Berlin ist mit fast 33 Millionen Passagieren im Jahr 2016 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen: den Flughafen Berlin-Schönefeld und den Flughafen Berlin-Tegel. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg.
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Geschäftsbericht 2015

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Portraits, Finanzen, Perspektiven: Im Geschäftsbericht präsentiert die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die wichtigsten Geschäftsfelder, aktuelle Bilanzen und jüngste Entwicklungen.

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→ 46 | Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Luftgüteüberwachung Alles im grünen Bereich Um die Luftqualität und die Umweltwirkungen des Luftverkehrs langfristig zu untersuchen, hat die Flughafengesellschaft im Jahr 2011 mit Blick auf den BER ein Luftgüte- und Umwelt-Untersuchungsprogramm gestartet. Luftgütemessstelle An der Luftgütemessstelle „Flughafen Schönefeld“ am östlichen Kopf der zukünftigen Nordbahn des BER werden die verkehrstypischen Luftschadstoffe Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide, Ozon sowie Feinstaub aus dem Flugbetrieb, aus dem Kraftfahrzeugverkehr und der Hintergrundbelastung kontinuierlich erfasst. Diese Immissionsmessungen werden auf Grundlage von Grenzwerten nach der 39. Bundes- Immissionsschutzverordnung (BImSchV) bewertet. Diese Aufgabe übernimmt das Landesamt für Umwelt Brandenburg (LfU). Die Ergebnisse werden täglich auf der Internetseite der Flughafengesellschaft aktualisiert. Benzol, Benzo(a)pyren (als Leitsubstanz der PAK), Kohlenwasserstoffe und Ruß werden über längere Zeiträume gesammelt und vom Landeslabor Berlin-Brandenburg untersucht. Die Kohlenmonoxid-, Stickstoffdioxid-, Ozon- und Feinstaubkonzentrationen am Flughafen Schönefeld waren 2015 mit den vorstädtischen Monatsmittelwerten der Luftgütemessstelle des LfU in Blankenfelde-Mahlow vergleichbar. An elf Tagen des Jahres wurde der Grenzwert für Feinstaub PM 10 überschritten. Zulässig sind 35 Tage. Der vom Gesetzgeber vorgegebene 8-Stunden-Mittelwert für Ozon wurde 2015 22 Mal überschritten, ebenfalls vergleichbar mit der Luftgütemessstelle in Blankenfelde-Mahlow (21 Überschreitungen) oder der Hintergrundmessstelle Hasenholz Buckow (22 Überschreitungen). Die Auslöseschwelle liegt bei 25 Überschreitungen. Die Grenzwerte und Auslöseschwellen der 39. BImSchV wurden damit am Flughafen Schönefeld im Jahr 2015 für keinen der gemessenen Schadstoffe überschritten, obwohl zeitweilig erhöhte Immissionsbelastungen an der Luftgütemessstelle aufgrund der Bauarbeiten im Rahmen der Nordbahnsanierung auftraten. Biomonitoring Beim Biomonitoring steht die tatsächliche Einwirkung der Luftschadstoffe auf die belebte Umwelt im Flughafenumfeld im Mittelpunkt. Mit Hilfe des Biomonitorings soll die Frage beantwortet werden, welcher Schadstoffbelastung Gras als Futtermittel oder Grünkohl als Lebensmittel ausgesetzt sind – und welchen Anteil daran der Luftverkehr hat. Im Sommer 2015 standen Vergleichsuntersuchungen in Verlängerung der

In der Grundschule in Schulzendorf wird nach vier Wochen eine Graskultur für das Biomonitoring geerntet. Südbahn im Mittelpunkt. Aufgrund der temporären Nutzung der Südbahn wurde untersucht, ob der veränderte Betrieb messbare Auswirkungen auf die an zehn Standorten aufgestellten genormten Graskulturen hat. Die Kulturen wurden nach jeweils vier Wochen geerntet und im Labor analysiert. Zwei Messpunkte wurden in ausreichendem Abstand zum Flughafen, zu Siedlungen und Straßen aufgestellt, um die allgemeine Schadstoffbelastung in der Region zu messen (Hintergrundbelastung). Durch den Vergleich mit weiteren aktuellen deutschen Untersuchungen sowie mittels Beurteilungs- und Prüfwerten für Nahrungsmittel können die Ergebnisse der Analysen indirekt bewertet werden. Mit Hilfe des Biomonitorings wird auch das Gefährdungspotenzial für den Menschen ableitbar. Das Biomonitoring 2015 hat wie in den Vorjahren ergeben, dass der Flughafen Schönefeld keinen relevanten Einfluss (Immissionswirkungen) auf die Anreicherung der Luft mit Schadstoffen in der Region besitzt. Die Untersuchungen werden von einem unabhängigen Umweltinstitut durchgeführt. Bienenmonitoring Das Bienenmonitoring untersucht, ob der Betrieb eines Flughafens die Qualität des regional erzeugten Honigs beeinträchtigt. Beim Bienenmonitoring werden seit 2011 im Umfeld des BER Pollen, Wachs und Honig auf Rückstände von Schadstoffen analysiert, die über die Luft in die Umwelt und so in die Nahrung gelangen können. Hierfür wurden sowohl die Bienenvölker selbst als auch der gesammelte Pollen sowie Wachs und Honig an drei Standorten untersucht: ein Standort auf dem Betriebsgelände des Flughafens Schönefeld, ein Standort südlich des Flughafens, der mit Inbetriebnahme des Flughafens BER direkt überflogen werden wird, und ein Standort in der Schorfheide in einer von Straßen- und Luftverkehr sowie Siedlungen weitgehend unbeeinflussten Landschaft. Mit dem Monitoring wurde bereits vor Inbetriebnahme des BER begonnen, um mögliche Veränderungen der Rückstandsgehalte dokumentieren zu können. Es wird folglich nach Inbetriebnahme des BER fortgesetzt. Das Ergebnis der Rückstandsanalysen: Der Flughafenbetrieb hat auf die Qualität des Lebensmittels Honig aus der Flughafenregion keinen Einfluss. Die Gehalte der untersuchten Stoffe in Honig, Pollen und Wachs sind unbedenklich niedrig. Die Berichte zum Bio- und Bienenmonitoring stehen online vollständig im Nachbarschaftsportal der Flughafengesellschaft zur Verfügung.

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