallschutzmaßnahmen nach dem Tagschutzziel ermittelt. Die Antragssteller, die sowohl im temporären, als auch im planfeststellungsgemäßen Nachtschutzgebiet liegen, erhalten dementsprechend eine Anspruchsermittlung nach dem Nachtschutzziel der Planfeststellung. Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Fluglärmmessungen Wie laut wird es an der Südbahn? Neue Messstellen gehen in Betrieb → Anwohner-Information Zur temporären Inbetriebnahme der Südbahn wird die Flughafengesellschaft alle stationären Messstellen rund um den BER in Betrieb nehmen. Mit den neuen Standorten in Waltersdorf, Dahlewitz und Kiekebusch ist die unmittelbare Umgebung des Flughafens BER dann komplett abgedeckt. Zusätzlich plant die Flughafengesellschaft an weiter entfernten Orten mobile Messungen. In Jühnsdorf, Ludwigsfelde-Süd, Eichwalde, Gosen, Grünheide, Rotberg und Rangsdorf wurden bereits Lärmmessungen ohne Flugbetrieb vorgenommen, so dass die temporäre Inbetriebnahme der Südbahn nun einen Vergleich mit Fluglärm ermöglicht. In Groß Schulzendorf, Wietstock und Erkner- Süd sind erstmalig mobile Messungen angedacht. In Groß Kienitz fanden bereits zur ILA Fluglärmmessungen statt. Die Messergebnisse werden monatlich an die zuständigen Behörden und die Fluglärmkommission übermittelt sowie im Internet veröffentlicht. Alle Nachbarn im Umfeld der Südbahn werden nun erstmals feststellen können, welche Auswirkungen der Flugbetrieb am BER für sie persönlich hat. Zudem ist es nicht zu vermeiden, dass es durch Bautätigkeiten an der Nordbahn zu Beeinträchtigungen für die Anwohner kommen kann. Die Flughafengesellschaft nimmt gerne Ihre Hinweise und Kritik entgegen und beantwortet Ihre Fragen. Alle Informationen, insbesondere zum Schallschutzprogramm und zu Fluglärm, sowie Ansprechpartner finden Sie im Nachbarschaftsportal: http://nachbarn.berlin-airport.de Mobile Messstellen: Durch die Fluglärmüberwachung kann der Flughafen Auskunft über die Lärmimmissionen jeder Flugbewegung geben und die Fluglärmentwicklung kontinuierlich dokumentieren. Quelle: Archiv Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

→7 | BER aktuell → Nachbar Flughafen März 2015 Partner der Region Keine Langeweile in den Ferien Die Vollspann-Fußballschule bietet Feriencamps für Fußballinteressierte an Fußballbegeistert und noch keine Idee für die nächsten Ferien? Hier bietet die Vollspann- Fußballschule aus Blankenfelde Abhilfe. Seit 2009 veranstaltet sie in den Oster-, Sommerund Herbstferien einwöchige Fußballferiencamps, die bisher auf dem Gelände des Grünauer BC 1917 e.V. beziehungsweise des SV Blau-Weiß Dahlewitz e.V. stattfanden. Weitere mögliche Standorte sind in der Abstimmung. Mit dabei waren Spielerinnen und Spieler aus verschiedenen Berliner und Brandenburger Sportvereinen. Eingeladen zum Mitmachen sind sportbegeisterte Jungs und Mädchen im Alter von 6-13 Jahren. Was müssen die Kids mitbringen? In erster Linie natürlich gute Laune sowie Spaß und Freude am Fußball. Geboten werden den kleinen Sportinteressierten ein umfangreiches Programm von 8.30 Uhr – 15.30 Uhr sowie die Ausstattung mit Spielbekleidung während des Camps durch die Fußballschule. Realisiert wird dieses durch Trainer, die vom DFB lizensiert sind und jede Menge Erfahrung mitbringen, denn sie sind z.T. in großen namhaften Fußballvereinen tätig. Der Tagesablauf beinhaltet verschiedene Trainingseinheiten, genügend Neue Studie zum Luftverkehr Verpflegungspausen sowie kleine Überraschungen zwischendurch. Hauptsächliches Ziel ist es nicht, dass nach einer Woche jeder der teilnehmenden Fußball-Fans als zukünftiger Profi nach Hause geht, sondern vielmehr kommt es auf die Förderung von allgemeinen fußballerischen Fähigkeiten → Info Flugverkehr lässt Wirtschaft wachsen 12,4 Millionen Arbeitsplätze in Europa wie Ballgewinnung, Dribbling oder Torschüssen an. Gesellschaftliche Werte wie Toleranz, Respekt oder Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Kindern sollen vermittelt werden und stehen somit ebenso an oberster Stelle. Die Teilnehmerzahl pro Camp ist auf 48 begrenzt. Weitere Infos zum Camp und zur Anmeldung sowie die genauen Termine und Orte erfahren Sie unter: www.vollspann-fussballschule.de Ihr Ansprechpartner: Herr Nüsse Telefon: 0176-10322516 E-Mail: info@vollspann-fussballschule.de Quelle: Archiv Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Mein Arbeitsplatz am Flughafen Ronny Stein Diesmal: Ronny Stein, Referent Notfallmanagement Ronny Stein arbeitet bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in der Abteilung Betriebssicherheit & Behörden (OBB). Nur einer von vielen spannenden Arbeitsplätzen, an denen sich Flughafenluft schnuppern lässt. Mein Arbeitsalltag: "Im Rahmen des Notfallmanagements werden Maßnahmen entwickelt, um die Flughafeninfrastruktur vor Notfallsituationen zu schützen bzw. um im Notfall adäquat zu reagieren. Der Einsatz von effektiven Notfallplänen führt zur Vermeidung bzw. Minimierung von Personen- und Sachschäden, Betriebsunterbrechungen sowie Umwelt- und Imageschäden. Mein Arbeitsalltag besteht in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Notfallpläne und -verfahren für die operativen Standorte SXF und TXL und für die neue Infrastruktur des BER sowie deren direkte und indirekte Vermittlung, Schulung und Unterwei sung an alle Mitarbeiter. Zu den weiteren Aufgaben des Notfallmanagements zählen die Planung, Durchführung und Auswertung von Notfallübungen sowie die Mitarbeit in der Einsatzleitung bei Schadensereignissen." Mein Weg in den Beruf: "Ich habe zunächst eine Ausbildung bei der Fluggesellschaft LTU absolviert und anschließend Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Touri smus und Luftverkehr studiert. Nach dem Abschluss und der Diplomarbeit bei der Fraport AG begann i ch bei den Berliner Flughäfen im Berei ch Aviation Management und wechselte 2011 ins Notfallmanagement. Meine Aufgaben sind vor allem die Notfallplanung sowie Organi sation, Durchführung und Nachbereitung von Notfallübungen. Die Prozesse müssen unter operativen als auch kaufmänni schen Gesi chtspunkten analysiert und bewertet werden, um Optimierungsmaßnahmen zu ergreifen. Zudem zählt die Mitwirkung bei übergreifenden Projekten in TXL und SXF zu meinem komplexen Tätigkeitsberei ch." Quelle: privat Der internationale Luftverkehr trägt stark zum Wirtschaftswachstum bei – zu dieser Erkenntnis kommt die neueste Studie, der von InterVISTAS und der ACI (Airports Council International) in Auftrag gegebenen Erhebung vom Januar 2015. Luftfahrt wird für die Entwicklung Europas eine immer wichtigere Rolle spielen, denn Konnektivität ist immanent wichtig für das Wachstum der Wirtschaft. Dazu gehören insbesondere Handel, Tourismus und Investments. Innerhalb Europas schaffen Flughäfen 12,4 Millionen direkte, indirekte, induzierte sowie katalysierte Arbeitsplätze mit einem Gesamtvolumen von 675 Milliarden Euro. Damit machen Flughäfen einen Anteil von 4,1 Prozent an der Gesamtwirtschaftsleistung Europas aus, in Deutschland liegt der Anteil bei 3,6 Prozent. Hier arbeiten insgesamt rund 1,26 Millionen Menschen, deren Job im oben genannten Sinn vom Luftverkehr abhängt. Voraussetzungen: Studium (Luftverkehr, Betriebswirtschaft, Sicherheitsmanagement, o.ä.), Management- bzw. Projekterfahrung im Luftverkehr, Fachkenntnisse über luftfahrtspezifische rechtliche Rahmenbedingungen, verhandlungssichere fachspezifische Sprachkenntnisse. → Wer sich für einen Job am Flughafen interessiert, findet alle aktuellen Stellenausschreibungen unter www.berlin-airport.de > Unternehmen > Jobs & Karriere

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