Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2017 wurden an den Flughäfen rund 33,3 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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Geschäftsbericht 2010

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Portraits, Finanzen, Perspektiven: Im Geschäftsbericht präsentiert der Flughafen Berlin Brandenburg die wichtigsten Geschäftsfelder, aktuelle Bilanzen und jüngste Entwicklungen.

42.062) werden als

42.062) werden als Sonderposten passiviert. Sie werden entsprechend dem Abschreibungsverlauf aufgelöst. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten ungewisse Grundsteuerverpflichtungen für die Standorte Schönefeld und Tegel (TEUR 945, Vj. TEUR 4.794). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für noch zu erbringende Leistungen für die Schienenanbindung des BBI (TEUR 18.822; Vj. TEUR 0), für Altersteilzeit (TEUR 22.746, Vj. TEUR 21.591), für Erfüllungsrückstände für Erschließungsmaßnahmen (TEUR 3.594; Vj. TEUR 9.996), für die Schließung Tegel (TEUR 4.908; Vj. TEUR 5.143), für ausstehende Rechnungen (TEUR 4.897, Vj. TEUR 4.680), für Restitutionsansprüche (TEUR 4.200, Vj. TEUR 4.200), für Personal (TEUR 4.098, Vj. TEUR 3.996) und für das Personalkonzept TransFair BBI TEUR 11.398 (Vj. TEUR 10.415) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 893.295 resultieren aus der Inanspruchnahme der Kreditlinien der BBI-Langfristfinanzierung. Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen betreffen im Wesentlichen Teilzahlungen für die Baumaßnahmen, die von der FBS für Drittinvestoren durchgeführt werden. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Bei dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich im Wesentlichen um erhaltene Vorauszahlungen von Erbbauzinsen und Zuschüsse für Investitionen in Verbindlichkeitenspiegel in TEUR 58 Gebäude oder Investitionen zur Erschließung von Flächen sowie Zuschüsse für Wartungs- und Instandhaltungsverpflichtungen. Die erhaltenen Vorauszahlungen wurden auf den vertraglich vereinbarten Barwert abgezinst. Die Zuschüsse wurden entsprechend der Nutzungsdauer der betreffenden Anlagengegenstände ertragswirksam vereinnahmt. Latente Steuern Latente Steuern ergeben sich aus handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten. Im Jahresabschluss zum 31.12.2010 wurden die passiven latenten Steuern von TEUR -24, die im Wesentlichen auf unterschiedlichen Ansätzen von Sachanlagen und sonstigen Rückstellungen beruhen, mit aktiven latenten Steuern von TEUR 3.161 verrechnet. Diese Saldierung wurde in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Die aktiven latenten Steuern resultieren überwiegend aus dem unterschiedlichen Ansatz von Sach- und Finanzanlagen, Vorräten, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge werden nicht angesetzt, da diese entsprechend der Unternehmensplanung innerhalb der nächsten fünf Jahre nicht verrechnet werden können. Den latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 25,25 % zugrunde. Haftungsverhältnisse Im Verkauf der GGB hat die BFG einem begrenzten, marktüblichen Garantiekatalog zugestimmt, der Standardgarantien und -risiken beinhaltet. Die wesentlichen Garantien sind: Pensionsrückstellungen, die Wirksamkeit der Rückwirkung des Zukunftssicherungstarifvertrags der GGB und die Richtigkeit offengelegter Informationen. Es wurde eine ausgewogene Steuerfreistellungsverpflichtung, abgegrenzt zum 31. Dezember 2007, gegeben. Die Haftung ist auf den Wert von TEUR 2.053 begrenzt. Restlaufzeit Gesamt Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2010 31.12.2009 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.946 35.476 854.873 893.295 (Vorjahr) (1.469) (6.300) (443.700) 451.469 2. Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen 0 18.207 0 18.207 (Vorjahr) (275.062) (16.004) (0) 291.066 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.032 41.032 (Vorjahr) (29.699) (0) (0) 29.699 4. Sonstige Verbindlichkeiten 25.728 25.728 (Vorjahr) davon aus Steuern: (1.258; Vj. 23) (17.880) (0) (0) 17.880 Gesamt 69.706 53.683 854.873 978.262 (Vorjahr) (324.110) (22.304) (443.700) 790.114

Außerbilanzielle Geschäfte Sonstige finanzielle Verpflichtungen 31.12.2010 TEUR 31.12.2009 TEUR Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen Zahlungsverpflichtungen für Aus gleichsabgabe für Versiegelung gem. Planfeststellungs- 1.273 1.475 beschluss Zahlungsverpflichtungen aus den Leasingverträgen mit den 12.849 16.275 Dalandi Objekt KGs1 Zahlungsverpflichtungen aus 240.000 0 Versicherungsverträgen Bestellobligo aus erteilten Investitions-/Beratungsauf- 0 1.510 trägen 511.211 561.847 Gesamt 765.333 581.107 1 Dieser Wert entspricht dem Barwert der zukünftigen maximalen Zahlungsverpflichtungen (Miete bzw. Zinsen und Tilgung), wenn als Diskontierungszinssatz der von FBS implizit über die Leasingrate zu zahlende Zinssatz verwendet wird. Die genauen Zahlungsverpflichtungen sind erst nach Abschluss der Baumaßnahmen bekannt. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2011 und 2013 und betreffen überwiegend IT-Ausstattung, Fahrzeuge und Büromöbel. Die erteilten Investitionsaufträge für das Jahr 2011 betreffen im Wesentlichen Maßnahmen für den BBI, u.a. Terminal (TEUR 253.867), Drittinvestitionen (TEUR 144.445), Tiefbau (TEUR 39.616), Technische Infrastruktur (TEUR 12.788). Derivative Finanzinstrumente Die Zinsen für die langfristige Fremdfinanzierung stellen einen wesentlichen Bestandteil der künftigen Zahlungsverpflichtungen der FBS dar. Die Gesellschaft hat sich daher im Dezember 2006 durch den Abschluss von insgesamt drei Zinsswaps gegen einen Anstieg des Zinsniveaus und damit einhergehender ansteigender Finanzierungskosten abgesichert. Es handelt sich hierbei jeweils um eine Absicherung künftiger Cash Flows. Das zu sichernde Risiko ist die Wertänderung der Zinszahlungen für die langfristige Fremdfinanzierung aufgrund sich ändernder 3-Monats-Euribor Zinssätze. Das Ziel der Zinssicherungsgeschäfte ist es, einen Festsatz für die Serien von erwarteten Zinszahlungen (3-Monats- Euribor) zu etablieren. Als antizipatives Grundgeschäft für die Sicherung sollen während des Zeitraums bis 2013 etwa 70 % des Gesamtkreditbedarfs gemäß aktueller Liquiditätsplanung und Business Plan gelten. Im Zeitraum von 2013 bis 2026 sollen etwa 50 % des jeweiligen Gesamtkreditbedarfs gemäß Business Plan abgesichert werden. Für die künftigen Zinszahlungen dieser Grundgeschäfte sind Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in der vorgenannten Höhe somit ausgeschlossen. Bei derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um schwebende Geschäfte. Diese werden deshalb in der Bilanz zum 31. Dezember 2010 nicht ausgewiesen. Die Zinsswaps und die Kredite zur Finanzierung des Baus des BBI bilden eine Bewertungseinheit nach HGB. Die bilanzielle Abbildung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Die Wertänderungen der Zinsswaps werden soweit nicht bilanziert, wie sie durch Wertänderungen des Grundgeschäfts ausgeglichen werden. Für einen gegebenenfalls entstehenden Verlustüberhang wäre eine Drohverlustrückstellung zu bilden. Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente sind in folgender Übersicht dargestellt: Nominal 31.12.2010 TEUR Marktwert 31.12.2010 TEUR Swap Deutsche Bank AG Swap Landesbank 372.966,7 -34.841,3 Hessen-Thüringen 372.966,7 -35.539,9 Swap UBS AG 372.966,7 -35.939,3 Gesamt 1.118.900,1 -106.320,5 Die Ermittlung des Marktwerts der Swaps erfolgte mit Hilfe der Discounted Cash Flow-Bewertung. Dabei wurden die zukünftigen Zinszahlungen mit der Zinsstrukturkurve vom 31. Dezember 2010 diskontiert. Der Barwert dieser Zahlungen stellt den Wert der Swaps dar. Bei den drei Swaps handelt es sich um „Rollercoaster-Swaps“. Die ausstehenden Bezugsbeträge der Swaps lagen zum Bewertungsstichtag insgesamt bei TEUR -106.320,5. Der negative Barwert wird besichert durch Avale der Investitionsbank des Landes Brandenburg in Höhe von TEUR 160.320,5 und stellt eine Kreditziehung unter der Langfristfinanzierung dar. Die prospektive Effektivität der Sicherungsbeziehung wurde auf der Grundlage einer Regressionsanalyse kalkuliert. In dieser Szenarioanalyse wurden die Zinsen in einer Bandbreite von -2 % bis +2 % parallel verschoben. Im Ergebnis zeigt die Analyse, dass eine hohe Effektivität der Sicherungsbeziehung erwartet werden kann. Für das Berichtsjahr wurde die Effektivität retrospektiv überprüft. Diese wird auf der Grundlage der Dollar- Offset-Methode unter Annahme eines hypothetischen Derivats ermittelt. Bei der Gegenüberstellung der antizipierten Darlehensaufnahme mit dem Zinssicherungsniveau wurde eine wirtschaftliche Untersicherung festgestellt. Vor diesem Hintergrund wurden die Drohverlustrückstellungen in Höhe von TEUR 4.964 erfolgswirksam aufgelöst. 59

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