Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Gate 70 Sommer 2013

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12 Flight Level Ein

12 Flight Level Ein verträumtes Städtchen ist Kilbeggan. Keine tausend Einwohner groß. Ein paar grüne Felder, ein Flüsschen, das durch den Ort plätschert, ein großes Wasserrad. Gleich dahinter steht dieses alte Gemäuer, ein Fabrikgebäude mit weiß getünchten Fassaden. Doch nachts spukt es in dieser Idylle – weil da noch immer einer umhergeht, um nach dem Rechten zu sehen. Die Rede ist von Matthew McManus, oder besser gesagt: dessen Geist. Denn der Mann, der 1757 die Kilbeggan Distillery gründete, ist offi ziell längst unter der Erde. Trotzdem wurde er in den vergangenen Jahren mehrfach gesehen, darauf schwören nicht nur die heutigen Betreiber der Brennerei Stein und Bein. Mag aber auch sein, dass manchem Geisterbeobachter der süßliche Alkoholdunst den Blick vernebelt hat, der hier seit 250 Jahren durch Gate 70 „Kulinarisch Reisen“ Flüssiges Sonnenlicht Eine Ode an Irland und den irischen Whiskey. KULINARISCH REISEN die Lüfte schwebt. Denn so lange wird in Kilbeggan Whiskey (In Irland nie „Whisky“!) gebrannt. Manche sagen, es sei die älteste Whiskey-Destille der Welt. Sollen doch die Schotten behaupten, sie hätten den Whiskey erfunden. Die Iren wissen es besser. Schon im 6. Jahrhundert, so heißt es, haben irische Mönche begonnen, mit Gerste und Quellwasser zu experimentieren. Fotos: Moscia/Archivolatino/laif, Emmanuel VALENTIN/HOA-QUI/laif, Patrick Frilet/laif

Gate 70 Reiseziel: Irland Aus rein medizinischen Gründen versteht sich: den hochprozentigen Alkohol verwendeten sie zur Herstellung von Arzneimittelchen aller Art. „Uisce beatha“, Wasser des Lebens, wurde der Whiskey damals im Gälischen genannt. Und ein altes irisches Sprichwort sagt dazu: „Wer weder durch Butter noch durch Whiskey geheilt wird, hat keine Heilung zu erwarten.“ Aber wo genau in Irland nun die Wiege des Whiskeys steht – darüber sind sich selbst die Iren nicht ganz einig. Eine der Spuren führt ins Städtchen Bushmills, ebenso winzig wie Kilbeggan, aber 150 Meilen nördlicher gelegen. Im Jahre 1608 nämlich stellte König James I. dort einem gewissen Sir Thomas Phillips die erste Lizenz zum Whiskeybrennen aus. Zwar wurde The Bushmills Old Distillery Company erst Ende des 18. Jahrhunderts gegründet, doch die Schnapsfirma betrachtet sich als Phillips legitime Nachfahrin – und damit als älteste Whiskeybrennerei der Welt. Mag sein, dass die Whiskey-Rezeptur von Bushmills aus nach Schottland gelangt ist. Der Giant’s Causeway beginnt einen Katzensprung entfernt – und sein Ende liegt bekanntlich in Schottland. Wie auch immer: Die Feinheiten der Brennerei sind auf dem Weg nach Schottland jedenfalls verloren gegangen. Das beginnt schon bei den Vorbereitungen: Während die Iren darauf achten, dass beim Trocknen kein Rauch an das Getreide gelangt, lassen die Schotten dem Torfqualm freie Bahn. Ein herbes Raucharoma ist die Folge. Und auch wenn es ans eigentliche Brennen geht, beeindrucken die Iren. Nicht ein oder zwei Mal, nein: drei Mal wird gebrannt, ehe das edle Destillat auf Jahre in Port-, Sherry- oder Madeirafässern ruhen darf. Das Ergebnis zeigt sich auf der Zunge: Mild und rein schmeckt der Irish Whiskey, wie „flüssiges Sonnenlicht“, sagte der Dichter George Bernard Shaw. Whiskey war im 19. Jahrhundert die zweitbeliebteste Spirituose der Welt – direkt nach dem Rum. Doch durch die Irischen Unabhängigkeitskriege und den Bürgerkrieg in den 1920er Jahren ging es mit dem Trunk den Bach hinunter. Die Ausfuhren ins British Empire kamen zum Erliegen – und die schottischen Brennereien begannen zu expandieren. Erst als die wenigen irischen Brennereien, die Mitte des 20. Jahrhunderts noch existierten, in den 1960er Jahren ihre Produktion in eine brandneue Destille nach Midleton, County Cork, verlegten, begann ein neuer Aufschwung der alten Tradition. Ob in Kilbeggan, Bushmills oder Dublin: Die Spuren dieser Tradition sind noch heute überall auf der Insel zu finden. Wer ihnen nachreisen will, sollte sich auf den Ireland Whiskey Trail begeben. An der Route liegt alles, was mit dem irischen Gold zu tun hat: von aktiven Brennereien, Museen und exquisiten Whiskeyläden bis zu längst geschlossenen Destillen. Und natürlich finden sich überall am Wege unzählige Pubs und Bars, in denen sich bei einem Glas Whiskey ganz wunderbar über die Welt und Gott und alle sonstigen Geister philosophieren lässt. Marcus Weber Ryanair Tel. 0900 116 0500* www.ryanair.com/de Aer Lingus Tel. +3531-886 8505 www.aerlingus.com/de Qualifiziert nach oben! ➔ Für Mitarbeiter TXL/SXF: • Berufsabschluss nebenberuflich „Servicekaufmann/-frau im Luftverkehr IHK“ mit Zusatzmodul BER Sonderpreis für Flughafenmitarbeiter ➔ Für Neu-Einsteiger: • „Groundhandling-Agent“ Fluggast-, Gepäck-, Flugzeugabfertigung BER-kompatibel, 6 Monate, gefördert Bundesweit schon mehr als 1000 Absolventen! Infotelefon: 030-4212740 oder 0800/042 38 26 (frei) Eignungstest ANZEIGE gaetan-data GmbH www.gaetan.aero 13

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