Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Geschäftsbericht 2013

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Geschäftsbericht 2013 SXF, TXL & BER

Hartmut Mehdorn und die

Hartmut Mehdorn und die Umlandbürgermeister im Terminal des BER: Im Juli 2013 hatte die Flughafengesellschaft eine Einigung mit den Bürgermeistern der Umlandgemeinden zur Umsetzung der Schallschutzmaßnahmen nach dem OVG-Urteil erzielt. Gemeinsames Ziel ist es, dass alle Anwohner zügig mit den baulich bestmöglichen Schallschutzmaßnahmen ausgestattet werden. Schallschutzprogramm BER Anwohner werden weitreichend geschützt Seit Mitte 2013 wurde das Schallschutzprogramm von der Flughafengesellschaft neu aufgesetzt. Hintergrund ist das Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Berlin- Brandenburg vom April 2013, nachdem innerhalb des Tagschutzgebiets ein Pegel von 55 dB in geschlossenen Räumen weniger als einmal in den 180 verkehrsreichsten Tagen des Jahres überschritten werden darf. Mit der Einhaltung dieser Vorgaben führt die Flughafengesellschaft das weitreichendste Schallschutzprogramm an einem deutschen Flughafen durch. Um festzustellen, welche Maßnahmen dafür erforderlich sind, werden für mehrere tausend Antragsteller im Tagschutzgebiet erneute Bestandsaufnahmen und Berechnungen durchgeführt. Mit dem neuen Schutzziel steigen in den allermeisten Fällen die Kosten für die Umsetzung der Schallschutzmaßnahmen. Daher kann die Erstellung eines schallschutzbezogenen Verkehrswertgutachtens notwendig werden. Hintergrund ist

Guter Nachbar | 35 Schalldämmlüfter in einer Grundschule: Die Flughafengesellschaft setzt für besonders schutzwürdige Einrichtungen im Flughafenumfeld verschiedene Schallschutzmaßnahmen um. Zu diesen besonderen Einrichtungen gehören z. B. Kindertagesstätten, Schulen und Altenheime. „Wir wollen für die Anwohner des Flughafens den bestmöglichen Schallschutz im Rahmen der Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts realisieren.“ Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft die im Planfeststellungsbeschluss festgelegte Höchstkostenregelung: Diese besagt, dass Schallschutzmaßnahmen bis zu einer Kostenhöhe von 30 Prozent des Verkehrswertes des Objektes mit zu schützenden Räumen erstattet werden. Sollte diese Grenze überschritten werden, sieht der Planfeststellungsbeschluss eine finanzielle Entschädigung in Höhe eben jener 30 Prozent vor. Nach aktuellen Schätzungen ist dies bei rund der Hälfte der Objekte der Fall. Für die Erstellung wurde im Dezember 2013, nach einer europaweiten Ausschreibung, die Sprengnetter Immobilienbewertung vertraglich gebunden.

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