Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2017 wurden an den Flughäfen rund 33,3 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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Geschäftsbericht 2010

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Portraits, Finanzen, Perspektiven: Im Geschäftsbericht präsentiert der Flughafen Berlin Brandenburg die wichtigsten Geschäftsfelder, aktuelle Bilanzen und jüngste Entwicklungen.

Bei den Finanzanlagen

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Ausleihungen zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in den Vorräten sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Als noch nicht abgerechnete Leistungen werden, wie bereits im Vorjahr, im Wesentlichen erbrachte Bauleistungen für in Zusammenhang mit BBI-Maßnahmen durchzuführende Fremdinvestitionen ausgewiesen. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten. Die verlustfreie Bewertung wird beachtet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen zum Verkauf bestimmten Grundstücke für den Business Park Berlin (bisher Baufeld-Ost) sind zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, der sich am Marktwert für unerschlossenes Bauerwartungsland orientiert. Dieser Wert wurde unter der Annahme der Erschließung und Verwertung als Gewerbegebiet ermittelt. Die liquiden Mittel sind zum Nominalbetrag bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Im Rahmen der Kreditvereinbarungen zur Finanzierung des BBI wurde in 2009 eine Zahlung an die Kreditgeber von ursprünglich EUR 14,0 Mio. geleistet. Dieser Zahlung stehen zukünftige Zinsersparnisse gegenüber. Die Gesellschaft hat diesen Betrag als zinsähnlichen Aufwand abgegrenzt, um diesen Aufwand über die Laufzeit der Kredite zu verteilen. Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage und Gewinnrücklagen sind zum Nennbetrag angesetzt. Investitionszulagen und Investitionszuschüsse für Gegenstände des Anlagevermögens werden als Sonderposten passiviert. Sie werden entsprechend dem Abschreibungsverlauf aufgelöst. Der Auflösungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. 56 Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Barwerten für laufende Renten angesetzt, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem durch die Deutsche Bundesbank ermittelten laufzeitäquivalenten Zinsfuß von 5,15 % ermittelt werden. Dabei wurde von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht, pauschal den Marktzins für eine Restlaufzeit von 15 Jahren heranzuziehen. Als Bewertungsverfahren wurde die Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) verwendet, die Rechnungsgrundlagen basieren auf den Wahrscheinlichkeitswerten nach den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sind mit 1,0 % p.a. berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurde in voller Höhe zugeführt. Die Zuführung wird im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Erfüllungsbetrag entspricht. Soweit die Restlaufzeit über einem Jahr liegt, erfolgt eine Abzinsung mit dem durch die Deutsche Bundesbank ermittelten Zinssatz für die jeweilige Laufzeit. Die Rückstellungen für Altersteilzeitregelungen beinhalten aufgrund des bestehenden Tarifvertrages zur Regelung der Altersteilzeit Verpflichtungen aus Erfüllungsrückstand und voraussichtlich entstehende Verpflichtungen, basierend auf dem ab 01.01.2010 geltenden Tarifvertrag zur Zahlung von Aufstockungsbeträgen, die unter Verwendung eines Rechnungszinsfußes von 5,15 % auf den Barwert abgezinst sind. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für die Altfälle weiterhin nach der Buchwertmethode. Dabei wird der in der Bilanz der FBS aktivierte Buchwert der Anteile an den konsolidierten Unternehmen mit dem zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in den Bilanzen dieser Tochterunternehmen ausgewiesenen Eigenkapital verrechnet. Bei der Kapitalkonsolidierung der BFG ergibt sich ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 16,2 Mio. (Vj. EUR 21,2 Mio.), der im Berichtsjahr den Kapitalrücklagen zugeordnet wurde. Im Vorjahr wurde dieser unter den

Gewinnrücklagen ausgewiesen. Die Vorjahreszahl wurde entsprechend angepasst. Die Reduzierung des Unterschiedsbetrages resultiert daraus, dass der Wert der Anteile an der BFG in 2010 um nachträgliche objektbezogene Anschaffungsnebenkosten in Höhe von TEUR 5.009 erhöht wurde. Dabei handelt es sich um Grunderwerbsteuer, die für die im Rahmen der Verschmelzung im Jahr 2003 auf die FBS übertragenen Grundstücke und Erbbaurechtsflächen von TXL und THF im Berichtsjahr angefallen ist. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Umsatzerlöse und andere Erträge wurden mit entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Der Abschlussstichtag sämtlicher einbezogener Unternehmen entspricht dem des Mutterunternehmens. Sämtliche einbezogene Jahresabschlüsse lauten auf EURO. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. 31.12.2010 31.12.2009 TEUR TEUR Immaterielle Vermögensgegenstände 4.758 2.604 Sachanlagen – davon Grundstücke und 2.055.750 1.520.928 Bauten – davon Anzahlungen und (443.964) (479.383) Anlagen im Bau (1.537.582) (964.099) Finanzanlagen 98 56 Gesamt 2.060.606 1.523.588 Unfertige Leistungen Die FBS erbringt im Hinblick auf bauliche Anlagen für den BBI Bauleistungen im Auftrag von Dritten. Die aktivierten Herstellungskosten (TEUR 18.136, Vj. TEUR 197.819) sind in vollem Umfang durch erhaltene Anzahlungen gedeckt. Diese beinhalten im Wesentlichen erbrachte Bauleistungen für die Unterflurbetankung, die im Auftrag der Total Deutschland GmbH erbracht werden. Der Rückgang der unfertigen Leistungen resultiert aus der Übergabe des letzten Teils der unterirdischen BBI­Bahnanlagen an die DB Netz AG und der damit einhergehenden Schlussabrechnung im Jahr 2010. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 31.12.2010 TEUR 31.12.2009 TEUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen – davon kurzfristige 47.465 37.841 Forderungen – davon langfristige 38.593 29.343 Forderungen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Betei- 8.872 8.498 ligungsverhältnis besteht Sonstige Vermögensgegen- 15.461 0 stände 37.040 38.250 Gesamt 99.966 76.091 Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus der Weiterverrechnung von Bauleistungen gegenüber den Dalandi Objekt KGs. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen die Grundstücke des Business Park Berlin (TEUR 30.410, Vj. TEUR 30.029). Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt wie im Vorjahr TEUR 11.000. Die Kapitalrücklage entwickelte sich wie folgt: TEUR Kapitalrücklage 01.01.2010 924.578 Einlagen in die Kapitalrücklage 48.000 Reduzierung Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung ­5.009 Kapitalrücklage 31.12.2010 967.569 Die Erhöhung der Kapitalrücklage ist auf eine Bareinlage der Gesellschafter (TEUR 48.000) zurückzuführen. Die Zuzahlung wurde entsprechend der Geschäftsanteile gewährt. Seit dem Berichtsjahr wird der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung der BFG (EUR 16,2 Mio.; Vj. EUR 21,2 Mio.) unter der Kapitalrücklage ausgewiesen. Die Vorjahreszahl wurde entsprechend angepasst. Gewinnrücklagen Im Berichtsjahr wurden gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB Erträge aus der erstmaligen Abzinsung von Rückstellungen nach den Vorschriften des BilMoG in Höhe von TEUR 2.336 direkt in die Gewinnrücklagen eingestellt. Bilanzgewinn Der Konzernüberschuss beträgt im Geschäftsjahr TEUR 4.054 (Vj. TEUR 862). Zuzüglich des Konzerngewinnvortrags aus dem Vorjahr (TEUR 31.658) ermittelt sich ein Konzernbilanzgewinn in Höhe von TEUR 35.713. Investitionszuschüsse und Investitionszulagen Investitionszulagen und Investitionszuschüsse für Gegenstände des Anlagevermögens (TEUR 80.222, Vj. TEUR 57

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