Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Nachbarn 03/2019

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20 IN UNSERER REGION Am

20 IN UNSERER REGION Am 6. Februar war das Schönefelder Rathaus Gastgeber für die Festveranstaltung zu „100 Jahre deutscher Verkehrsflug – Erstflug am 6. Februar 1919“. Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatte die Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte e.V. (GBSL e.V.) und die Gemeinde Schönefeld. Schönefelds Bürgermeister Dr. Udo Haase erinnerte in seiner Begrüßung daran, dass gleichzeitig an diesem Tag die Veranstaltung in Weimar zum 100. Jubiläum der Nationalversammlung in Weimar stattfindet. „Hier geht es heute um 100 Jahre Verkehrsflug in Deutschland. Verkehrsflug und im Besonderen der Postflug waren schon immer eine spannende Sache“, so der Bürgermeister. Heute werde hier in Schönfeld mit Hochdruck daran gearbeitet, dass im Oktober 2020 der Start des BER erfolgen kann. Die Post machte den Anfang In einem anschließenden Vortrag erinnerte Flugkapitän Dr.-Ing. Ulrich Unger vom Vorstand des GBSL e.V. an die Anfänge des deutschen Verkehrsfluges. „Die Eröffnung eines amtlich genehmigten Flugverkehrs geschah nicht aus heiterem Himmel. Es war die Post, die sich der Fliegerei bedienen wollte.“ So fanden vom Februar bis Juni 1918 zwischen Berlin und Köln sowie zwischen Berlin und Hannover Versuchspostflüge statt. Auf Grund von technischen Problemen und der politischen und militärischen Lage wurde das Projekt nicht weitergeführt. Am 8. Januar 1919 erhielt dann die Deutsche Luft-Reederei (DLR), die 1917 gegründet wurde, die Lizenz für den Luftdienst Nummer 1. 100 Jahre deutscher Verkehrsflug Festveranstaltung im Rathaus Schönefeld Erster Start ab Johannisthal Am 6. Februar startete die erste Maschine in Johannisthal um 7.10 Uhr, beladen mit 40 Briefen und 63 Kilogramm Zeitungen.“ Schon zwei Minuten später sei dann bereits eine weitere Maschine gestartet, weil die erste nicht die komplette Ladung aufnehmen konnte. Und so entwickelte sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten der deutsche Verkehrsflug weiter. Auch Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, äußerte sich zu diesem historischen Ereignis: „Wir sind stolz darauf, dass die Region Berlin-Brandenburg die Wiege der zivilen Luftfahrt ist und auch 100 Jahre später zu den dynamischsten Flughafenstandorten Deutschlands gehört. Die Flughafengesellschaft ist dem Innovationsgeist der Luftfahrtpioniere verpflichtet und bietet den Fluggästen auch unter schwierigen Bedingungen guten Flugbetrieb. Die Zahlen sprechen für sich: Zu keiner anderen Destination gibt es mehr Direktverkehre als nach Berlin. Der neue Hauptstadtflughafen BER hat die Chance, sich zu einem digitalen Drehkreuz zu entwickeln und wie vor 100 Jahren Vorreiter zu sein.“ Im Anschluss präsentierten der Vorsitzende des Vereins, Dr. Bernd-Rüdiger Ahlbrecht und sein Stellvertreter Dipl.-Ing. Hans-Dieter Tack die Ausstellung „100 Jahre Verkehrsflug – die Anfänge“. Die Ausstellung ist zur Zeit im Rathaus Schönefeld zu sehen. MT Der Tagungsort der Deutschen Nationalversammlung, der aufgrund der politischen Verhältnisse von Berlin nach Weimar verlegt wurde, machte schließlich eine sichere Verbindung zwischen Berlin und Weimar notwendig. Diese Verbindung konnte nur auf dem Luftweg realisiert werden. So wurde am 5. Februar die Erlaubnis erteilt, „einen regelmäßigen Luftverkehr zum Zwecke der Post-, Zeitungs- und Personenbeförderung zwischen Berlin und Weimar auf Dauer ab dem 6. Februar einzurichten“, so Ulrich Unger. „Der Flugplan sah vier Flüge am Tag vor, jeweils am Morgen und am Mittag mit gleichzeitigen Starts in Berlin und Weimar. Nachbarn 03/2019

Spatenstich für neues DHL-Paketzentrum In Ludwigsfelde entstehen 600 neue Arbeitsplätze Mit der Investition, die heute mit dem Spatenstich auf den Weg geschickt werde, bekomme der Leitspruch „Ludwigsfelde bewegt“ eine völlig neue Dimension, so Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke anlässlich des ersten Spatenstiches für den Neubau eines Mega-Paketzentrums der Deutschen Post DHL Group in Ludwigsfelde am 25. Februar. Hier entsteht auf einem 165.000 Quadratmeter großen Grundstück ein Gebäude für ein Paketzentrum mit einer Fläche von rund 37.000 Quadratmetern. „Mit diesem Logistikstandort und den 600 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten wird die Logistikkompetenz in der Region deutlich weiter ausgebaut“, so der Ministerpräsident. Das Gebäude soll im kommenden Jahr fertiggestellt sein und bis Mitte 2021 in Betrieb genommen werden. Hier können dann pro Stunde 50.000 Päckchen und Pakete bearbeitet werden. Für Ludwigsfeldes Bürgermeister Andreas Igel ist dieses Projekt im Industriepark 4.0 ein weiterer Baustein für die Stabilisierung der Wirtschaftsstruktur des Regionalen Wachstumskerns Ludwigsfelde. „Derzeit haben wir in Ludwigsfelde eine Arbeitslosenquote von zwei Prozent“, so der Bürgermeister. Fachkräfte gesucht Die große Herausforderung werde darin bestehen, hier die Fachkräfte zu organisieren. Dabei wird es auch darum gehen, die Menschen, die hier leben und arbeiten zu transportieren, sie zu den Arbeitsplätzen zu bringen. Dazu ist der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs notwendig. Die Infrastruktur müsse dafür fit gemacht werden. „Wir alle arbeiten gemeinsam an einem Stück Zukunft, sowohl aus unternehmerischer Sicht aber auch aus Sicht des Landes und der Stadt Ludwigsfelde. Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen in Ludwigsfelde wachsen zu können“, unterstrich Dietmar Büdenbender von der Deutschen Post DHL Group die Bedeutung dieses Projektes. MT Haus- und Immobilienverwaltung Holger Schmidt Wir suchen Grundstücke und Häuser für Flughafenmitarbeiter Fontaneallee 79 • 15732 Eichwalde Immobilien: 0177/312 14 17 | Verwaltung: 030/675 31 06 www.holger-schmidt-immobilien.de Alte Selchower Str. 27 • 12529 Schönefeld / OT Selchow Fertigung in eigener Werkstatt Seit 1990 Kompetenz von Ihrem Fachbetrieb für Schallschutzfenster in Selchow 0 33 79.3 80 05 Livemusik in x Locations Unsere Kneipenfeste haben schon längst Kultstatus erreicht: Das Köpenicker Kneipenfest sowie das Kneipenfest Friedrichshagen locken zweimal jährlich bis zu 2000 Besucher in die Lokale. (Fast) alle geeigneten Restaurants, Lokale, Kneipen, Clubs und Cafés sind dabei und freuen sich auf das musikbegeisterte Publikum. Bands populärer Musikstile (Beat, Blues, Boogie, Country, Dixie, Folk, Funk, Jazz, Latin, Oldies, Pop, Reggae, Rock, Soul …) spielen live und machen Stimmung bis Mitternacht. Danach gibt es eine After Show Party mit DJs in der größten Location. Mit nur einem Ticket heißt es tanzen, mitsingen und die kulinarischen Angebote der Kieze auszuprobieren. Die Tickets (VVK 12,00 Euro, Abendkasse 15,00 Euro) und das Programm gibt es im Voraus stets in der Theaterkasse in Friedrichshagen, in der Theaterkasse im Allende Center, in der Touristinformation am Schlossplatz, im Forum Köpenick sowie in allen teilnehmenden Lokalen. Die nächsten Kneipenfeste in Friedrichshagen: 09.03.2019 und 28.09.2019 sowie in Köpenick am 06.04.2019 und 19.10.2019 Weitere Infos: www.tkt-berlin.de ANZEIGEN Nachbarn 03/2019

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