Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Nachbarn 02/2019

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Grünes Band komplett

Grünes Band komplett Das größte Einzelprojekt der Ausgleichsund Ersatzmaßnahmen ist die ökologische Aufwertung der Zülowniederung auf einer Fläche von rund 1.500 Hektar. Die für die geplanten Maßnahmen benötigten Grundstücke werden überwiegend von den drei großen Landwirtschaftsbetrieben „Agrargenossenschaft Groß Machnow eG“, „Flora Agrar GmbH“ und „Märkische Agrargenossenschaft Mittenwalde“ (MAG) genutzt. In einem mehrjährigen Abstimmungs- und Verhandlungsprozess ist es gelungen, die betrieblichen Anforderungen der Landwirtschaft soweit mit den ökologischen Anforderungen in Übereinstimmung zu bringen, dass mit den Landwirtschaftsbetrieben Entschädigungsvereinbarungen über die Umsetzung der Kompensationsmaßnahmen abgeschlossen werden konnten. Die Entschädigungen betreffen den vollständigen Entzug von Flächen für dauerhafte Maßnahmen wie z. B. die Anlage von Kleingewässern oder von Pflanzungen. Da der Planfeststellungsbeschluss darüber hinaus auch produktionsintegrierte Maßnahmen in Form von Bewirtschaftungsvorgaben für die Acker- und Grünlandnutzung vorsieht (s. Foto: Bienenweide mit Ackersaum der Agrargenossenschaft Groß Machnow), waren in komplexen gutachterlichen Berechnungen zahlreiche weitere Entschädigungsansprüche der Landwirtschaftsbetriebe zu ermitteln. Ende vergangenen Jahres haben die Flughafengesellschaft und die Märkische Agrargenossenschaft Mittenwalde (MAG) die letzte noch abzuschließende Entschädigungsvereinbarung unterzeichnet (s. Foto: Vorstände der Märkischen Agrargenossenschaft). Mit Abschluss dieser Vereinbarung konnte ein zeit- und arbeitsaufwändiger Prozess erfolgreich zu Ende gebracht und ein einvernehmlicher Weg mit den maßgeblich beteiligten Landwirtschaftsbetrieben zur Umsetzung ökologisch wichtiger Kompensationsmaßnahmen in der Zülowniederung erreicht werden. AL Kompensationsmaßnahmen Im Rahmen von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sorgt die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH mit zahlreichen Projekten dafür, dass die unvermeidbaren Veränderungen der Landschaft durch den Ausbau des neuen Flughafens Berlin Brandenburg ökologisch ausgeglichen werden. Auf einer Fläche von ca. 1.500 Hektar in der zwischen Rangsdorf und Mittenwalde gelegenen Zülowniederung wertet ein „grünes Band“ im direkten Umfeld des BER die Landschaft für Anwohner und Besucher auf. Wo Lebensräume für Tiere und Pflanzen verloren gingen, wurde an anderer Stelle hochwertiger Ersatz geschaffen. Die Flughafengesellschaft hat diese Maßnahmen im Rahmen der Auflagen der Planfeststellung umgesetzt und wird über einen Zeitraum von 25 Jahren die Verantwortung für deren nachhaltige und optimale Entwicklung übernehmen. Auch künftige Ausbaumaßnahmen werden ökologisch von den Fachleuten der FBB begleitet. Nachbarn 02/2019

IN UNSERER REGION 9 Memorandum zur Zusammenarbeit Bezirk Neukölln und Gemeinde Schönefeld planen für die Zukunft Der Berliner Bezirk Neukölln und die brandenburgische Gemeinde Schönefeld haben in einem „Memorandum of Understanding“ eine zukünftig engere Zusammenarbeit vereinbart. Schwerpunkt wird die Planung für ein gemeinsames Verkehrskonzept im Bereich Schönefeld Nord, Großziethen sowie der südlichen Neuköllner Ortsteile Rudow und Buckow. Neben einer Verlängerung der U7 gehören dazu insbesondere Wegeverbindungen für Fußgänger, Radfahrende und Kraftfahrzeuge. Darüber hinaus sollen die Ordnungsämter beider Kommunen künftig stärker zusammenarbeiten. Das Memorandum wurde im Rathaus Neukölln von beiden Bürgermeistern Martin Hikel und Dr. Udo Haase, dem Neuköllner Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Jochen Biedermann sowie dem Vorsitzenden des Entwicklungsausschusses der Gemeinde Schönefeld Olaf Damm (rechts im Bild) unterschrieben. Länderübergreifende Kooperation Bezirksbürgermeister Martin Hikel (2.v.l.) sagte dazu: „Die Metropolregion Berlin endet nicht an den Stadtgrenzen. Und weil die gesamte Region sowohl innerhalb Berlins als auch in den umliegenden Gemeinden wächst, müssen wir dieses Wachstum gemeinsam gestalten. Die Menschen in Berlin und Brandenburg wollen eine funktionierende öffentliche Infrastruktur. Sie fragen nicht, wer für welches Teilstück zuständig ist, sondern wollen von A nach B kommen. Deshalb freue ich mich, über diesen wichtigen Schritt für mehr Zusammenarbeit zwischen unseren Verwaltungen und erhoffe mir davon Signalwirkung für die ganze Stadt.“ Und Bürgermeister Udo Haase (3.v.l.) äußerte: „Die Einwohnerzahl von Schönefeld wird sich in den nächsten zehn Jahren fast verdreifachen. Für uns ist eine gute Zusammenarbeit unabdingbar. Grenzen spielen da für uns keine Rolle mehr. Deshalb ist die heutige Vereinbarung ein erster konkreter Schritt auf dem Weg zur engen Zusammenarbeit für eine zukunftsfähige Metropolregion.“ Bezirksstadtrat Jochen Biedermann (links im Bild): „In absehbarer Zukunft wird sich die räumliche Trennung von Wohn- und Arbeitsort wahrscheinlich nicht auflösen. Durch den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Radinfrastruktur müssen wir den Verkehrsinfarkt verhindern. Mit attraktiven Angeboten erleichtern wir nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern ihren Alltag, sondern tun gleichzeitig etwas für den Klimaschutz. Ich bin zuversichtlich, dass uns die Zusammenarbeit mit Schönefeld hier weiterbringt.“ red Baustart für Gewerbepark Schönefelder Kreuz Amazon kommt nach Kiekebusch Die ersten Bagger rollen bereits im Gewerbepark Schönefelder Kreuz, nun ist bekannt, was dort entstehen soll: Der Versandhändler Amazon wird auf rund 15 Hektar Fläche ein Sortierzentrum errichten. „Für den Tiefbau, also Erdarbeiten sowie die Geländemodellierung, liegt bereits eine Bau genehmigung vor“, bestätigte Landkreis Dahme-Spreewalds Pressesprecher Bernhard Schulz gegenüber Nachbarn. „Auch das noch fehlende Baustellenschild soll in den nächsten Tagen vor Ort aufgestellt werden“, so Schulz weiter. Um den Gewerbepark ideal anzubinden und die steigende Verkehrsgrundlast zu entflechten, ist eine zusätzliche Autobahnanschlussstelle an der A 113 geplant. CF Nachbarn 02/2019

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