Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2017 wurden an den Flughäfen rund 33,3 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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Geschäftsbericht 2014

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Portraits, Finanzen, Perspektiven: Im Geschäftsbericht präsentiert die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die wichtigsten Geschäftsfelder, aktuelle Bilanzen und jüngste Entwicklungen.

114 | Flughafen Berlin

114 | Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Derzeit werden sämtliche Detailterminpläne für die bauliche Fertigstellung des Fluggastterminals finalisiert. Darin werden Einflüsse aus Planung, Vergaben, Bauabläufen und notwendige Genehmigungsprozesse berücksichtigt sowie die weiteren Phasen des Projektes näher konkretisiert. Voraussetzung für die Einhaltung der kommunizierten Termine ist u. a. die wirtschaftliche Einigung mit den Firmen zu Nachträgen und Abrechnungsfragen, die durch neue Strukturen und Verantwortlichkeiten auf Seiten der FBB und den nachgelagerten Dienstleistern gewährleistet wird. Die Planung der Entrauchungsanlagen als Teil des Brandschutzes liegt derzeit ebenfalls im Plan. Mit der Einreichung des 5. Nachtrages für die endstellige Auslegung der mechanischen Entrauchungsanlagen Anfang des 2. Quartals 2015 werden die Voraussetzungen für den Umbau der Entrauchungsanlagen geschaffen. Auch bei der Abarbeitung der baulichen Restleistungen befinden wir uns derzeit in enger Abstimmung mit den Firmen, so dass wir klare Vorgaben für die ausführenden Firmen vorgeben können. Zur Sicherstellung der Inbetriebnahme wird die Erfüllung der genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen überprüft und sukzessive einer Abarbeitung zugeführt. Im Jahr 2014 hat die FBB die Kapazitätssituation des BER mit Hinblick auf die steigenden Passagierzahlen untersucht und festgestellt, dass Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung im Terminal des BER, auf den Flugbetriebsflächen und ein neues Terminal kurzfristig nach Inbetriebnahme des BER benötigt werden. Diesbezügliche Planungen hat die FBB begonnen, um möglichen Kapazitätsengpässen zu begegnen. Die Inbetriebnahme des BER steht auch in Abhängigkeit der Bereitstellung von finanziellen Mitteln. Die Projektkosten des BER wurden überprüft und in einer Kostenprognose zusammengeführt. Die Gesamtkosten bleiben innerhalb des bereits angegebenen Kostenrahmens. B.7 Finanzierung und Finanzinstrumente Mit den Gesellschaftermitteln und der BER-Langfristfinanzierung sind die finanziellen Bedarfe der FBB derzeit gedeckt. Durch effektives Finanzierungsmanagement werden Vorkehrungen getroffen, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Die von der FBB aufgenommenen Kredite der BER-Langfristfinanzierung sind in voller Höhe durch Bürgschaften der drei Gesellschafter der FBB besichert. Infolge der Verschiebung der Inbetriebnahme und nach der erfolgten Bestandsaufnahme wurden Baumehrkosten in Höhe von EUR 1.049 Mio. identifiziert. Zur Deckung des weiteren Finanzierungsbedarfes werden gegenwärtig verschiedene Finanzierungsvarianten in Abstimmung mit den Gesellschaftern der FBB geprüft. Die Zinsen für die BER-Langfristfinanzierung stellen einen wesentlichen Bestandteil der Zahlungsverpflichtungen der FBB dar. Da sich die Zinskosten der BER-Langfristkredite auf Basis des variablen 3-Monats-Euribors ermitteln, wäre

Unsere Zahlen | 115 die FBB bei einer Änderung des Zinsniveaus bedeutenden Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt. Die Gesellschaft hat sich deshalb mit Hilfe von Zinsswaps zum Teil gegen einen Anstieg des Zinsniveaus und damit einhergehende ansteigende Finanzierungskosten abgesichert. Das zu sichernde Risiko ist die Wertänderung der Zinszahlungen für die langfristige Fremdfinanzierung aufgrund sich ändernder 3-Monats-Euribor Zinssätze. Die Sicherung wurde nur für einen Teil der aus den Finanzierungen der FBB erwarteten Zinszahlungen etabliert, so dass die aktuell niedrigen Zinsen der FBB zu Gute kommen. B.8 Auslastung der Mediennetze Aufgrund der Verschiebung der Inbetriebnahme des BER besteht das Risiko, dass die von der FEW betriebenen Mediennetze in Schönefeld nicht voll ausgelastet sind und insoweit die Kosten nicht in voller Höhe weiterberechnet werden können. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass der ermittelte Grundpreis aufgrund der zu geringen Auslastung der Anlagen zu hoch kalkuliert ist und von den Drittkunden nicht gezahlt wird. B.9 Entflechtung gem. §§ 6 ff. EnWG Das EnWG verpflichtet vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen zur Entflechtung von Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetzen gem. §§ 6 ff. EnWG. Seit 1. Januar 2014 werden die Elektrizitätsnetze an den Flughafenstandorten Berlin-Tegel und Berlin Schönefeld durch FEW in Form geschlossener Verteilernetze als eigenständige Netzbetreiberin geführt. Die überwachende Behörde für den Netzbetrieb ist hierbei die zuständige Regulierungsbehörde BNetzA. B.10 Allgemeine Risiken Allgemeine, nicht weiter im Einzelnen aufgeführte Risiken sind im Risikomanagementsystem des FBB-Konzerns erfasst und unter laufender Beobachtung. B.11 Würdigung des Gesamtrisikos Das Risikomanagementsystem des FBB-Konzerns wies für das Geschäftsjahr 2014 weder eine Bestandsgefährdung durch Einzelrisiken noch durch aggregierte Risiken auf. Auch für das Jahr 2015 sind bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar.

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