Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2018 wurden an den Flughäfen rund 34,7 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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Geschäftsbericht 2010

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Portraits, Finanzen, Perspektiven: Im Geschäftsbericht präsentiert der Flughafen Berlin Brandenburg die wichtigsten Geschäftsfelder, aktuelle Bilanzen und jüngste Entwicklungen.

stiegen. Die Steigerung

stiegen. Die Steigerung ist insbesondere durch höhere Umsatzmieten aufgrund gestiegener Kundenzahlen im Retail-Bereich begründet. Bei den Umsatzerlösen im Bereich Real Estate wurde eine Steigerung um 15,0 % von EUR 23,8 Mio. auf EUR 27,4 Mio. verzeichnet. Die sonstigen Umsatzerlöse sind von EUR 7,6 Mio. auf EUR 4,3 Mio. um 43,6 % gesunken. In den Umsatzerlösen sind Erlöse aus Bauleistungen für Dritte in Höhe von EUR 259,5 Mio. (Vj. EUR 3,5 Mio.) enthalten. Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen Erlöse aus den erbrachten Bauleistungen im Zusammenhang mit der Schienenanbindung des BBI, die in 2010 abgerechnet wurde. Ohne die Schlussrechnung der Schienenanbindung betragen die Umsatzerlöse aus Bauleistungen EUR 2,5 Mio. In den Bestandsveränderungen (EUR -179,7 Mio.; Vj. EUR 82,0 Mio.) werden die im noch nicht fakturierten Erlöse der Betriebskostenabrechnung für 2010 sowie der Unterflurbetankung ausgewiesen. Die Veränderung zum Vorjahr ergibt sich maßgebend aus der Schlussrechnung des Teilprojekts Schienenanbindung (EUR 181,4 Mio.). Den noch nicht abgerechneten Leistungen stehen erhaltene Anzahlungen gegenüber. Die aktivierten Eigenleistungen (EUR 9,5 Mio.; Vj. EUR 8,5 Mio.) resultieren im Wesentlichen aus Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Bau des BBI. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr von EUR 13,2 Mio. auf EUR 15,3 Mio. gestiegen. Darin enthalten sind EUR 6,3 Mio. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die laufenden Aufwendungen des Konzerns (EUR 289,8 Mio.) reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr (EUR 320,6 Mio.) um EUR 30,8 Mio. Dies entspricht einer Reduzierung von 9,6 %. Im Einzelnen sanken die Materialaufwendungen um EUR 34,9 Mio., die Abschreibungen um EUR 8,3 Mio. und die Personalaufwendungen um EUR 3,7 Mio. Dem steht ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 16,0 Mio. gegenüber. Der Rückgang des Materialaufwands um 29,6 % auf EUR 83,0 Mio. ist hauptsächlich durch geringere Fremdleistungen/Bauleistungen für Dritte (EUR 43,3 Mio.; Vj. EUR 82,2 Mio.) begründet, im Wesentlichen für die Verkehrsanbindungen des BBI. Dem gegenüber stehen höhere Aufwendungen für Versorgungsleistungen (EUR +2,7 Mio.). Der Personalaufwand ist von EUR 94,9 Mio. auf EUR 91,2 Mio. gesunken. Bei einer nahezu konstanten durchschnittlichen Mitarbeiterzahl im Berichtsjahr wurde einerseits die tarifliche Grundvergütung erhöht. Andererseits führte die Beteiligung der Mitarbeiter am 70 EBITDA für das Jahr 2007 in 2009 zu einer Einmalzahlung. Im Berichtsjahr entfiel dieser Effekt und führte deshalb zu einem Rückgang des Personalaufwands. Des Weiteren wirkten sich die Zuführungen zu den Rückstellungen TransFair BBI und zu den Pflichtrückstellungen für Aufstockungsbeträge altersteilzeitfähiger Mitarbeiter- Jahrgänge geringer aus als im Vorjahr. Die Aufzinsungsbeträge für bestehende Altersteilzeitverträge werden im Berichtsjahr im Zinsergebnis ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von EUR 50,0 Mio. auf EUR 65,9 Mio. um 32,0 % gestiegen. Dieser Anstieg ist auf die Initiierung des Projekts zur Vorbereitung der Inbetriebnahme des BBI (EUR +5,4 Mio.), höhere Aufwendungen für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit (EUR +3,5 Mio.) und für Versicherungsleistungen (EUR +2,9 Mio.) zurückzuführen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt EUR 5,0 Mio. Damit ist das Jahresergebnis um EUR 4,1 Mio. besser als der vergleichbare Vorjahreswert in Höhe von EUR 0,9 Mio. Ohne die schlussabgerechnete Schienenanbindung und ohne BBI-Sondereffekte (baubedingte Finanzierungs- und Beratungsleistungen etc.) liegt das Ergebnis vor Ergebnisübernahme und Ertragsteuern bei EUR 50,9 Mio. Die nachfolgenden finanziellen Leistungsindikatoren zeigen die wirtschaftliche Entwicklung der FBS. Das handelsrechtliche Ergebnis wurde um neutrale Positionen bereinigt. Finanzielle Leistungsindikatoren 2010 2009 2008 Jahresüberschuss in TEUR 4.054 862 25.025 EBIT in TEUR (ohne neutrales Ergebnis, Finanzergebnis und Steuern) EBITDA in TEUR 59.855 33.287 29.388 (EBIT ohne Abschreibung) 109.527 91.212 79.702 Der Jahresüberschuss beinhaltet neben dem Betriebsergebnis (EUR 59,9 Mio.) das Finanzergebnis (EUR -52,0 Mio.), neutrale Erträge (EUR 7,3 Mio.) und neutrale Aufwendungen (EUR 10,2 Mio.). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betrugen für 2010 EUR 0,9 Mio. Ohne das Ergebnis aus der abgerechneten Schienenanbindung und den BBI-Sonderaufwendungen beträgt der Jahresüberschuss EUR 50,0 Mio., das EBITDA EUR 94,2 Mio. Im neutralen Ergebnis (EUR -2,9 Mio.) werden unter anderem Aufwendungen und Erträge zu folgenden Positionen dargestellt: Veränderungen von Rückstellungen (EUR +3,5 Mio.), periodenfremde Aufwendungen inklusive Steuern für Vorjahre (EUR -1,8 Mio.), außerordentliche Aufwendungen aus der Anpassung an

das BilMoG (EUR -1,7 Mio.), periodenfremde Erträge (EUR +0,9 Mio.). 3.2 Vermögenslage Die Zunahme des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus den Zugängen für die Realisierung des BBI (EUR 582,8 Mio.). Dem gegenüber stehen Anlagenabgänge (EUR 14,2 Mio.) sowie Abschreibungen (EUR 49,7 Mio.). Die Vorräte sind im Berichtsjahr auf EUR 19,5 Mio. zurückgegangen, hauptsächlich weil die Schienenanbindung des BBI fertiggestellt und schlussgerechnet wurde. Die Grundstücke des Business Park Berlin sind unverändert im Umlaufvermögen ausgewiesen. Die Bewertung wurde unter der Annahme einer künftigen Erschließung und Verwertung als Gewerbegebiet durchgeführt. Der Buchwert beträgt auf Grund von Aktivierungen im Geschäftsjahr nun EUR 30,4 Mio. Die langfristigen Verbindlichkeiten enthalten neben Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (EUR 890,3 Mio.), erhaltene Anzahlungen (EUR 18,2 Mio.) auch Rückstellungen für Altersteilzeit- und Pensionsverpflichtungen (EUR 27,7 Mio.) sowie für das Personalkonzept TransFair BBI (EUR 8,0 Mio.). Darüber hinaus sind in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten hinsichtlich der Schienenanbindung des BBI EUR 25,0 Mio. langfristige Zuschüsse für Wartung und Instandhaltung sowie für übergeordnete Maßnahmen enthalten. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten beinhalten neben Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Vermögenslage stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar: (EUR 41,0 Mio.) auch Rückstellungen, insbesondere für noch zu erbringende Leistungen für die Schienenanbindung des BBI (EUR 18,8 Mio.), für Personal einschließlich Altersteilzeit und TransFair BBI (EUR 8,2 Mio.) sowie für ausstehende Eingangsrechnungen (EUR 4,9 Mio.). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt: 2010 2009 2008 Eigenkapitalquote in % (Eigenkapital/Gesamtkapital x 100) 45,8 51,1 66,7 3.3 Finanzlage 3.3.1 Finanzmanagement Ziel des Finanzmanagements der Berliner Flughäfen ist es insbesondere, die Finanzierung des Flughafenbaus jederzeit sicher zu stellen, die Finanzierungskosten gering zu halten und ein gewisses Maß an Flexibilität für die Zukunft zu gewährleisten. BBI-Langfristfinanzierung Die Liquidität ist durch den Abschluss der BBI-Langfristfinanzierung im Jahr 2009 langfristig gesichert. Das Vertragswerk inklusive der Bürgschaften ist konform mit der Genehmigung der EU-Kommission. Diese Genehmigung wurde am 13. Mai 2009 erteilt, am 30. Juni 2009 veröffentlicht und bis zum 30. September 2009 nicht beklagt. Damit ist sie rechtsgültig. Das zugehörige Vertragswerk besteht aus: Kreditlinie der Europäischen Investitionsbank über EUR 400 Mio. und einer Laufzeit bis 2034 Kreditlinie der Europäischen Investitionsbank über EUR 600 Mio. und einer Laufzeit bis 2034 Kreditlinie eines Bankenkonsortiums über EUR 1.400 Mio. und einer Laufzeit bis 2019 bestehend aus: 31.12.2010 31.12.2009 Veränderung TEUR % TEUR % TEUR % Vermögen Anlagevermögen 2.060.606 92,8 1.523.588 80,6 537.018 35,2 Vorräte Kurzfristige Forderungen und 19.492 0,9 199.192 10,5 -179.700 -90,2 sonstige Vermögensgegenstände 60.685 2,7 37.564 2,0 23.121 61,6 Langfristige Forderungen 8.872 0,4 8.498 0,4 374 4,4 Grundstücke Business Park Berlin 30.410 1,4 30.029 1,6 381 1,3 Flüssige Mittel 20.373 0,9 75.215 4,0 -54.842 -72,9 Übrige Aktiva 19.429 0,9 17.583 0,9 1.846 10,5 Kapital 2.219.867 100,0 1.891.669 100,0 328.198 17,3 Eigenkapital 1.016.617 45,8 967.236 51,1 49.381 5,1 Sonderposten 80.222 3,6 42.062 2,2 38.160 90,7 Langfristige Verbindlichkeiten 1.001.162 45,1 519.787 27,5 481.375 92,6 Kurzfristige Verbindlichkeiten 121.866 5,5 362.584 19,2 -240.718 -66,4 2.219.867 100,0 1.891.669 100,0 328.198 17,3 71

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