Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2017 wurden an den Flughäfen rund 33,3 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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Schallschutzfibel

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Eine Zusammenfassung der Grundlagen und Prozesse des Schallschutzprogramms BER in leicht verständlicher Form mit zahlreichen Tipps und Hinweisen zur Umsetzung der Schallschutzmaßnahmen.

→ 32 | Schallschutz im

→ 32 | Schallschutz im Nachtschutzgebiet Schallschutz für Schlafräume Wohnzimmer Wohnzimmer im Nachtschutzgebiet ohne Anspruch Kinderzimmer im Nachtschutzgebiet Anspruch auf Nachtschutz Schutzziel-Anspruch: 6 x 55 dB Küche Küche im Nachtschutzgebiet ohne Anspruch Kinderzimmer Flur Flur ohne Anspruch Bad Schlafzimmer Bad ohne Anspruch Schlafzimmer im Nachtschutzgebiet Anspruch auf Nachtschutz Schutzziel-Anspruch: 6 x 55 dB Schematischer Grundriss Im Nachtschutzgebiet erhalten Räume Schallschutz, die bei Nacht und zum Schlafen genutzt werden. Dazu gehören üblicherweise Schlafzimmer und Kinderzimmer. Für diese Räume muss sichergestellt sein, dass 55 Dezibel nicht mehr als sechsmal pro Nacht überschritten werden. Um festzustellen, welche Schallschutzmaßnahmen für die zu schützenden Räume notwendig sind, werden verschiedene Faktoren berücksichtigt. Die für den BER festgelegten Flugrouten, der Flugzeugmix, eine Anzahl an Flugbewegungen und die Lage und die Bausubstanz des jeweiligen Gebäudes. Um die anspruchsberechtigten Räume in Ihrem Gebäude vor Schall zu schützen, kommen üblicherweise Schalldämmlüfter zum Einsatz. In diesem Rahmen wird auch die Abluftführung sichergestellt. Lüfter mit Wärmerückgewinnung kommen nicht zum Einsatz, da die verfügbaren Geräte hinsichtlich Eigengeräusch, Luftfördermenge und Schalldämmung nicht den hohen Anforderungen des Schallschutzprogramms BER genügen.

Schallschutz im Nachtschutzgebiet | 33 ← Von der Antragstellung bis zur Kostenerstattung 1. Antragstellung und Antragsprüfung Der erste Schritt auf dem Weg zum Schallschutz ist immer die Antragstellung durch Sie. Die FBB prüft den Antrag und meldet sich bei Ihnen, falls noch Unterlagen fehlen. 2. Bestandsaufnahme und Berechnung Ein Ingenieurbüro besucht Sie und prüft, welche Räume Anspruch auf Schallschutz haben und wie diese Räume aufgebaut sind. Auf dieser Grundlage wird der erforderliche Schallschutz berechnet. 3. Anspruchsermittlung bauliche Umsetzung Das Ergebnis der Berechnung des Ingenieurbüros wird Ihnen in einer individuellen Anspruchsermittlung zugeschickt oder liegt Ihnen schon länger in Form einer Kostenerstattungsvereinbarung vor. 4. Beauftragung der Schallschutzmaßnahmen Auf Grundlage der Anspruchsermittlung/ Kostenerstattungsvereinbarung können Sie als Eigentümer die erforderlichen Schallschutzmaßnahmen beauftragen. Sie entscheiden selbst, ob, wann und durch wen die Maßnahmen umgesetzt werden. 5. Umsetzung der Schallschutzmaßnahmen Die von Ihnen beauftragte Baufirma setzt die Schallschutzmaßnahmen um. Bitte beachten Sie, dass die FBB Maßnahmen nur dann erstatten kann, wenn diese durch die Anspruchsermittlung/Kostenerstattungsvereinbarung bzw. durch Nachträge bestätigt sind. 6. Abnahme und Mittelverwendungsprüfung (MVP) Als Eigentümer und Auftraggeber nehmen Sie die Baumaßnahmen ab. Die FBB empfiehlt Ihnen, dazu das Ingenieurbüro hinzuzuziehen. So kann parallel zur Abnahme auch die Mittelverwendungsprüfung (MVP) stattfinden. Dabei wird geprüft, ob die Maßnahmen, wie in der Anspruchsermittlung/Kostenerstattungsvereinbarung vorgesehen, umgesetzt sind.

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