Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Nachbarn 02/2019

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12 UNTERWEGS IN DER

12 UNTERWEGS IN DER NACHBARSCHAFT Der Berg ruft! Kultur auf dem Land – nicht vorhanden oder allenfalls lethargisch und unbedeutend? Keineswegs. Open Air, Kulturtage, Floß-Regatta, Science Slams, Band-Contests – in Königs Wusterhausen ist was los. Dank Stubenrausch – Kultur, Musik, leben e.V., einem Verein, der nicht durch die Stuben rauscht, sondern mit frischem Wind und noch frischeren Ideen das kulturelle Leben von KW durchwirbelt. Seit zehn Jahren sorgt der gemeinnützige Verein für Bewegung in und um die größte Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald. Mit der Leidenschaft für Musik und Kunst wollen die rund 52 Mitglieder ihr soziales Engagement für ihr gemeinsames Zuhause leben. Erklärtes Ziel ist dabei unter anderem, das Potenzial und Talent besonders vom künstlerischen Nachwuchs zu fördern und außergewöhnliche Veranstaltungsorte wie den geschichtsträchtigen Funkerberg zu beleben. Alban Gallus ist einer von ihnen. Der 38-Jährige arbeitet im bürgerlichen Leben im Kundenservice bei Ikea, bei Stubenrausch ist er Booker und Projektleiter, sitzt im Vorstand. Warum macht man sich die ganze Mühe? „Wir machen das, weil wir es machen. Keiner denkt darüber nach, es nicht zu machen“, sagt er und schiebt seine Wollmütze zurecht. Geschichtsträchtiger Ort Auf dem Funkerberg pfeift heute ein unangenehm kalter Wind. Hier im Schatten der letzten Antenne findet alljährlich das große Open-Air Bergfunk statt, das beim letzten Mal mit 1.300 Tagesbesuchern erstmals ausverkauft war. „Der Berg war voll“, lächelt Thea Spinola, Lehramtsstudentin und im Verein verantwortlich für Kommunikation, neben Gallus zudem der zweite Kopf des Vereinsvorsitzes und der Projektleitung. Ohne Ehrenamt wäre das nicht möglich, ohne Engagement, das an persönliche Grenzen geht, ohne Selbstausbeutung. Der Wind beißt, wir gehen ins Sendermuseum. Hier steht ein Modell des Funkerbergs, so wie er vor rund 80 Jahren aussah, gespickt mit Antennen wie ein Akupunktur-Patient. Die Zeiten sind vorbei, als KW Zentrum deutscher Radiogeschichte war, aber Spinola, Gallus und Co. schreiben neue Geschichte. Die Studentin sagt: „Wir kommen alle aus der Region. Entweder meckert man, dass hier nichts los ist oder man guckt, was man selber machen kann. Also sorgen wir für Spiel und Spaß für Jung und Alt.“ Nachbarn 02/2019

UNTERWEGS IN DER NACHBARSCHAFT 13 „Wir machen das, weil wir es machen. Keiner denkt darüber nach, es nicht zu machen.“ Alban Gallus, Vorstandsmitglied Stubenrausch – Kultur, Musik, leben e.V. ¢ Stubenrausch – Kultur, Musik, leben e.V. sucht Mitstreiter. Infos und Kontakt: www.stubenrausch-kultur.de Handverlesenes Line-Up Spiel und Spaß begannen 2007 im Hinterhof der Kneipe Katakombe bei einem kleinen Konzert mit einer Hand voll Bands unter dem Namen „Bergfunk“. Schon war die Idee geboren: So etwas sollten wir öfter machen. Gallus sagt: „Berlin ist nur eine S-Bahnfahrt entfernt ist, dadurch bekommt man viel mit, was so geht.“ Inspiration aus der Großstadt, Freunde, die Musiker sind, eine einmalige Kulisse – das sind die Zutaten für ein einzigartiges Open Air. „Eine Band hat man schon, da braucht man nur noch drei weitere, um das Programm zu füllen“, so der Booker grinsend. Doch so leicht machen sie es sich nicht. Spinola sagt: „Wir suchen unsere Acts mit Mühe aus.“ Gallus ergänzt: „Sie sind kuratiert, nicht sinnlos gebucht.“ Das Bergfunk Open Air hat eine familiäre Atmosphäre und ist nicht so kommerziell wie andere Festivals. „Dies wissen die Bands zu schätzen“, so Gallus, „die Bands fühlen sich gut bereut und kommen gern. Wir sind dörflich im positiven Sinne.“ CG Nachbarn 02/2019

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