Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

Aufrufe
vor 7 Jahren

Gate 68 Winter 2012

  • Text
  • Berlin
  • Flughafen
  • Brandenburg
  • Laif
  • Tegel
  • Berliner
  • Warschau
  • Hauptstadt
  • Metro
  • Deutschen
  • Gates
Die ganze Welt des Flughafens: Unser Kundenmagazin informiert Sie viermal im Jahr über die Flughäfen Schönefeld und Tegel und den Flughafen Berlin Brandenburg, neue Airlines und Ziele sowie die Metropolregion Berlin-Brandenburg.

8 Flight Level

8 Flight Level Gate 68 Reiseziel: Warschau Hunderte Gründe, sich in Warschau zu verlieben Historische Kulturstadt auf der einen, moderne Metropole auf der anderen Seite: Polens Hauptstadt hat viele Gesichter. Neu mit airberlin nach Warschau. In der polnischen Hauptstadt gibt es einen Witz, den jeder kennt: „Wo ist Warschau am schönsten?“ Kurze Pause, dann die Antwort: „Ganz oben auf dem Dach des Kulturpalastes, denn hier ist der einzige Ort, an dem man das schreckliche Ding nicht sieht.“ Wer Warschau und die Warschauer verstehen will, der muss die Hassliebe zum Kulturpalast kennen. Ein Besuch beginnt deshalb auch am besten dort, im Kulturpalast, dem „Geschenk der Sowjetunion an das polnische Volk“, errichtet in den Jahren 1952 bis 55. Wobei man auch sonst kaum an dem 231 Meter hohen Kasten vorbei kommt. Aber wie dem auch sei, beginnen wir also zum Beispiel im 30. Stock des Kulturpalastes. Hier können Besucher einen Drink an der Panorama-Bar bestellen. Wer seinen Badeanzug dabei hat, kann den Aufenthalt in Warschau auch im Swimming-Pool in der 43. Etage beginnen. Ein guter Ort, um über den Satz von Bodo Morshäuser nachzudenken: „Schöne Städte sind langweilig, hässliche Städte sind schön.“ Ist das so? Schön jedenfalls im landläufigen Sinne ist Warschau eher nicht. Dafür aber extrem lebendig, wild, bunt, kurz: einfach aufregend – die aufregendste Hauptstadt in Europa. Warum? Vielleicht, weil diese Stadt auf jedem Quadratmeter, auf jedem Platz und in jeder Seitenstraße, so viel Geschichte atmet, weil hier so viel Entscheidendes passiert ist, so viel Tröstliches, aber auch Tragisches. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren von den einst prächtigen Renaissance-, Barock- und Gründerzeitbauten nur noch wenige übrig geblieben. Die westlich der Weichsel gelegene Altstadt war zu 93 Prozent zerstört, jeder zweite Einwohner gestorben oder geflüchtet. Die ganze Stadt war ein einziges Trümmerfeld. Ruinen, wohin das Auge blickte, denn die deutschen Besatzer hatten den jüdischen Aufstand 1943 und den Warschauer Aufstand im Jahr darauf erbarmungslos niedergeschlagen. Fotos: Dagmar Schwelle / laif, Rodtmann / laif, Heiko Meyer / laif

Gate 68 Reiseziel: Warschau Flight Level Warschau, das schon in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts eine Millionenstadt war, musste sich deshalb wie keine andere europäische Hauptstadt verändern und neu erfinden. Bis heute ist die Stadt eine Metropole im Werden. Immer wieder gibt es neue Rohbauten und Baustellen. Wer vor fünf Jahren zuletzt hier war, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mit gigantischen Bürotürmen und dem 208 Meter hohen Warsaw Trade Tower zählt Warschau neben London und Frankfurt zu den „höchsten Metropolen Europas“. Wer gerne shoppen geht, ist in Warschau ebenfalls bestens aufgehoben: Die „Goldenen Terrassen“ sind ein modernes Einkaufszentrum unter einer spektakulären Glas-Konstruktion. Die mehr als 200 Geschäfte und Restaurants haben sieben Tage die Woche geöffnet. Und auch darüber hinaus bieten immer mehr Boutiquen Designer- Mode an, übrigens weitaus günstiger als in anderen europäischen Metropolen. Ein Spaziergang durch die Altstadt mit ihren Antiquariaten, kleinen Werkstätten und zahllosen Geschäften ist ein Muss. Am Ufer der Weichsel reihen sich dazu Paläste, Kirchen und Bürgerhäuser. In Sachen Kultur steckt die polnische Hauptstadt ihre Konkurrenz ohnehin in die Tasche: Die Altstadt ist Unesco- Weltkulturerbe, das Königsschloss bezaubert mit seinen prächtigen Sälen, dazu kommen unzählige weitere Kirchen, Theater und Museen. Und beinahe überall kommt Warschaus berühmtester Sohn zu Ehren: Fryderyk Chopin. Der Pianist und Komponist verbrachte die ersten 20 Jahre seines Lebens hier. In Warschau studierte er Musik und gab seine ersten Konzerte. Im Ostrogski- Palais, das auf einer Böschung der Weichsel steht, befindet sich ein Chopin-Museum. Für Fußball-Fans darüber hinaus ein Muss: Das Nationalstadion in Warschau mit seiner kronen- förmigen Fassade in den polnischen Nationalfarben weiß und rot, das für die EM 2012 erbaut worden war und sich gleich in der Nähe der Altstadt befindet. Es ist von vielen Orten in Warschau aus gut sichtbar. Besonders prächtig wirkt es vom Schlossplatz aus, ein Spaziergang vom Kulturpalast zum Stadion dauert nur eine knappe halbe Stunde. Und spätestens am Ende eines Besuchs in Warschau wird klar, warum der Slogan des Stadtmarketings so richtig ist: „Es gibt hunderte Gründe, sich in Warschau zu verlieben.“ Alexander Remler Weitere Infos www. warschau.info Neue Verbindung: airberlin Tel. 01805-737 800* www.airberlin.com 9

Unsere Publikationen

Berlin Flughafen Brandenburg Laif Tegel Berliner Warschau Hauptstadt Metro Deutschen Gates

News