Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2018 wurden an den Flughäfen rund 34,7 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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Geschäftsbericht 2010

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Portraits, Finanzen, Perspektiven: Im Geschäftsbericht präsentiert der Flughafen Berlin Brandenburg die wichtigsten Geschäftsfelder, aktuelle Bilanzen und jüngste Entwicklungen.

Marché im Terminal C2

Marché im Terminal C2 einen positiven Einfluss auf die Ertragslage des Non Aviation-Bereiches. Um dem Passagier das Einkaufen an den Berliner Flughäfen noch angenehmer zu gestalten, wurde 2010 wieder ein Mystery-Shopping in Verbindung mit einer gezielten Verkaufsschulung der Mitarbeiter in den einzelnen Shops durchgeführt. Im Segment der Flughafenwerbung sind die Auswirkungen der Finanzkrise noch deutlicher als im Vorjahr zu spüren. Hier wirken sich insbesondere die gekündigten Langfristverträge negativ auf die Ertragsentwicklung aus. Der Werbemarkt erholt sich nur langsam. Erst im letzen Quartal 2010 ist ein leichter Anstieg bei den Buchungszahlen zu vermelden. Hierbei handelt es sich jedoch meist um kurzfristige Verträge mit jeweils geringem Volumen. 2.3 Real Estate Management Business Park Berlin Der Business Park Berlin ist der größte zusammenhängende Gewerbepark Berlins und somit ein entscheidender Bestandteil der Umfeldentwicklung des BBI. Der Business Park Berlin umfasst eine Gesamtfläche von rund 109 Hektar und liegt am Nordostrand des Flughafens. Das großzügig durchgrünte Areal bietet maßgeschneidert arrondierte, voll erschlossene Grundstücke für Unternehmen aller Art. Der direkt an der B 96a gelegene rund 14 Hektar große Eingangsbereich des Business Park Berlin soll zum urbanen Mittelpunkt für Büros, Hotels und Dienstleistungen entwickelt werden. Das städtebauliche Konzept sieht zwei städtisch geprägte Bereiche mit einem Business- und einem Service-Quartier mit jeweils eigenem Profil und Übergang zum dahinterliegenden großflächigen Gewerbepark vor. Die Gesamterschließung des Business Park Berlin erfolgt in drei Abschnitten. Sukzessive erfolgen die Entwicklung und der Verkauf noch verfügbarer Grundstücke. Der erste Erschließungsabschnitt mit einer vierspurigen Haupterschließungsstraße sowie zwei weiteren Verbindungsstraßen ist fertiggestellt. Der Baubeginn für den zweiten Erschließungsabschnitt ist für Mitte 2011 geplant. Der Business Park Berlin zeichnet sich durch seine hohe Lagequalität sowie eine außergewöhnliche regionale und internationale Verkehrsanbindung aus. Neben dem Zugang zum Flughafen ist der Business Park Berlin mit eigenem S-Bahn-Anschluss exzellent an das Nah- und Fernverkehrssystem angebunden. Die Deutsche Bahn wird den BBI in ihr Streckennetz aufnehmen, in den Regional- und Fernverkehr einbinden und auch für internationale Verbindungen nach Polen und Tschechien sorgen. 68 Die FBS konnte im August 2010 einen weiteren Verkauf von rund 16.000 qm Fläche im Eingangsbereich des Business Park Berlin verzeichnen. Der Erwerber plant, auf dieser Fläche vier Büro- und Geschäftshäuser mit insgesamt rund 38.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche zu realisieren. Der im Jahr 2009 baulich realisierte erste Erschließungsabschnitt wurde im Juli 2010 vertragsgemäß an das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin übergeben. Mit dem Förderbescheid der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen für den weiteren Erschließungsabschnitt wurden Fördermittel aus der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ bewilligt, so dass die Finanzierung der bevorstehenden Erschließungsmaßnahmen gesichert ist. Der Bebauungsplan für das Gebiet wurde im September 2010 festgesetzt, so dass Investoren nunmehr über die erforderliche Planungssicherheit verfügen. Airport City Direkt vor dem Terminal des BBI entsteht die Airport City. Auf variablen Baufeldern des 16 Hektar großen Areals können sechsgeschossige Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 148.000 qm Bruttogeschossfläche realisiert werden. Die städtebaulichen Planungen sehen ein anspruchsvolles Ensemble vor, das sich entlang einer zentralen Plaza erstrecken wird. Die gestalteten Freiflächen mit Begrünung sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität. Die Besonderheiten der Airport City sind neben der exzellenten wirtschaftlichen Perspektive die Lagequalität und die außergewöhnliche regionale und internationale Verkehrsanbindung des Standortes. Bis zur Eröffnung des BBI werden hier neben einem Vier-Sterne-Hotel und einem Büro- und Dienstleistungszentrum ein Mietwagencenter sowie vier Parkhäuser entstehen. Zur Eröffnung des neuen Hauptstadt-Airports stehen ankommenden und abreisenden Passagieren insgesamt rund 10.000 Parkplätze zur Verfügung. Das Stellplatzangebot verteilt sich auf insgesamt vier Parkhäuser mit jeweils rund 2.200 Stellplätzen. Über eine Verteilerebene wird das Terminal in nur wenigen Minuten von der Airport City aus fußläufig erreichbar sein. Südöstlich des Terminals wird ein modernes Mietwagencenter errichtet. Exzellente Erreichbarkeit und kurze Laufwege für Passagiere und Mietwagenkunden vom und ins Terminal zeichnen das Mietwagencenter aus. Für die Airport City konnte die FBS zwei namhafte Investoren gewinnen. Die Fay Projects GmbH wird in unmittelbarer Nachbarschaft auf rund 4.300 qm Grundfläche das sechsgeschossige Berlin Brandenburg Airport Center erbauen. Es wird das erste Bürogebäude in der Airport

City und deckt unter anderem den über das Terminal hinausgehenden Bürobedarf. Gemeinsam mit der Steigenberger Hotels AG wird direkt gegenüber dem Terminal der Projektentwickler ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG auf einer Grundfläche von ca. 4.300 qm ein 4-Sterne Superior Steigenberger Hotel mit über 300 Zimmern und einem Konferenzzentrum realisieren. Am 28. September 2010 starteten die Bauarbeiten in der Airport City. Leasingobjekte Die DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG wird in der Airport City vier Parkhäuser und ein Mietwagencenter errichten. Darüber hinaus ein Gebäude für die Sicherheitsdienstleister und drei Gebäude für die Bodenverkehrsdienstleister in der Service Area South. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf rund EUR 240 Mio. Die Bautätigkeiten wurden im Berichtsjahr gestartet und sollen Ende 2011 abgeschlossen sein. 2010 wurden Maßnahmen im Wert von EUR 30,8 Mio. durchgeführt. Weitere Drittinvestprojekte Auch für die Realisierung des Frachtgebäudes in der Service Area North wurde durch die FBS ein Investor gebunden. Die Dietz AG wird auf einer Grundfläche von rund 32.000 qm ein Luftfrachtzentrum für Beiladefracht bauen. Der Immobilieninvestor J.B. Harder Verwaltung GmbH & Co. KG baut im Westen des BBI einen 12.000 qm großen Wartungshangar. Die beiden Fluggesellschaften Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG und Germania Fluggesellschaft mbH werden den Wartungshangar gemeinsam nutzen. Ebenfalls im Westen des BBI baut die Lufthansa Technik Objekt- und Verwaltungsgesellschaft mbH einen Wartungshangar, der durch die Deutsche Lufthansa AG selbst genutzt werden wird. Bestandsflughafen Tegel Die nutzbaren Vermietungsflächen des Flughafens Tegel sind nahezu vollständig vermietet. Im Berichtsjahr konnten auf Grund der Abgabe der Passagierbeförderung an zwei externe Unternehmen zusätzliche Flächen vermietet werden. Ein geringfügiger Leerstand ist ausschließlich in Tegel Nord zu verzeichnen. Die positive Entwicklung der Umsatzerlöse ist auf die Anpassung der NettoKaltmiete Ende 2009 und auf die Vergütung der Entsorgung witterungsbedingt höherer Abwassermengen durch den Einsatz von Enteisungsmitteln zurückzuführen. Nachnutzung des Bestandsflughafens Schönefeld Die Bundesrepublik Deutschland nutzt zurzeit Flächen und Einrichtungen des Flughafens Tegel für den Protokolldienst der Bundesregierung sowie für die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung. Mit Eröffnung des BBI wird der Flughafen Tegel geschlossen. Deshalb strebt die Bundesrepublik Deutschland eine möglichst zeitgleiche Verlagerung ihres Betriebes auf Flugflächen und Gebäude des Bestandsflughafens Schönefeld an. In Vorbereitung darauf hat die FBS mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Bauherrn im Jahr 2009 eine Planungs- und Finanzierungsvereinbarung abgeschlossen, in der die Aufgabenverteilung zwischen FBS und BImA geregelt wird. Die FBS beantragt und begleitet ein erforderliches Planänderungsverfahren, passt die landseitigen Verkehrsanlagen an und sichert die frühzeitige Baufeldübergabe an die BImA. Darüber hinaus regelt die Vereinbarung die Kostenübernahme durch die BImA für die von der FBS erbrachten Leistungen. Eine Ergänzung und Erweiterung der bestehenden Vereinbarung sowie der Abschluss eines Erbbaurechtsvertrags sollen im Geschäftsjahr 2011 erfolgen. Die entsprechende Genehmigung durch den Aufsichtsrat der FBS liegt vor. Durch die Planungs- und Finanzierungsvereinbarung ist sichergestellt, dass weder der laufende Betrieb des Bestandsflughafens Schönefeld noch die Fertigstellung und Inbetriebnahme des BBI beeinträchtigt wird. 3. Wirtschaftliche Entwicklung 3.1 Ertragslage Die Berliner Flughäfen haben im Jahr 2010 einen Jahresüberschuss von EUR 4,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,9 Mio.) erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse sind auf EUR 506,4 Mio. gestiegen. Umsatzerlöse in Mio. EUR 2010 2009 2008 Aviation 168,2 164,4 167,3 Non Aviation 43,8 41,6 46,0 Real Estate 27,4 23,8 30,0 Bauleistungen 259,5 3,5 1,4 Services 3,2 3,0 2,7 Sonstige 4,3 7,6 4,9 Gesamt 506,4 243,9 252,3 Die Steigerung des Verkehrsaufkommens an beiden Flughäfen sowie die auslaufenden Rabatte am Standort Schönefeld haben sich auch 2010 positiv auf die Aviation- Umsatzerlöse ausgewirkt. Am Standort Tegel dämpften höhere Gutschriften an die Airlines für die Aufnahme neuer Destinationen und die Erreichung vereinbarter Volumen- und Wachstumsziele gemäß Entgeltordnung sowie geringere Erlöse für die Abfertigung der Vorfeldbusse (EUR -3,2 Mio.), da diese Leistung nicht mehr durch die BFG selbst erbracht wird, einen noch stärkeren Anstieg der Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse aus dem Non Aviation-Bereich sind von EUR 41,6 Mio. um 5,3 % auf EUR 43,8 Mio. ge- 69

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