Berlin ist mit fast 33 Millionen Passagieren im Jahr 2016 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen: den Flughafen Berlin-Schönefeld und den Flughafen Berlin-Tegel. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg.
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Geschäftsbericht 2016

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Portraits, Finanzen, Perspektiven: Im Geschäftsbericht präsentiert die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die wichtigsten Geschäftsfelder, aktuelle Bilanzen und jüngste Entwicklungen.

Von der FBB initiiert:

Von der FBB initiiert: Blühsaum mit Bienenweide in der Zülowniederung Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Das grüne Band Die Flughafengesellschaft sorgt mit einer Vielzahl von Projekten dafür, dass die unvermeidbaren Veränderungen der Landschaft durch den Ausbau des neuen Flughafens Berlin Brandenburg ökologisch ausgeglichen werden. Im direkten Flughafenumfeld binden Ausgleichsund Ersatzmaßnahmen auf einer Gesamtfläche von rund 500 Hektar wie ein grünes Band den Flughafen in die Landschaft ein. Insgesamt wurden drei Landschaftsparks hergestellt und zwei histo rische Parkanlagen rekonstruiert. Vormals wie Inseln in der intensiv genutzten Agrarlandschaft liegende Hecken, Baumreihen oder Feuchtgebiete wurden durch umfangreiche Pflanzungen auf 56 Kilometern miteinander verbunden sowie durch acht neue Kleingewässer ergänzt, so dass ein großflächiger Verbund von Lebensräumen entstanden ist. Der Bestand heimischer Tierarten wird durch diese Maßnahmen langfristig gesichert. Die Flughafengesellschaft wird über einen Zeitraum von 25 Jahren sicherstellen, dass sich die angelegten Kleinge wässer, die neu gepflanzten Bäume, Sträucher und Wälder optimal entwickeln. Aufwertung der Zülowniederung Das größte Einzelprojekt der Ausgleichsund Ersatzmaßnahmen ist die Landschaftsentwicklung und ökologische Aufwertung in der Zülowniederung. Die rund 2.600 Hektar große offene Niederungslandschaft liegt südlich des Flughafens zwischen Mittenwalde, Dabendorf und Groß Machnow/Rangsdorf. Bei der Aufwertung geht es darum, die Lebensbedingungen für die Flora und Fauna zu verbessern und den Erlebniswert der Zülowniederung zu steigern. Als Besonderheit werden hier Kompensationsmaß-

Umwelt | 51 ← nahmen mit den ansässigen landwirtschaftlichen Betrieben zusammen umgesetzt. So wurden in dem intensiv landwirtschaftlich genutzten Raum bis Ende 2016 auf 980 Hektar Landwirtschaftsflächen artenreiche Blühstreifen entwickelt und gepflegt, Grünlandsäume und Naturschutzbrachen angelegt und Äcker stärker im Sinne des Artenschutzes bewirtschaftet. Auf 64 Hektar wurde Kiefernwald zu Mischwald umgebaut, 12 Kilometer Baumreihen und Alleen und 200 Baumgruppen und Einzelbäume zur Vernetzung der Biotope gepflanzt, zur Aufwertung der Gewässerstruktur fünf Kleingewässer und eine Fischtreppe am Wehr Rangsdorfer See hergestellt und 42,6 Kilometer Gewässerränder nach ökologischen Vorgaben gepflegt. Märkische Landschaften am BER Bei der Gestaltung der neuen Grünanlagen auf dem Gelände des Flughafens spielen Landschaftsästhetik und ökologische Wertigkeit eine zentrale Rolle. So entstand im Bereich der sogenannten „Midfield Gardens“ östlich des Terminals eine typisch märkische Landschaft mit Sanddünen und Kiefern. Die Verbindungsachsen im repräsentativen Bereich der Airport City werden von den für den märkischen Raum typischen Lindenalleen gesäumt. Insgesamt wurden auf dem Gelände des Flughafens über 1.300 Bäume gepflanzt, die die Struktur des Areals prägen und einen wichtigen Beitrag für das Mikroklima am Flughafen leisten. Als Ausgleich für die am BER versiegelten Flächen unterstützt die FBB gemäß Planfeststellungsbeschluss den Naturschutzfonds Brandenburg mit insgesamt 32 Millionen Euro. Das Geld kommt Naturschutzmaßnahmen im gesamten Land Brandenburg zugute. Fischtreppe am Rangsdorfer See im Jahr nach der Fertigstellung Spezialraupe mit Schlegler zur Reaktivierung von Feuchtwiesen Die neu hergestellte Mittelinsel im Zülowkanal soll die Vielfalt der Gewässerstrukturen erhöhen und damit mehr Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten.

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