Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Nachbarn 01/2019

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Liebe Leserin, lieber

Liebe Leserin, lieber Leser Wenn Sie diese Ausgabe der Nachbarn in den Händen halten, sind wir schon im neuen Jahr – nicht aber jüdische oder muslimische Menschen, Chinesen oder Koreaner und viele andere. Unterschiedliche Kalender: Ich komme aus dem tiefsten Süden von Bayern, dem Allgäu – und wenn ich Geschichtsbüchern glauben darf, dann gab es das in meiner Gegend im 16. Jahrhundert über 100 Jahre lang auch. Die Katholiken hatten den Gregorianischen Kalender eingeführt (1582), die Protestanten hielten am Julianischen Kalender fest – der hatte den Nachteil, dass er jedes Jahr elf Minuten hinter dem Sonnenlauf zurückblieb. Den Gregorianischen Kalender anzunehmen, stellte für entschieden evangelische Christen eine Herausforderung dar, gerade in Süddeutschland: Wollte der Papst seine gerade verlorene Vorherrschaft durch die Hintertür mit dem „papistischen Kalender“ zurückgewinnen? Wie gesagt, das dauerte ein Jahrhundert lang: Fest- und Feiertage lagen auseinander, ebenso die Markttage. Aus einer reinen Kalenderfrage war eine Glaubensfrage geworden. Wie ist es denn mit uns, woraus machen wir Glaubensfragen? Wo schauen wir genau hin? Wo lassen wir uns zum Beispiel von „fake news“ beeinflussen? Jetzt, am Anfang des neuen Jahres, meine Einladung an Sie: Schauen Sie das Jahr über genau hin, was Ihnen als Wahrheit (auch als Glaubenswahrheit) vorgesetzt wird, hinterfragen Sie. Viele Entdeckungen dabei wünscht Ihnen Ihr Wolfgang Felber Flughafenseelsorger ANZEIGE Impressum Herausgeber: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in Kooperation mit ELRO Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen ( (03375) 24250 / www.elro-verlag.de Auflagenzahl: 65.000 Verantwortlicher Redakteur der ELRO Verlagsgesellschaft mbH: Manfred Tadra ( (033764) 5059-61 m.tadra@elro-verlag.de Verantwortlich für Anzeigen: Jörg Kobs ( (0175) 167 43 38 j.kobs@elro-verlag.de Verteilgebiet: Flughafenregion Berlin-Brandenburg Chefredaktion (V.i.S.d.P.): Hannes Stefan Hönemann ( (030) 6091-70100 Ressortleiter Verlagsthemen: Vesa Elbe Gestaltung und Realisation: Oliver Otto Redaktion: Christian Franzke (CF) – verantwortlich, Donate Altenburger (DA), Nancy Biebach (NB), Nicole Bittger (NBi), Wolfgang Felber (WF), Clemens Glade (CG), Annika Hennebach (AH), Dr. Kai Johannsen (KJ), Jörg Kobs (JK), Oliver Kossler (OKS), Rosemarie Meichsner (RM), Simon Miller (SM), Justus Münster (JM), Manfred Tadra (MT), Ralf Wagner (RW), Redaktion (red) Bildquellen: Günter Wicker (S. 1, 2, 4, 5, 6, 8, 9, 12, 15, 16), Gemeinde Großbeeren (S. 3), B. Jehne (S. 7), Nicole Bittger (S. 11), Pixabay (S. 10, 11), Manfred Tadra (S. 14) Nachbarn 01/2019

MEIN ARBEITSPLATZ IN DER FLUGHAFENREGION 5 Infrastruktur pur Rüdiger Hage entwickelt die Region Riesige Industriehallen, Umschlagterminals für kombinierte Verkehre auf Straße und Schiene sowie tausende Arbeitsplätze: wir sind im Güterverkehrszentrum Berlin Süd Großbeeren (GVZ). Das 200 Hektar große Areal ist in den letzten Jahren zum leistungsstärksten Umschlagszentrum in Ostdeutschland gereift. Großen Anteil daran hat die Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft (IPG) um Geschäftsführer Rüdiger Hage. Strukturpolitik und wilde Wendejahre Nach dem Studium der Verkehrsplanung verschlug es den Thüringer Anfang der 80er Jahre in die Hauptstadtregion. „Zunächst hat mich die Liebe nach Potsdam gebracht, dann konnte ich hier auch noch meiner Profession nachgehen – eine perfekte Kombination. Die Wendejahre waren extrem spannend, da saß ich u.a. in der Kommission, die mit der Senatsverwaltung über die Grenzöffnung im Straßenwesen verhandelte. Kurze Zeit später arbeitete ich im neugegründeten Verkehrsministerium Brandenburg als Referatsleiter.“ Ausschließlich Verkehrspolitik zu machen, war Hage jedoch zu bürokratisch. „Als Bauingenieur wollte ich lieber Praktisches umsetzen.“ Da kam der Vorschlag seines Chefs, die neu gegründete Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) mitzugestalten, gerade recht. „Nun ging es plötzlich um das gesamte Paket aus Ansiedlung, Entwicklung und Steuerung.“ Der Weg in die Selbstständigkeit „Als der Entschluss der Landesregierung fiel, die LEG 2001 zu liquidieren, war ich erst stark verunsichert, wollte aber unbedingt unser Portfolio weiterentwickeln. Dazu gehörten vor allem die in den 90er Jahren entstandenen Güterverkehrszentren in Großbeeren, Wustermark und Freienbrink. Also entschloss ich mich dazu, meine eigene Firma zu gründen, und die IPG war geboren. Aus meinem alten Team folgten mir 18 Kolleginnen und Kollegen in das Abenteuer.“ Fortan fungierte die IPG als multimodaler Partner bei der Planung und Realisierung von Standort- und Verkehrsinfrastrukturentwicklung. Die Auftraggeber kommen aus dem öffentlichen und privaten Sektor. „Wir bieten die Komplettdienstleistung: von der Baulandbeschaffung über die Planung bis hin zur Vermarktung und zum Finanzmanagement. Unser Netzwerk sowie die tolle Mischung aus guten Kauf leuten und Ingenieuren machen den Unterschied“, gibt Hage einen Einblick in das Erfolgsrezept der IPG. „Was wir in der Flughafenregion brauchen, ist ein gesunder Mix aus Logistik und Hochtechnologie.“ Rüdiger Hage, Geschäftsführer Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft Gesunder Mix und Aussichten „Was mich mit Stolz erfüllt, ist die Tatsache, dass wir mit unseren Entwicklungen viele Arbeitsplätze in die Region geholt haben. Allein in Großbeeren sind es aktuell rund 9.500.“ Derzeit arbeiten Hage und sein Team an der Entwicklung des Industrieparks 4.0 in Ludwigsfelde. „Was wir in der Flughafenregion brauchen, ist ein gesunder Mix aus Logistik und Hochtechnologie. Dabei stehen wir aber in harter Konkurrenz zu anderen Regionen. Wir müssen noch viele Hausaufgaben machen, vor allem in Infrastrukturfragen.“ Bei der IPG wird sich die Arbeit in den nächsten Jahren ändern. „In Zukunft werden wir auch die Betreibung der Gewerbeparks in unseren Fokus nehmen und zum Teil auch mit unseren Erfahrungen den Kommunen unter die Arme greifen. Aktuell haben wir jedoch Volllast. Das hätte ich mir vor 15 Jahren auch nicht träumen lassen“, so der sichtlich stolze Geschäftsführer. CF Nachbarn 01/2019

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