Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

Aufrufe
vor 1 Jahr

Nachbarn 03/20

  • Text
  • Schoenefeld
  • Ber
  • Umland
  • Fbb
  • Gemeinde
  • Brandenburg
  • Verein
  • Unternehmen
  • Flughafen
  • Berlin
  • Nachbarn
  • Region
Das Nachbarschaftsmagazin für die Flughafenregion.

10 NAH & FERN Schlitten,

10 NAH & FERN Schlitten, Strand und Schlemmereien Madeira für alle Sinne Es heißt ja immer, man müsse vom Sessel herunter, um die Welt zu erleben. Auf Madeira ist das anders. Meine Tante, die mich zu dieser Reise eingeladen hat, und ich sitzen nämlich gerade in einem Sessel und lassen uns den Fahrtwind um die Nase wehen. Genauer gesagt: in einem Korbsesselschlitten. Die „Carros de Cesto“ waren die ersten öffentlichen Verkehrsmittel auf Madeira zu Beginn des 19. Jahrhundert. Sie fahren von der Spitze des Berges Monte runter in die Hauptstadt der Insel, Funchal, angetrieben von Muskel- und Schwerkraft – natürlich nur talwärts. Hinter uns stehen José und Marco, unsere beiden Carreiros. Sie tragen weiße Hosen und den traditionellen Strohhut. Ein paar scherzhaft klingende Rufe zu ihren Kollegen, Lachen als Antwort, dann schieben sie den Schlitten an. Die Carreiros stehen hinten auf den Kufen, mal stoßen sie sich ab, mal lenken sie - alles mit den Füßen. Die Fahrt dauert nicht allzu lange, nach zehn Minuten ist alles vorbei. Stellenweise haben wir schon ordentlich Speed drauf – der Reiseführer schreibt was von 48km/h – und ich kann mir ein paar Quiecker bei einer all zu schwungvollen Kurve nicht verkneifen. Tantchen ist da cooler. Zur Entspannung flanieren wir durch den Jardim Botanical und finden uns zu unserer Überraschung in Japan und China wieder. Pagoden, Buddhas und Fo-Hunde, die Bewacher asiatischer Gärten, entführen uns in eine andere Welt. Vorbei geht es an wunderschön angelegten Beeten mit mächtigen Baumfarnen und Zedern. Exotische Kaprosen aus Südafrika, zarte Azaleen und lila leuchtendes Heidekraut säumen unseren Weg (montepalacemadeira.com). Hat hier der Mensch als Heger und Pfleger seine gärtnerische Hand im Spiel, gibt es doch viele Naturreservate und Wälder, die ganz allein Mutter Natur überlassen sind. Ganz ungeschickt ist sie ja auch nicht in der Gestaltung ihrer Zuständigkeitsbereiche, wie wir im Laurissilva-Wald feststellen. Der Naturwald bedeckt mehr als 20 Prozent der Oberfläche der Insel – hauptsächlich an ihrer Nordküste. Knorrige Lorbeerbäume recken sich uns entgegen, Moose und Farne bedecken den Boden. Es hat etwas Ursprüngliches, Mystisches. Doch auch die Zivilisation hat ihren Reiz. Câmara de Lobos ist eines der ältesten Fischerdörfer auf Madeira und entzückend pittoresk. Tantchen ist hellauf begeistert, was aber möglicherweise am übermäßigen Genuss des Ponchas liegen könnte, einem Getränk aus frisch gepresstem Zitronensaft, Honig und Zuckerrohrschnaps, das uns kredenzt wird. Am Abend, bevor wir zurückfliegen, gönnen wir uns etwas Besonderes und nehmen unser Dinner im Il Gallo d'Oro in den Suites at the Cliff Bay ein. Ob uns seine zwei Sterne mit der Tatsache versöhnen, das Paradies verlassen zu müssen? Der Küchenchef des Il Gallo d’Oro, Benoît Sinthon, erschafft Meisterwerke für den Gaumen, die allenfalls (aber auch nur gerade so) vom Ausblick aufs Meer, rot untermalt vom Sonnenuntergang, zart hinterlegt vom Wellenrauschen als Soundtrack, übertroffen werden. Man könnte es nicht erfinden, zu schön ist es. Der Name des Ortes, Cliff Bay, also Klippenbucht, kommt nicht von ungefähr. Madeira ist ein Fest für die Sinne. Für alle Sinne. CG ¢ Weitere Infos unter www.visitmadeira.pt. Von Berlin-Schönefeld fliegt easyJet nach Madeira. Nachbarn 03/2020

NAH & FERN 11

Unsere Publikationen

Schoenefeld Flughafen Ber Umland Fbb Gemeinde Brandenburg Verein Unternehmen Flughafen Berlin Nachbarn Region

News