Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Nachbarn 11/2018

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4 WORTE AUF DEN WEG

4 WORTE AUF DEN WEG Betroffener. Sie versuchen zu verstehen, was die Streikenden motiviert, sie wollen «das Beste» aus der Situation machen. Und „der Markt“, besser: die Menschen, finden immer Wege, die unangenehmsten Folgen von Streiks zu umgehen. Und vielleicht geben uns Streiks ja einen Anreiz dafür, auch wenn sie unsere Planung gehörig durcheinanderbringen – das jedenfalls wünscht Ihnen Ihr P. Wolfgang Felber Liebe Leserin, lieber Leser haben Sie denn noch Zeit, diese Kolumne in Ruhe zu lesen? Oder sind Sie ständig strapaziert, weil Sie fürchten, etwas zu versäumen? Sie wollen möglichst viel aufnehmen und verarbeiten und erledigen und zur nächsten Arbeit eilen? In den letzten Wochen gab es Streiks bei Piloten einer Fluggesellschaft – natürlich gab es da Stress für die Passagiere, musste viel umgeplant und umgebucht werden. Aber wenn ich dann die Zeitung aufschlage oder den Fernseher anmache, bin ich erstaunt über die Gelassenheit vieler Auch das Christentum hat am Anfang eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit an den Tag gelegt: Jesus sprach Aramäisch, eine Sprache, die von wenigen verstanden wurde – also wurde alles, war er gesagt hat, ins Griechische übersetzt; aus der kleinen Sekte von Reform-Juden wurde eine weltweite Bewegung, die für alle Menschen offenstand; aus strikten Nahrungsmittel-Vorschriften wurde die Einladung an alle, gemeinsam Gottes Gegenwart zu feiern – Brot und Wein gibt es auf der ganzen Erde. Auch ich möchte Sie einladen, mit Hindernissen kreativ umzugehen. Vielleicht ist es gut, öfter der Entschleunigung zu frönen, zurückzukehren zu einer gesunden Langsamkeit, nicht nur wenn widrige äussere Umstände uns dazu zwingen. ¢ Flughafenseelsorge gibt es seit den 1950er Jahren an Flughäfen in christlich geprägten Ländern: Schönefeld ab 2003, Tempelhof bis zur Schließung; seit 2008 als „ökumenische Flughafenseelsorge Berlin“ in Tegel und Schönefeld (ab 2012 auch mit etwa 30 Ehrenamtlichen). Drei Säulen der Arbeit: mit den Flughafen- Beschäftigten, mit den Passagieren und gottesdienstliche Angebote. ANZEIGEN Impressum Herausgeber: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in Kooperation mit ELRO Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen ( (03375) 24250 / www.elro-verlag.de Auflagenzahl: 65.000 Verantwortlicher Redakteur der ELRO Verlagsgesellschaft mbH: Manfred Tadra ( (033764) 5059-61 m.tadra@elro-verlag.de Verantwortlich für Anzeigen: Jörg Kobs ( (0175) 167 43 38 j.kobs@elro-verlag.de Verteilgebiet: Flughafenregion Berlin-Brandenburg Chefredaktion (V.i.S.d.P.): Hannes Stefan Hönemann ( (030) 6091-70100 Ressortleiter Verlagsthemen: Vesa Elbe Gestaltung und Realisation: Oliver Otto Redaktion: Christian Franzke (CF) – verantwortlich, Donate Altenburger (DA), Nancy Biebach (NB), Wolfgang Felber (WF), Clemens Glade (CG), Annika Hennebach (AH), Dr. Kai Johannsen (KJ), Jörg Kobs (JK), Oliver Kossler (OKS), Fiona Konrad (FK), Rosemarie Meichsner (RM), Simon Miller (SM), Justus Münster (JM), Manfred Tadra (MT), Daniel Tolksdorf (DT), Ralf Wagner (RW), Jörg Weyden (JW), Redaktion (red) Bildquellen: Günter Wicker (S. 1, 2, 4, 5, 14, 16, 18, 19, 20), Christian Könning (S. 3), Fiona Konrad (S. 6), Fotolia (S. 7), Thomas Kierok (S. 8), Daniel Tolksdorf (S. 8), Manfred Tadra (S. 9, 10, 20, 23), Israeli Ministry of Tourism http://info. goisrael.com (S. 12, 13), AneCom Aero Test GmbH (S. 15), THANANIT/fotolia (Seite 18), pixabay (S.20) Nachbarn 11/2018

MEIN ARBEITSPLATZ IN DER FLUGHAFENREGION 5 Das Ohr am Gast Juliane Frank und ihr Team vom Tourismusverband Dahme-Seen e. V. Wir kümmern uns um alle, die touristisch in der Region etwas bewegen wollen und sorgen dafür, dass sich die Gäste hier im Dahme-Seenland wohlfühlen und ein entsprechendes Angebot vorfinden“, fasst Juliane Frank (oberes Bild, Bildmitte), seit einem Jahr Geschäftsführerin des Dahme-Seen Tourismus e. V., die Arbeit des Verbandes zusammen. Frank kennt sich in der Region bestens aus. Ihre Eltern waren beide am Flughafen tätig, die Mutter als Flugbegleiterin, der Vater bei der Flugsicherung. „So etwas prägt natürlich mit Blick auf den jetzigen Arbeitgeber. Unsere Laube hatten wir damals in Glasow, da konnten wir schon morgens gegen fünf Uhr die ersten russischen Flieger nach Moskau begrüßen“, gibt die Mutter einer kleinen Tochter augenzwinkernd zum Besten. Zahlreiche Anspruchsgruppen und starke Zahlen Der Tourismusverband Dahme Seen e.V. ist Dachverband für einen bunten Mix von Anspruchsgruppen. Dazu gehören Landkreis, Kommunen, private Vermieter und natürlich die Gäste. „Einen klassischen Arbeitsalltag gibt es nicht wirklich. Sowohl große Projekte, die über Monate laufen, wie z. B. die Erstellung eines Rad- und Wanderwegekonzepts, gehören zu unseren Tätigkeiten als auch Gremienarbeit. Wir sind in Gemeindevertretungen präsent, um auf bestimmte Probleme hinzuweisen. Aber klar, es gibt auch das klassische Tagesgeschäft mit Fragen, wo man hier z. B. tauchen kann“, so Frank weiter. „Für mich ist diese Region perfekt zum Leben und Arbeiten. Unser Alleinstellungsmerkmal ist das zusammenhängende Wasserrevier mit der räumlichen Nähe zu Berlin“, erklärt Frank die Anziehungskraft der Region. Das sieht nicht nur die Geschäftsführerin so. In den letzten zwölf Jahren verzeichnete der Tourismus in der Region ein stetiges Wachstum von fünf bis sieben Prozent im Jahr. „20 Prozent der Reisenden kommen aus der ganzen Welt. Vorn sind unsere Nachbarn aus Polen, Dänemark und Großbritannien.“ Die Herausforderungen liegen dabei für Frank und ihr neunköpfiges Team, dass sie nicht genügend Betten anbieten können. „Vor allem in diesem Jahrhundertsommer haben wir die Lücke deutlich zu spüren bekommen. Dazu kommt der angespannte Fachkräftebedarf in der Gastro nomie. „Wir beobachten in letzter Zeit ein Gaststättensterben, das dringend gestoppt werden muss.“ „Wir kümmern uns um alle, die touristisch in der Region etwas bewegen wollen.“ Juliane Frank, Geschäftsführerin Tourismusverband Dahme-Seen e.V. Wertschöpfung des Tourismus erkennen Wünschen würde sich Frank, dass der Tourismus für die regionale Wertschöpfung noch stärker ins Bewusstsein gerückt wird. „Eine Millionen Übernachtungen und über fünfhunderttausend Gäste sprechen eine deutliche Sprache.“ Im nächsten Jahr begehen auch die Dahmeländer das Fontanejahr, von rückläufigen Zahlen ist somit nicht auszugehen. Den Titel des Heimatkalenders prägt der Schriftsteller bereits. Apropos: Auf seinen Wanderungen erkundete der Dichter und Namensgeber des Fontanewanderweges, der auch durch das Dahme-Seenland führt, große Teile der Region, wie in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ nachzulesen ist. CF Nachbarn 11/2018

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