Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Nachbarn 09/2019

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12 UNTERWEGS IN DER

12 UNTERWEGS IN DER NACHBARSCHAFT Warum bis Halloween warten? Kleinziethen feiert den Kürbis Orangefarbener Augen- und Gaumenschmaus: In diesem Jahr findet Klaus Messingers Kürbisfest in Kleinziethen bereits zum 15. Mal statt. Am Wochenende, am 14. und 15.September, stellt der Bauer seine komplette Kürbisernte aus, rund 50 Tonnen in 80 verschiedenen Sorten. Das Feld hinter seinem Hof erstrahlt dann in allen erdenklichen Orange-Tönen. Zum Anlass des Festes werden Tausende Kürbisse – groß, klein, rund, birnenförmig, mit und ohne Hut, glatt und vernarbt – in einem aufwendigen Arrangement zusammengestellt. Das Kürbisfest in Kleinziethen ist einer der Höhepunkte des Jahres für Jung und Alt: Neben der Kürbisausstellung gibt es auch jede Menge kulinarische Köstlichkeiten (aus Kürbis und mehr), Stände mit Handwerkskunst aus der Region sowie Treckerfahrten und eine Hüpfburg für die Kleinen. Familienfest in jeglicher Hinsicht Für die Vorbereitungen zum Kürbisfest wird die ganze Familie eingebunden, neben Klaus Messingers Frau Angelika packen auch die vier Kinder und die Enkelkinder mit an. Über mehrere Wochen werden Kürbisse liebevoll bemalt, verkleidet und geschnitzt, und schließlich wird die komplette Kürbisernte zu einem riesigen Motiv auf dem Feld arrangiert. Zuletzt werden kurz vor dem Festwochenende Unmengen Kürbissuppe gekocht. Hübsch, lecker und robust Mit der Kürbisernte ist Klaus Messinger so weit zufrieden, sie ist trotz des erneut trockenen und heißen Sommers sehr gut ausgefallen. „Die Pflanzen nehmen mit ihren großen Blättern die Feuchtigkeit aus der Luft auf“, erklärt er. Anderen Gemüsesorten hat die Hitze und Trockenheit wie bereits schon im letzten Jahr mehr zu schaffen gemacht: „Ich musste die Preise für das Gemüse etwas anheben. Die Wasserkosten für das zusätzliche Gießen belaufen sich in diesem Sommer wohl auf etwa 10.000 Euro. Aber die Kunden zeigen Verständnis.“ Das Gute liegt so nah Neben den Kürbissen baut er Gurken, Mohrrüben, Zwiebeln und Bohnen an, insgesamt bewirtschaftet er rund 15 Hektar. Auch Hühner und Bienen hält er auf dem Hof. Alle Erzeugnisse werden in seinem Hofladen verkauft. Der Laden, direkt vor seinem Haus an der Hauptstraße in Kleinziethen, wird hauptsächlich von Ehefrau Angelika betrieben. Mittlerweile läuft er sehr gut: „Die Leute wissen regionale Produkte und ihre Qualität wieder zu schätzen. Nicht zuletzt durch all die Lebensmittelskandale wissen sie gerne, wo ihr Essen herkommt.“ Nachbarn 09/2019

UNTERWEGS IN DER NACHBARSCHAFT 13 „Die Leute wissen regionale Produkte und ihre Qualität wieder zu schätzen.“ Klaus Messinger … manchmal auch in die Ferne schweifen Neben seinem Gemüseanbau arbeitet der Landwirt auch als Lohnarbeiter, so mäht er beispielsweise das Tempelhofer Feld oder fährt zur Erntezeit den Mähdrescher auf umliegenden Feldern. Urlaub gibt es daher bei den Messingers kaum. Vergangenes Jahr hat sich das Ehepaar aber eine ganz besondere Auszeit gegönnt: Mit einer Delegation aus Schönefeld sind sie in die mongolische Partnerstadt Bayangol gereist. „Das war wirklich eine tolle Erfahrung!“, erzählt er mit leuchtenden Augen. Lange in Erinnerungen schwelgen geht leider nicht, die Zeit drängt. Er muss neue Radieschen aussäen. Allein von Kürbissen werden die Kleinziethener schließlich nicht satt. DA Nachbarn 09/2019

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