Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Nachbarn 10/2019

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12 NAH & FERN New York

12 NAH & FERN New York zu Füßen Pulsierendes Tempo und Inseln der Ruhe im Big Apple Nachbarn 10/2019

NAH & FERN 13 New York: Hauptstadt der Mode, der Kultur, ach was: der Welt. Wohl keine Stadt wurde so oft in Liedern besungen oder diente häufiger als Kulisse in Filmen. So viele Klischees, Tausende Erwartungen, unzählige Vorurteile. Ich habe eine Woche Zeit, alles zu überprüfen. Das stylische Hudson Hotel liegt in Manhattan, unweit des Central Parks und verkehrstechnisch zentral. Ideal für uns NY-Rookies, um die Stadt zu erobern. Erst einmal: Übersicht verschaffen. Meine Begleitung und ich fliegen mit dem Helikopter über Manhattan (www.flynyon.com). Die Stadt liegt uns zu Füßen: wortwörtlich, denn bei FlyNYon haben die Helis keine Türen. Doppelt gesichert umrunden wir die höchsten Wolkenkratzer der Stadt, überfliegen die Häuserschluchten, die sich wie ein Teppich ausbreiten, drehen über Brooklyn- und Manhattan-Bridge unsere Runden, winken der Freiheitsstatue zu. Ein atemberaubendes Abenteuer! Ein Lunch bei Buvette (ilovebuvette.com) katapultiert uns nach Frankreich. Die Nachbarschaft im West Village macht einen gemütlichen Eindruck, wir erleben ein fast altmodisches New York. Ziegelsteinhäuser mit Feuertreppen, kleine Vorgärten, winzige Boutiquen und Shops. Von Hektik keine Spur. Die totale Entschleunigung in einem kleinen, üppig bewachsenen Park auf einem Eckgrundstück: St. Luke in the Field’s Barrow Garden (stlukeinthefields.org) ist ein kleines Juwel. Die nächsten Tage vergehen im stampfenden Rhythmus der pulsierenden Stadt, in der wir doch immer wieder Inseln der Ruhe finden. Schnell haben wir unseren Frühstücksort gefunden: bei Pick-a-Bagel (pickabagelnyc.com) könnten wir aus einem Dutzend verschiedener Frischkäsesorten wählen und nehmen doch immer die eine Sorte. Wir folgen ausgetretenen touristischen Pfaden und besuchen den Times Square abends, wenn die blinkenden Lichter der Werbetafeln jedes Klischee der Stadt bestätigen. Wir folgen dem Beispiel King Kongs und besteigen das Empire State Building, wir spazieren durch den Central Park und lassen uns an seinem Rand Exquisites zum Lunch in ehemaligen Schafställen (www.tavernonthegreen.com) schmecken. Wir tauchen ein in 5.000 Jahre Geschichte im Metropolitan Museum of Art (www. metmuseum.org/) mit seiner gigantischen Sammlung und springen von französischem Jugendstil zu mittelalterlichen Objekten aus dem Rheinland zu polynesischer Kunst zu altägyptischen Relikten und wieder zurück. Ground Zero mit seinen zwei Wasserbecken, in deren Rand die Namen der Opfer verewigt sind, berührt mich. Aus einem tief gelegenen Becken strömen tausend Liter Wasser in ein weiteres Becken in seiner Mitte. Der Blick verliert sich in der Tiefe im Dunkel, monumental, aber doch angemessen angesichts der monströsen Anschläge des 11. September. Daneben – na klar – eine Shopping Mall, die einem Science Fiction-Film entsprungen sein könnte. Der Broadway, auf dem die Lichter der Theater noch strahlender sind als auf anderen Bühnen der Welt, empfängt uns. Wir wählen „Chicago“. Wir werden nicht enttäuscht: die Show- Maschine läuft geschmiert, der Cast liefert Entertainment at its best. Nach einer Woche haben wir allenfalls einen Bruchteil der Stadt gesehen. Wir haben am Big Apple nur kurz geknabbert. Wer hier keinen Mut zur Lücke hat, wird nicht glücklich. Auch uns fehlt noch so viel. Andererseits: genug Gründe, schnell wiederzukommen! CG ¢ Ab Tegel fliegt Delta täglich non-stop nach New York. Zusätzlich fliegen United ganzjährig und Delta Air Lines im Sommerfluplan in die Weltstadt an der US-Ostküste.

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