Berlin ist mit rund 35,65 Millionen Passagieren im Jahr 2019 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen: den Flughafen Berlin-Schönefeld und den Flughafen Berlin-Tegel. Der gesamte Luftverkehr der deutschen Hauptstadtregion soll am Standort Schönefeld konzentriert werden. Dafür plant und baut die Flughafengesellschaft den Flughafen SXF zum Flughafen Berlin Brandenburg – kurz BER – aus. Das Terminal T1 des BER wird am 31. Oktober 2020 eröffnet.
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BER aktuell 01/2014

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→ 6 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Januar 2014 Ansprechpartner Nachwuchsförderung mal anders Wechsel im Team Umlandarbeit Seit mittlerweile 2006 kümmern sich Nancy Schultz und Antonia Riedel aus dem Team der Umlandarbeit von Frau Rosemarie Meichsner, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Umlandbeauftrage der Flughafengesellschaft, erfolgreich und äußerst engagiert um die Belange der zahlreichen Vereine, Kitas, Schulen und Projekte im Umfeld des BER. Dabei steht insbesondere die Unterstützung der Arbeit im Kinder- und Nachwuchsbereich im Vordergrund. Jetzt haben die beiden zwei ganz persönliche Nachwuchsprojekte in Angriff genommen: Frau Riedel hat im November 2013 ihr zweites Kind bekommen. Frau Schultz erwartet in Kürze ihr erstes Kind. Wir wünschen den beiden jungen Müttern alles erdenklich Gute und eine tolle Zeit mit ihren Familien. Für die Dauer ihrer Abwesenheit konnten wir zwei ebenso engagierte, kompetente junge Damen gewinnen. Wir begrüßen ganz herzlich Frau Jessica Kalmring und Christin Süß in unserem Team. Frau Kalmring hat die Aufgaben von Frau Riedel und Frau Süß die Themen von Frau Schultz übernommen. Allgemeine Anfragen zur Umlandarbeit und speziell zu den Themen Sponsoring/ Spenden können Sie aber auch, wie gewohnt, an unser Postfach pr@berlin-airport.de richten. Ihr Team Umlandarbeit, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH v.l.n.r.: Jessica Kalmring, Nancy Schultz, Antonia Riedel, Christin Süß → Ihre Ansprechpartner Jessica Kalmring T 030-609170722 F 030-609170721 jessica.kalmring@berlin-airport.de Christin Süß T 030-609170723 F 030-609170721 christin.suess@berlin-airport.de Schallschutzprogramm BER Das Aktenzeichen Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Aktenzeichen eines Antrags auf Schallschutz? Im Schallschutzprogramm BER spielen die Aktenzeichen der Anträge eine wichtige Rolle, denn hinter den Zahlen und Buchstaben verbergen sich eine Menge wichtige Informationen. Doch was für die Mitarbeiter im Schallschutzprogramm das alltägliche Geschäft ist, kann für die Anwohner nur schwer zu verstehen sein. Deswegen möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über das Aktenzeichen und die darin enthaltenen Informationen geben. Unser fiktives Beispielaktenzeichen lautet: 56789 Bla XXTN 12 W 56789 Die erste Zahl des Aktenzeichens beschreibt die fortlaufende Nummer der Antragseingänge. Jeder Antrag erhält eine eigene Nummer, die sich auch in dem dazugehörigen Aktenzeichen wiederfindet. Unser Antrag hat die Nummer 56789. Bla Die drei Buchstaben geben Aufschluss über die Gemeinde, in der das dem Aktenzeichen zugeordnete Objekt liegt. In unserem Falle ist das Blankenfelde-Mahlow (Bla). Die anderen möglichen Abkürzungen sind: Eic für Eichwalde, Gos für Gosen-Neu Zittau, Grb für Diedersdorf (Ortsteil von Großbeeren), Lud für Ludwigsfelde, Sco für Schönefeld, Szd für Schulzendorf und Tre für Treptow-Köpenick. An dieser Stelle des Antrags kann auch die Abkürzung kA zu finden sein. Das bedeutet, dass für das Objekt nach den Festlegungen der Planfeststellung kein Anspruch (kA) auf Schallschutz besteht. XXTN An dieser Stelle wird es etwas komplizierter, denn verschiedene Kombinationen sind möglich. Sobald ein formloser Antrag bei der FBB eingeht, wird im ersten Schritt geprüft, wo das Objekt liegt und welche Ansprüche der Lage nach bestehen. Diese Ansprüche finden sich im Aktenzeichen wieder. So beschreibt der erste Buchstabe den Anspruch auf Übernahme. Besteht der Anspruch, steht an dieser Stelle ein Ü, wenn nicht, steht dort ein X. Der zweite Buchstabe gibt an, ob das Objekt im Anspruchsgebiet für Außenwohnbereichsentschädigung liegt. Liegt es in diesem Gebiet, steht hier entweder ein A oder ein E, wenn nicht, steht dort ein X. Der dritte Buchstabe beschreibt den Anspruch auf Tagschutz. Besteht dieser Anspruch, ist dies durch ein T oder B gekennzeichnet. Besteht kein Anspruch auf Tagschutz, ist dort ein X zu finden. Aus dem vierten Buchstaben lässt sich der Anspruch auf Nachtschutz ableiten. Sollte dieser Anspruch bestehen, wird das durch ein N angezeigt. Besteht kein Anspruch, steht hier ein X. Dementsprechend ergibt sich nach Prüfung der Lage des Objektes für unseren Antrag folgende Situation: Das X an erster Stelle zeigt, es besteht kein Anspruch auf Übernahme. Das X an zweiter Stelle zeigt, dass kein Anspruch auf Außenwohnbereichsentschädigung besteht. Das T an dritter Stelle zeigt, dass Anspruch auf Tagschutz besteht. Das N an vierter Stelle markiert den Anspruch auf Nachtschutz. Wie bereits beschrieben, bezieht sich das Aktenzeichen auf den Anspruch der Lage nach. Um prüfen zu können, ob dieser Anspruch auch dem Grunde nach besteht, sind die kompletten Antragsunterlagen des Anwohners notwendig. So kann zum Beispiel festgestellt werden, ob das Objekt über einen Außenwohnbereich verfügt oder ob es sich um einen Neubau, der nach dem 13. August 2004 genehmigt wurde, handelt. 12 Diese Ziffer markiert das Jahr der Antragsstellung. Unser Antrag wurde also im Jahr 2012 gestellt. W An dieser Stelle des Antrags kann ein W oder ein B stehen. Das B gibt an, dass es sich um eine Eigentumswohnung handelt, das W steht für ein Wohngebäude. Unser Antrag wurde also für ein Wohngebäude gestellt. Noch einmal zusammenfassend Unser Antrag mit der fortlaufenden Nummer 56789 wurde im Jahr 2012 gestellt. Das Wohngebäude (W) in Blankenfelde- Mahlow hat der Lage nach Anspruch auf Tag-und Nachtschutz.

→7 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Januar 2014 Umland Spende für Klassenfahrt Schule wird mit Schallschutz ausgerüstet Im Sommer 2013 unterstützte die Flughafengesellschaft die Inselschule in Schmöckwitz, eine der Besonderen Einrichtungen, in der Schallschutzmaßnahmen realisiert wurden. Die Schüler nutzten einen Teil der Bauphase für Klassenfahrten, die durch die Flughafengesellschaft durch eine Spende unterstützt wurden. Zu den Besonderen Einrichtungen gehören z.B. Kindertagesstätten, Schulen und Altenheime. Insgesamt wurden bereits für 41 Besondere Einrichtungen die Anträge auf passiven Schallschutz gestellt. In 21 Einrichtungen sind die Baumaßnahmen bereits abgeschlossen oder die Kosten erstattet, 20 Anträge befinden sich derzeit in Bearbeitung. Umland Flughafen liest vor 10. bundesweiter Vorlesetag Im November feierte der bundesweite Vorlesetag sein 10-jähriges Jubiläum. Zum zweiten Mal in Folge nahm auch die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in Kooperation mit der Paul-Maar-Grundschule daran teil. Nicht nur ein Erlebnis für die Kinder, sondern auch für die vorlesenden Eltern und Mitarbeiter der Flughafengesellschaft, die in den Klassen 1-3 mit spannenden Geschichten für Unterhaltung sorgten. Krönender Abschluss war der Auftritt von Armin, der die Kinder in der Hofpause überraschte. Umwelt So grün wie möglich Umweltbericht 2012 Flugreisen, ganz ohne die Umwelt zu belasten, sind leider noch nicht möglich. Unser Selbstverständnis ist es jedoch, die Beeinträchtigung von Mensch und Natur so weit als möglich zu minimieren. Wie die Flughafengesellschaft daran arbeitet, dieses Ziel zu erreichen, können Sie im aktuellen Umweltbericht nachlesen. → Info Im Internet zum Herunterladen unter www.berlin-airport.de >Unternehmen > Umwelt Foto: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Mein Arbeitsplatz am Flughafen Benjamin Dünow Diesmal: Benjamin Dünow, Disponent Leitstellensysteme Benjamin Dünow arbeitet bei der Abteilung Flughafensicherheit und ist an den Flughäfen Schönefeld und Berlin Brandenburg im Einsatz. Nur einer von vielen spannenden Arbeitsplätzen, an denen sich Flughafenluft schnuppern lässt. Mein Arbeitsalltag: „Ich arbeite bei der Flughafensi cherheit als Di sponent Leitstellensysteme. Dabei bin i ch unter anderem für die Inbetriebnahme der Si cherheitssysteme aus Nutzersi cht verantwortli ch. Dabei steht die Versorgung der Systeme im Vordergrund. So werden jedem Signal, abhängig ob Einbruchmelder, Glasbruchmelder, Türkontakt, Fluchttürsystem oder weiteren, die auszuführenden Maßnahmen zugeordnet. Dabei sind alle einschlägigen Gesetze und intern abgestimmten Vorgaben zu beachten.“ Mein Weg in den Beruf: „Ich habe im August 2009 als BA-Student in der Fachri chtung „BWL-Facility Management“ am Flughafen angefangen. Nach dem Abschluss des Studiums bin i ch 2012 zur Flughafensi cherheit gewechselt. Seitdem bin i ch für die Inbetriebnahme der Si cherheitssysteme aus Nutzersi cht verantwortli ch. “ Tätigkeit: Unter anderem: Darstellung und Beschreibung aller sicherheitsrelevanten Prozesse im Sicherheitsleitsystem; zeitnahe Bearbeitung des Systems bei Veränderungen von gesetzlichen Grundlagen; Zusammenwirken mit den zuständigen Behörden und Leitstellen des Flughafens. Voraussetzungen: Abgeschlossene kaufmännische oder technische Berufsausbildung und vertiefende Fachkenntnisse; Zuverlässigkeitsprüfung nach § 7 LuftSiG und Luftsicherheitsschulung gem. § 3 Abs. 1 LuftSiSchulV; erweiterte Kenntnisse der einschlägigen Gesetze im Luftverkehr, Verordnungen sowie betrieblichen Weisungen, etc. Kenntnisse über das Flughafengelände sowie über die Aufgaben und das Zusammenwirken der einzelnen Bereiche und Behörden; sehr gute Anwenderkenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit dem Sicherheitseinsatzleitsystem sowie Standardsoftware, gute Englischkenntnisse; Führerschein Klasse B, Vertrauenswürdigkeit und Loyalität; Flexibilität, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit, Team- und Kommunikationsfähigkeit Quelle: Privat → Wer sich für einen Job an den Flughäfen Schönefeld, Tegel und am BER interessiert, findet alle aktuellen Stellenausschreibungen unter www.berlin-airport.de > Unternehmen > Jobs & Karriere

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