Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Nachbarn 09/2018

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Das Nachbarschaftsmagazin für die Flughafenregion.

8 IN UNSERER REGION ¢

8 IN UNSERER REGION ¢ Erstmals ausgerichtet wurde das Internationale Workcamp im Jahr 2005. Veranstalter sind der Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V. und der Verein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd). Seitdem haben sich bereits 229 Jugendliche aus 37 Nationen um den Natur- und Landschaftsraum Rangsdorf verdient gemacht. Gelebte Vielfalt in der Flughafenregion 14. Internationales Workcamp in der Zülowniederung Man kann sich kaum vorstellen, dass das Landstück zwischen dem Gutshof und der Grundschule Groß Machnow vor drei Wochen noch kaum zugänglich war. Denn während des 14. Internationalen Workcamps in der Zülow-Niederung haben 14 Jugendliche aus neun Ländern aus dem grünen Dickicht einen idyllischen Bauerngarten entwickelt. FBB-Personal-Geschäftsführer Dr. Manfred Bobke-von Camen dankte den jungen Männern und Frauen für ihr Engagement und machte deutlich, warum dies der Flughafengesellschaft so am Herzen liege: „Ihr habt nicht nur diesen Bauerngarten für die Bewohner von Rangsdorf wieder nutzbar gemacht und damit auch unsere Flughafenregion aufgewertet, sondern habt auch „Diversity in Action“ bewiesen: Eure gemeinsame Projektarbeit über Grenzen von Ländern, Kulturen, Altersgruppen und Interessen hinweg ist gelebte Vielfalt.“ KW Gemeinsam arbeiten und sich kennenlernen Jugendliche aus drei Kontinenten engagierten sich im Gutspark Großmachnow Es war wohl das bisher vom Wetter her heißeste Workcamp in der Geschichte dieses Projektes in der Zülowniederung. Trotz der Temperaturen über der 30 Grad Marke war die Stimmung beim Arbeiten und unter den Jugendlichen aus verschiedenen Nationen aber gut. Das bestätigte auch Markus Mohn vom Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V., der dieses Projekt seit vielen Jahren leitet. Zu den 15 Jugendlichen des diesjährigen Camps gehörten auch Ariana und Csaba. Ariana kommt aus Mexiko, ist 21 Jahre alt und studiert in ihrer Heimat in der Fachrichtung Wirtschaftsingenieur. Sie nimmt zum ersten Mal an solch einem Camp teil und ist das erste Mal in Deutschland. Sie verbindet die Teilnahme am Camp damit, andere Kulturen und andere Menschen kennenzulernen. Ihre Freizeitbeschäftigungen sind lesen, schwimmen und sich mit Freunden treffen. Zum zweiten Mal in einem Workcamp und als Gruppenleiter aktiv ist der 18jährige Csaba aus Rumänien. Er ist Schüler und beginnt ab September sein letztes Schuljahr. Nach dem Schulabschluss möchte er gerne Medizin studieren. Zuhause in seiner Freizeit übt er den Fechtsport aus, fährt Rad und lernt für die Schule. Csaba kam über den Verein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) zu diesem Projekt. Für die Funktion als Gruppenleiter im Workcamp besuchte er im Juni ein Seminar, in dem er auf diese Aufgabe vorbereitet wurde. Für ihn ist es die zweite Teilnahme an einem solchen Projekt. Gruppenleiter ist er zum ersten Mal. Die Jugendlichen aus drei Kontinenten (Europa, Asien und Lateinamerika) haben sich in den drei Wochen bei der Arbeit und der Freizeitgestaltung kennengelernt, sich ausgetauscht und Freundschaften geschlossen. Im kommenden Jahr wird es sicher die 15. Auflage dieses Workcamps in der Zülowniederung geben. MT Nachbarn 9/2018

IN UNSERER REGION 9 Baugenehmigung für BER-Terminal T2 Das Bauordnungsamt (BOA) des Landeskreises Dahme-Spreewald hat Ende Juli der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Baugenehmigung für das BER-Terminal T2 (frühere Bezeichnung T1E) erteilt. Landrat Stephan Loge übergab die Genehmigung in Schönefeld an Flughafenchef Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup. Das Gebäude wird direkt vor dem Pier Nord errichtet und ist ein wichtiger Bestandteil des Masterplans BER 2040. Das Terminal T2 hat eine Kapazität von jährlich sechs Millionen Passagieren und erhöht die Gesamtkapazität des BER bei seiner Eröffnung auf 28 Millionen Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld (später BER-Terminal T5), der bis Ende 2025 in Betrieb sein wird, können so am Hauptstadtflughafen BER bis zu 40 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden. Voraussetzung für die Erteilung der Baugenehmigung war der Beschluss der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) zur Änderung der Planfeststellung, der am 18. Juli erteilt worden ist. red „Die Baugenehmigung für das BER-Terminal T2 ist für uns ein wichtiger Meilenstein.“ Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der FBB Nachbarn 9/2018

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