Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2017 wurden an den Flughäfen rund 33,3 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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Geschäftsbericht 2010

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Portraits, Finanzen, Perspektiven: Im Geschäftsbericht präsentiert der Flughafen Berlin Brandenburg die wichtigsten Geschäftsfelder, aktuelle Bilanzen und jüngste Entwicklungen.

ergen aber trotz

ergen aber trotz konsequenter Controllingmaßnahmen stets Risiken hinsichtlich der Einhaltung von Kosten- und Terminplänen. 2.15 Würdigung des Gesamtrisikos Das Risikomanagementsystem der FBS wies für das Geschäftsjahr 2010 weder eine Bestandsgefährdung durch Einzelrisiken noch durch aggregierte Risiken auf. Auch für das Jahr 2011 sind bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar. D. AUSBLICK UND CHANCEN 1. Entwicklung des Geschäftsbetriebes 1.1 Aviation Management/Verkehrsentwicklung Nach über acht Jahren überdurchschnittlich guter Verkehrsentwicklung wird die zum 1. Januar 2011 eingeführte Luftverkehrsteuer voraussichtlich zu einer Stagnation der Verkehrszahlen führen. Die Luftverkehrsteuer wird in Deutschland ab 2011 wie folgt erhoben: 8 Euro für Flüge bis 2.500 km, 25 Euro für Flüge bis 6.000 km, 45 Euro für Flüge über 6.000 km. Für jede innerdeutsche Hin- und Rückreise fallen somit 16 Euro an. Die Luftverkehrsteuer wird im Jahr 2011 Auswirkung auf den Streckenertrag der Airlines haben. Es ist zu erwarten, dass Luftfahrtgesellschaften unrentable Strecken kürzen beziehungsweise streichen oder die Ausweitung ihres Engagements zurückstellen. Die Steuer wird somit das für den Berliner Luftverkehr bisher prognostizierte Wachstum aufhalten. Die Berliner Flughäfen rechnen entsprechend mit stagnierenden Verkehrszahlen für das Jahr 2011. Die ersten Folgen der Luftverkehrsteuer sind bereits zu erkennen: Die irische Ryanair Ltd. hat die Berliner Flughäfen im Dezember 2010 informiert, neben der Verbindung zum Flughafen Frankfurt-Hahn auch die beiden anderen innerdeutschen Verbindungen nach Bremen und Weeze zu streichen. Dies geschah mit Verweis auf die zusätzliche Kostenbelastung durch die neue Luftverkehrsteuer. Ryanair hat auf den drei innerdeutschen Strecken zwischen Berlin und Bremen, Weeze sowie Frankfurt-Hahn zuletzt rund 500.000 Passagiere jährlich befördert. Dagegen hat Air Berlin angekündigt, dass das verstärkte Engagement und der Hub-Aufbau in Tegel nicht von Einschnitten aufgrund der neuen Steuer betroffen sein werden. Ganz im Gegenteil: Nach den neuen Langstrecken nach Dubai, Miami und Mombasa (seit November 2010) wird Air Berlin ab Frühjahr 2011 auch New York anfliegen. Voraussichtliche Entwicklung der Anzahl der Flugbewegungen und der Fluggäste im Jahr 2011: 80 Verkehrsaufkommen Plan 2011 2010 2009 gewerbliche Flugbewegungen Tegel 160.698 152.948 150.190 gewerbliche Flugbewegungen Schönefeld 61.925 67.801 65.303 Gesamt 222.623 220.749 215.493 Fluggäste Tegel (in tausend) 15.282 15.026 14.180 Fluggäste Schönefeld (in tausend) 6.931 7.298 6.797 Gesamt 22.213 22.324 20.977 1.2 Non Aviation Management Im Geschäftsjahr 2011 werden voraussichtlich die Non Aviation-Verträge mit dem Parkraumbewirtschafter und dem Konzessionär für Flughafenwerbung sowie den mobilen Gastronomieangeboten und Service-Automaten am BBI abgeschlossen. In enger Abstimmung mit den Mietern erfolgt 2011 der Ausbau der Mieterflächen im BBI. Darüber hinaus werden die operativen Prozesse sowie die Betriebskonzepte stetig angepasst und optimiert. Die Probeläufe beginnen Ende November 2011. Die Verkaufsmitarbeiter aller Einrichtungen werden bis zur Eröffnung geschult, um so einheitliche Service- und Qualitäts-Standards der Berliner Flughäfen zu gewährleisten. Auch die Bestandsmieter werden weiterhin intensiv betreut, so dass die Mieter- Performance gesteigert und aus Sicht der Kunden an den Bestandsflughäfen ein bestmöglicher Service geboten werden kann. 1.3 Real Estate Management Aufgrund der positiven Marktnachfrage wird 2011 in der Airport City abhängig von den laufenden Planänderungsverfahren voraussichtlich ein weiteres Hotel ausgeschrieben. Als Ergänzung zu dem in Bau befindlichen Hotel der 4-Sterne-Kategorie mit großem Konferenzzentrum, wird das zweite Hotel in der 2 – 3-Sterne-Kategorie liegen. Um einen möglichen weiteren Flächenbedarf von Unternehmen und Betrieben, die am Flughafen direkt angesiedelt sind, entsprechen zu können, wird gemeinsam mit der Gemeinde Schönefeld die Planrechtschaffung von zwei Gewerbegebieten eingeleitet. Anfang 2011 werden die Planungsmaßnahmen zur Nutzungsänderung des Bestandsflughafens Schönefeld abgeschlossen. Damit soll die Grundlage für eine stadtplanerisch anspruchsvolle sowie ökonomisch attraktive Nachnutzung des Bestandsflughafens Schönefeld und die Integration des Protokollflughafens der Bundesregierung geschaffen werden. Für den Business Park Berlin wird im Geschäftsjahr 2011 die Realisierung des zweiten Erschließungsabschnitts be-

gonnen und durchgeführt. Damit wären dann alle bereits veräußerten Flächen erschlossen. 2. Wirtschaftliche Entwicklung Im Jahr 2011 wird mit einem Rückgang der Umsatzerlöse von 24,4 % gerechnet, im Wesentlichen begründet durch einen deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse aus Bauleistungen und des Einmaleffektes im Jahr 2010 aus der Abrechnung der Schienenanbindung. Bereinigt um die Erlöse aus Bauleistungen liegen die geplanten Umsatzerlöse 2011 bei EUR 257,2 Mio. Mit voraussichtlich EUR 411,6 Mio. wird 2011 das Niveau der laufenden Betriebsaufwendungen (ohne sonstige Steuern) des Jahres 2010 (EUR 289,8 Mio.) um 42,0 % überschritten. Dies ist im Wesentlichen begründet durch höhere Materialaufwendungen, höhere Abschreibungen in Folge der Inbetriebnahme von BBI-Anlagen sowie höhere Personalaufwendungen auf Grund von erwarteten Mehrarbeitszeiten im Rahmen der Vorbereitung auf den BBI-Betrieb. Auch die Finanzaufwendungen werden infolge des BBI-Investitionsvolumens weiter ansteigen. Für das Jahr 2011 wird vor dem Hintergrund dieser Annahmen plangemäß mit einem Ergebnis nach Steuern von EUR -92,6 Mio. gerechnet. 2012 ergeben sich durch die Eröffnung des BBI sowohl bei den Erlösen als auch den Aufwendungen erhebliche Veränderungen. Insbesondere Aufwendungen im Vorfeld der BBI-Eröffnung, z.B. für Probebetrieb, Marketingmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit und andere Aktivitäten werden das Ergebnis des Jahres 2012 entscheidend prägen. Insofern ist mit einem negativen Ergebnis von EUR -127,6 Mio. zu rechnen. Die Umsatzerlöse des Jahres 2011 sind wie folgt geplant: Umsatzerlöse in Mio. EUR Plan 2011 2010 2009 Aviation 180,1 168,2 164,4 Non Aviation 43,5 43,8 41,6 Real Estate 26,2 27,4 23,8 Bauleistungen 125,5 259,5 3,5 Services 3,2 3,2 3,0 Sonstige 4,2 4,3 7,6 Gesamt 382,7 506,4 243,9 3. Der neue Flughafen Berlin Brandenburg International Wesentliche Maßnahmen 2011 Zentrale Zielsetzung im Projekt BBI in den Jahren 2011 und 2012 ist die Fertigstellung des BBI auf Basis des neuen Inbetriebnahmetermins zum 3. Juni 2012. Die Auswirkungen der späteren Inbetriebnahme und dadurch bedingte Verschiebungen im Investitionsprogramm wurden in den Wirtschaftsplan und den Business Plan der FBS eingearbeitet. Die Mehrkosten aus der Umsetzung der 81

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