Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Nachbarn 04/2019

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18 IN UNSERER REGION OSZ

18 IN UNSERER REGION OSZ unterstützt „Türöffner: Zukunft Beruf“ In einer sich stetig verändernden Arbeitswelt gewinnen berufsunabhängige Kompetenzen immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig ist es für junge Menschen nicht einfach, sich in der beruflichen Welt zurecht zu finden. Dabei kommt es Auszubildenden zu Gute, wenn sie auf schulischer Seite einen Partner haben, der ihnen in der Vielfalt der Herausforderungen und Bildungsangebote immer eine verlässliche Hilfe ist und bei allen Themen die Hand reicht. „Türöffner“ als praktischer Hilfesteller Daher spielt eine gezielte zusätzliche Förderung am Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald eine wichtige Rolle. Um Hürden in der Ausbildung kümmern sich daher seit 2017 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesprogrammes „Türöffner: Zukunft Beruf“ mit dem Sitz in Königs Wusterhausen. Diese sind dabei für Lehrlinge im schulischen Teil der Ausbildung und für berufsschulpflichtige Jugendliche ohne Ausbildungsplatz da. Sie unterstützen mit Projekten, einem breiten Wissen über die Themen am Übergang Schule-Beruf und mit ihrem starken Partnernetzwerk sowie mit der Anbindung an den Landkreis. Die Kompetenz­ Workshops und Unterstützungsangebote im Rahmen des Türöffner-Projektes stellen die Ergänzung zu den schulischen Entwicklungsmöglichkeiten und Handlungsfähigkeiten dar, die losgelöst von der Ausübung eines bestimmten Berufes einsetzbar sind. Praktische Projekte, z. B. zu Stressbewältigung, Problemlösung, Lernstrategien o.ä. werden angeboten, um den Ausbildungsalltag noch besser bewäl tigen zu können. Aber auch, wenn die Lernenden des Oberstufenzentrums mal nicht sicher sind, welche Ansprechpartner ihnen bei Hindernissen helfen oder wie sie ein Problem überhaupt angehen können, helfen die Türöffner und weisen den Weg. Kooperation mit den Kammern Erfolge verbuchen sie seitdem durch ihre enge Zusammenarbeit mit ihren Partnern, z. B. mit der Agentur für Arbeit oder den Kammern, mit denen sie Problemlagen angehen und Lösungen finden. Die erfolgreiche Arbeit erkennt man besonders in der Unterstützung von berufsschulpflichtigen Geflüchteten. Hier konnten wichtige Schritte für die Geflüchteten, das OSZ und die Migrationsarbeit des Kreises erzielt werden. Fast Dreiviertel der jungen Menschen, die in den Berufsschulklassen für Migranten gelernt haben, konnte in eine Ausbildung oder andere berufliche Qualifikations maßnahmen integriert werden. Der erste wichtige Schritt in den deutschen Ausbildungsmarkt wurde damit geebnet. Das Programm am OSZ Dahme­ Spreewald hat damit brandenburgweit die beste Vermittlungsquote unter allen 14 Türöffner­ Landkreisen erreicht. red / OSZ „Türöffner: Zukunft Beruf“ ist ein Landesprogramm des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert. Ziel des Landesprogrammes ist es, die berufliche Integration von Jugendlichen am Übergang Schule-Beruf durch auf den Lernort Oberstufenzentrum bezogene Bestrebungen und tiefergehendes Wissen zu unterstützen. Nachbarn 04/2019

Das Handwerk hat goldenen Boden Gesellenfreisprechung in der Kreishandwerkerschaft Dahme-Spreewald Zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst, werden im Handwerksbezirk der Kreishandwerkerschaft Dahme-Spreewald Gesellen freigesprochen. Das erfolgt jeweils nach erfolgreich bestandener theoretischer und praktischer Prüfung. In diesem Halbjahr in den Berufen Elektrotechniker, Anlagenmechaniker Heizung Sanitär Klima, Metallbauer, Bauten- und Objektbeschichter und Hochbauer. Zur diesjährigen Frühjahrsfreisprechung begrüßte Kreishandwerksmeister Gerald Krüger zwölf Gesellinnen und Gesellen und ihre Angehörigen. Insgesamt hatten sich 19 Auszubildende den Prüfungen gestellt, fünf von ihnen haben die Prüfungen nicht bestanden. Gerald Krüger hob in seiner Begrüßung hervor, dass vor den Absolvierenden nun das Leben und interessante, arbeitsreiche Jahre liegen. Der Grund dafür, dass nicht alle Auszubildenden die Prüfungen bestanden haben, lag in den mangelhaften Ergebnissen in der Theorie. „Theoretische Kenntnisse sind aber erforderlich, um die hohen handwerklichen Qualitäten langfristig sicherzustellen“, so der Kreishandwerksmeister. Er verwies auch darauf, dass die jungen Fachkräfte heute in der glücklichen Lage sind, sich ihren zukünftigen Arbeitgeber aussuchen zu können. Gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt Darauf bezog sich auch Bundestagsabgeordnete Jana Schimke. „Die Situation am Arbeitsmarkt führt dazu, dass Sie sich bei guter Leistung keine Gedanken um Ihr tägliches Brot machen müssen.“ Eine der gegenwärtigen Fragen sei, wie man heute wieder mehr junge Menschen für einen Handwerksberuf gewinnen kann. Das politische Handeln sei in den letzten Jahren sehr stark davon getrieben gewesen, den Eindruck zu vermitteln, dass man im Leben nur erfolgreich sein könne, wenn man eine Hochschule besucht. Und sie unterstrich: „Sie haben erfolgreich eine Prüfung bestanden und einen Beruf erlernt. Jetzt geht es weiter, diese Verantwortung ein Leben lang auszuüben, Aufgaben zu übernehmen und dafür gerade zu stehen.“ In seiner Festrede brach der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Cottbus, Knut Deutscher, eine Lanze für das Handwerk: „Es ist eine gemein same Aufgabe, deutlich zu machen, dass Handwerk sehr viel Zukunft hat. Das Handwerk trägt dazu bei, dass unser Leben angenehm ist.“ Derzeit absolvieren ca. 170 Jugendliche eine Ausbildung in sieben Gewerken in den entsprechenden Innungen. MT Haus- und Immobilienverwaltung Holger Schmidt ANZEIGEN Wir suchen Grundstücke und Häuser für Flughafenmitarbeiter Fontaneallee 79 • 15732 Eichwalde Immobilien: 0177/312 14 17 | Verwaltung: 030/675 31 06 www.holger-schmidt-immobilien.de Alte Selchower Str. 27 • 12529 Schönefeld / OT Selchow Fertigung in eigener Werkstatt Seit 1990 Kompetenz von Ihrem Fachbetrieb für Schallschutzfenster in Selchow 0 33 79.3 80 05 TEMPTON ist einer der führenden Personaldienstleister für den deutschen Mittelstand mit rund 85 Niederlassungen und 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bundesweit. Wollten Sie schon immer auf den Berliner Flughäfen arbeiten? Wir, die TEMPTON Aviation, ein Personaldienstleister spezialisiert im Bereich Luftfahrt, sucht ab sofort qualifi ziertes Personal in verschiedenen Bereichen. Sie sind zeitlich flexibel einsetzbar, schichtbereit und im Besitz des Führerscheines? Seien auch Sie Teil des TEMPTON Teams und checken bei uns ein! Bewerben Sie sich für einen Einsatz bei unseren zahlreichen Kunden als … Gebäudereiniger (m/w) Kraftfahrer (Kl. C,CE) m/w Flugzeugabfertiger (Kl. B zwingend erforderlich) m/w Servicemitarbeiter m/w Küchenhilfen m/w Lagerhelfer (Kl. B zwingend erforderlich) UNSER ANGEBOT FÜR SIE: Unbefristeter Arbeitsvertrag in Teil- und Vollzeit, Vergütung nach BAP Tarifvertrag ARE YOU READY FOR TAKE OFF? Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung unter aviation.berlin@tempton.de und beantworten ihre Fragen gern unter der Telefonnummer 030.63 41 48-50 von 08.00–17.00 Uhr. www.tempton.de Nachbarn 04/2019

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