Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Nachbarn 02/2019

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10 NAH & FERN 48 Stunden

10 NAH & FERN 48 Stunden Köln D’r Zoch kütt Wer zur Fünften Jahreszeit in die Domstadt am Rhein will, muss dringend Kölsch lernen. Doch keine Sorge, es reichen eine Handvoll Worte: Kamelle, Fastelovend und natürlich: Alaaf. Wenn ich schon nur zwei Tage Zeit habe, werde ich Sonntag früh nach Köln fliegen. Denn den Rosenmontagszug am 4. März lasse ich mir nicht entgehen. Auch nicht die Schull- un Veedelszöch am Sonntag, die – natürlich – um 11:11 Uhr starten. Die Zöch sind fester Bestandteil des Kölner Karnevals. Mit über 8.000 aktiven Teilnehmern ziehen sie durch die Stadt – und mehr als 250.000 Jecke am Straßenrand sind jedes Jahr dabei. Markenzeichen der Züge: die ausgefallenen, bunten, selbstgemachten Kostüme der Gruppen. Zahlreiche Musikgruppen sorgen zusätzlich für gute Stimmung (www.koelnisches-brauchtum.de). ¢ Vom Flughafen Berlin-Tegel erreichen Sie Köln mit easyJet und Eurowings. Ab Berlin-Schönefeld steht Ryanair für Sie bereit. Nach so viel Wahnsinn (im positiven Sinne) ist es Zeit für ein wenig Kontrastprogramm. Das gibt es beispielsweise im Römisch-Germanischen Museum (www.museenkoeln.de/ roemisch-germanisches-museum). Die Römer feierten zwar keinen Karneval, aber feiern konnten sie. Zeiten der Ekstase sind eben nötig, um Alltag besser überstehen zu können. Das, was man heute mit Studien belegt, wussten die alten Römer mit ihren Partys – Pardon: Bacchanalien – ganz intuitiv. Noch mehr Kontrast gleich nebenan: Hier steht nämlich Kölns schönstes und berühmtestes Gebäude, der „Hohe Dom zu Köln“. Die Kathedrale ist Gebetshaus, aber auch Kulturund Kunstort. Beeindruckend ist das riesige Fenster von Gerhard Richter aus dem Jahr 2007, ein moderner Kontrast zu den gotischen Verglasungen (www.koelner-dom.de). Abends hoffe ich auf mein Glück, denn ich würde gern zur „Stunksitzung“, die so ganz anders ist als eine Show mit Elferrat und Co. Meist ist sie zwar ausverkauft, aber oft gibt es online oder direkt am Veranstaltungsort Restkarten (www.stunksitzung.de). Alternativ könnte ich zur „Lachenden Kölnarena“, wo alle wichtigen Bands auftreten (www.lachende-koelnarena.de). Nachbarn 02/2019

NAH & FERN 11 Wie in den Vorjahren werden sich tags drauf am Rosenmontag wieder eine Million Menschen durch die Straßen und Plätze der Stadt drängeln, um den Zug zu erleben. Dreieinhalb Stunden ziehen die Gesellschaften dann mit ihren prächtigen Kostümen durch die Straßen, parodieren Persiflage-Wagen aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft. Bunt kostümierte Tanzgruppen und Traditionskorps in schmucken Uniformen werfen wieder Kamelle oder verteilen Strüßje. Höhepunkt und Ende ist dann das Defilee des Dreigestirns: Prinz, Bauer und Jungfrau (koelnerkarneval.de). Abends geht es in den Kneipen weiter. Ich werde rund um den Eigelstein kölsche Lebensart genießen. Oder doch in Nippes? Egal wo, es bleibt niemand lange allein und selbst der Sprachuntalentierste lernt ein weiteres kölsches Wort: Bützje! Am Dienstag muss ich sicher etwas länger ausschlafen, bevor ich nach einem kräftigen Katerfrühstück zurückfliege. Auch wenn mein Kopf dann noch mehr dröhnt: Zum Abschied sende ich der Domstadt aus dem Flieger ein dreifach donnerndes Alaaf. CG Nachbarn 02/2019

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