Berlin ist mit fast 33 Millionen Passagieren im Jahr 2016 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen: den Flughafen Berlin-Schönefeld und den Flughafen Berlin-Tegel. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg.
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Geschäftsbericht 2016

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Portraits, Finanzen, Perspektiven: Im Geschäftsbericht präsentiert die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die wichtigsten Geschäftsfelder, aktuelle Bilanzen und jüngste Entwicklungen.

Das FBB Messmobil in

Das FBB Messmobil in Krummensee Transparenz für die Anwohner Flughäfen sind vom Gesetzgeber dazu verpflichtet, auf dem Flughafen und in dessen Umgebung Messstellen zur Dokumentation des Fluglärms zu betreiben. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat zu diesem Zweck in der Umgebung der Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt 25 stationäre Messstellen installiert (Stand 31. Dezember 2016). Die Mess ergebnisse werden monatlich an die zuständigen Behörden und die Fluglärmkommission übermittelt sowie im Internet veröffentlicht. Stationäre Messungen Die Standorte für die stationären Messstellen zur Dokumentation des Fluglärms werden in Absprache mit der Fluglärmkommission festgelegt, in der die Anrainergemeinden ver treten sind. Grundsätzlich werden Messstellen entlang der An- und Abflugrouten und in einzelnen Ort schaften platziert, die von Fluglärm betroffen sind. Bei der Auswahl der Standorte werden andere Lärmquellen wie Hauptverkehrsstraßen oder Bahn linien gemieden, die zu einer Verfälschung der Ergebnisse führen. Die Messdaten werden einmal täglich von den Messstellen abgerufen und den Flugbewegungen auf Basis der Radardaten der Deutschen Flug sicherung zugeordnet. Lärmereignisse, die durch andere Lärmquellen als den Flug verkehr verursacht wurden, werden im Nachgang ermittelt und aus der Statistik entfernt. Zusätzlich werden Wetterdaten hinzugezogen, um eine Verfälschung der Mess ergebnisse zu vermeiden. Durch diese Form der Fluglärmüberwachung ist die FBB in der Lage, Auskunft über die Lärm immissionen jeder Flug bewe gung zu geben und die Entwicklung der Fluglärmsituation verlässlich und konti nuierlich zu dokumentieren. Die Daten werden insbesondere für die Berechnung der lärmbezogenen Start- und Landeentgelte sowie für die Bearbeitung von Beschwerden herangezogen. Mobile Messungen An Standorten, die keine dauerhafte Installation einer Messstelle rechtfertigen, führt die FBB mobile Messungen durch, bei denen in der Regel über einen Monat die Fluglärmereignisse aufgezeichnet werden. Im Hinblick auf die Lärmmesstechnik entspricht die Anlage den Anforderungen stationärer Messstellen. Das Messmobil wird auf Bitten der Fluglärmkommission oder der Gemeinden bzw. der Anregung Betroffener folgend eingesetzt. Durch wiederholte Messungen an gleichen Standorten dokumentiert das Unternehmen die Veränderung der Fluglärmbelastung über einen längeren Zeitraum. Auch bei der Festlegung von Flugrouten dienen Mehrfachmessungen mit der mobilen Messstelle der Dokumentation von Veränderungen. Zur Erfassung der Belastung vor Inbetriebnahme des BER wurden in Wendenschloss und Schönefeld sogenannte Nullmessungen durchgeführt. Außerdem wurden 2016 im entfernteren Anflugbereich des Flughafens Tegel umfangreiche Messungen zur Erfassung möglicher Veränderungen nach Einführung des CDO-Verfahrens (continous descent operations) am

Umwelt | 47 ← Flughafen Tegel durchgeführt. Es handelt sich hierbei um ein Anflugverfahren, bei dem die Flugzeuge unter minimalem Triebwerkseinsatz kontinuierlich sinken. Dieses Verfahren soll neben den Einsparungen von Kerosin auch die Lärmimmissionen verringern. Wie in den Vorjahren wurde das Fluglärmmobil im Juli in Pankow eingesetzt. Flugbewegungen live Mit dem Informationstool Travis werden für Schönefeld und Tegel die aktuellen Flugbewegungen mit wenigen Minuten Verzögerung abrufbar. Interessierte erfahren mit wenigen Klicks, um welchen Flugzeug typ und welche Airline es sich gehandelt hat, Start bzw. Ziel, die Flughöhe, die Geschwindigkeit sowie Anflug- bzw. Steigwinkel. Der Nutzer kann an beliebiger Stelle ein Häus chen auf der Karte platzieren und sich anzeigen lassen, in welcher Höhe ein Flugzeug das Haus überfliegt oder welchen seitlichen Abstand das Haus zur An- bzw. Abfluggrund linie hat. Auch die Daten der Flug lärm mess stellen werden angezeigt. Betriebsrichtungsprognose Mit der Betriebsrichtungs prognose wird angezeigt, in welche Richtung die Flugzeuge voraussichtlich starten werden. Hilfreich ist diese Information für Anwohner, die nicht direkt unter den An- und Abflugstrecken wohnen, sondern nördlich und südlich versetzt. In diesen Gegenden werden Landungen in der Regel deutlich leiser wahrgenommen als Starts. Das Ange - bot hat die Flughafengesellschaft auf Anregung von Bürgern umgesetzt. Fluglärm-Informationsund Beschwerdesystem Hilfsflüge mit schweren Transportmaschinen, Gewitterfronten, ein Wechsel der Wind- und damit auch der Betriebsrichtung, in der die Flugzeuge starten und landen: All diese Faktoren können dazu führen, dass sich Nachbarn im Umfeld der Flughäfen Schönefeld und Tegel gestört fühlen. Die Flughafen gesell schaft nimmt die Hinweise und die Kritik der Anwohner gern ent gegen und hat dafür das Fluglärm-Informa tions- und Beschwerdesystem ein gerichtet, mit dessen Hilfe Fragen oder Beschwerden effizient bearbeitet und schnell beantwortet werden können. Mehr Informationen finden Sie im Nachbarschaftsportal: http://nachbarn.berlin-airport.de Fluglärmprognose BER Die „Fluglärmprognose BER“ bietet Informationen zur Entwicklung des Fluglärms nach Inbetriebnahme des neuen Flughafens. Mit der Fluglärmprognose kann für jede Adresse in der Umgebung des BER abgeschätzt werden, wie hoch die Flugzeuge über das Haus fliegen und – sofern die angegebene Adresse innerhalb der dargestellten Flugkorridore liegt – welche Maximalpegel auftreten werden. Auch der prognostizierte äquivalente Dauerschallpegel wird für jede eingegebene Adresse ermittelt. Kienitzberg: Eine der 25 stationären Messstellen

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