Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Gate 68 Winter 2012

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24 Gate 68 Metro Musik Ungewohnt locker Aimee Mann im C-Club Aimee Mann ist bereits seit den frühen 80er Jahren in Geschäft – damals spielte sie noch eher unbeachtet in einer Punkband. Bekannt wurde sie jedoch erst 1999 durch den Kult-Film „Magnolia“, für den Regisseur Paul Thomas Anderson acht ihrer Songs verwendete und meinte, eigentlich nur Aimee Manns Musik verfilmt zu haben. Der melancholische Song „Save Me“ brachte ihr einen Oscar-Nominierung und weltweite Beachtung ein. Fortan veröffentlichte sie in regelmäßigen Abständen zeitlos schöne Alben voll makelloser Melodien und scharfsinniger Texte, garniert mit ihrem zart-melancholischen Timbre. Mittlerweile ist die 52-jährige Amerikanerin bei ihrem achten Studioalbum angekommen und präsentiert sich auf „Charmer“ ungewohnt locker. Die Mischung aus poppig-rockigen Stücken mit 80er-Keyboardeinlagen macht Spaß und hätte man so nicht von ihr erwartet. Schön, wenn man auch nach 30 Jahren im Musikbusiness noch zu überraschen weiß. Marco Frenzel C-Club | Columbiadamm 9 –11 | Berlin-Tempelhof Hochrangige Konzerte Die Kammerakademie Potsdam Es ist das junge Spitzenorchester der Landeshauptstadt Potsdam: Bei den Seefestspielen am Wannsee („Carmen“) genauso wie bei der derzeit gerade wieder aufspielenden „Winteroper“ im Schlosstheater Sanssouci („Orfeo ed Euridice“), hat die Kammerakademie Potsdam mit ihrem Chefdirigenten Antonello Manacorda publikumswirksam ihren guten Ruf bestätigt. Gleichzeitig sind sie aber auch das Hausorchester des Potsdamer Nikolaisaals. Die 1996 zur adligen „Dame Commander of the British Empire“ erhobene Sopranistin Felicity Lott singt am 1. März Werke von Offenbach und Poulenc. Seit ihrem Debut 1975 feiert sie an allen großen Opernhäusern der Welt Erfolge. Dirk Krampitz Nikolaisaal Potsdam | 1. März 2013 | 0331-23 70 527 Abends am Tresen Neulich stand ich auf dem Alexanderplatz, da spricht mich so ein fröhlicher Tourist an. „Wo isch denn hier der Lange Lulatsch?“ Mir wäre jedenfalls beinahe die Schulheiss- Pulle aus der Hand gefallen. Die tragen wir Berliner ja quasi wie anoperiert mit uns herum. Oder ist das etwa genauso ein Klischee wie jenes, dass die Berliner lustige Spitznamen für ihre Bauwerke verwenden? Vermutlich wollte der Tourist den Berliner, das scheue Wesen, nicht vergraulen und benutzte deshalb den Kosenamen für die Berliner Sehenswürdigkeit. Noch nie habe ich einen Berliner, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war, „Langer Lulatsch“ sagen gehört, wenn er damit den Funkturm meinte. „Wasserklops“ hat sich nur durchgesetzt, weil der richtige Name „Weltkugelbrunnen“ noch dümmer ist, aber die bezirksübergreifende Verwendung von „Bundeswaschmaschine“ fürs Kanzleramt halte ich für ein Gerücht. Ich habe die Flut von lustigen Reiseführen im Verdacht, diese Namen entweder zu erfinden oder die antiken Witzbezeichnungen künstlich am Leben zu halten. Schön finde allerdings ich den angeblichen Namen für den Bundestag mit seiner Glaskuppel. Auch wenn ich „Eierwärmer“ noch nie in Benutzung gehört habe. Denn die Kuppel, das Ei, liegt erwiesenermaßen unter freiem Himmel, was nicht gerade wärmt. Fast so schön klingt die Legende, die sich ein Journalist nach einigen Gläsern Wein ausgedacht hat, wie er inzwischen gestanden hat. Er trug bei Wikipedia ein, dass die im Zuckerbäckerstil geflieste Stalinallee in der DDR auch „Honeckers Badezimmer“ genannt wurde. Binnen kürzester Zeit hatte sich diese Bezeichnung überall verbreitet. Passte ja nur allzu gut zu den anderen Schwachsinnsnamen. Bitte, liebe Reisenden: Solange die Flugsuchmaschinen im Internet bei der Eingabe von „Spreeathen“ noch Fehlermeldungen ausgeben, plädiere ich für die Verwendung von Klarnamen. Nach einer langen Bedenkpause habe ich angesichts der Frage des Touristen auf den Fernsehturm gezeigt, an dessen Fuß wir standen. Der Tourist sagte: „San sie ned von hier? Des isch doch der Telespargel.“ Dirk Krampitz Fotos: Sheryl Nields Photography, Promo

Gate 68 Musik Metro Eine Soul-Sensation Emeli Sandé in Kreuzberg Emeli Sandés Karriere hat gerade erst begonnen, und doch könnte es aktuell kaum besser für die 25-jährige Schottin laufen. Ihr Debütalbum „Our Version Of Events“ ist eines der erfolgreichsten Alben des Jahres in England, und im Sommer trat sie bei der olympischen Eröffnungs- und Abschlussfeier in London vor über einer Milliarde Fernsehzuschauern auf. Anschließend war die neue Soul-Sensation in aller Munde. Schon als Teenager schrieb Sandé eigene Songs und bekam nach einem Talentwettbewerb sogar einen Plattenvertrag angeboten. Doch stattdessen studierte sie lieber Medizin. Doch nach vier Jahren erhielt sie erneut die Möglichkeit, ihr eigenes Album zu produzieren, und diesmal griff sie zu. Ihr Songwriting umfasst neben klassischem Soul auch gefühlvolle Balladen und melodischen Pop. Für Emeli Sandé ist klar, dass sie nur Stücken, die sie selbst geschrieben hat, diese besondere Intensität verleihen kann. Dabei prägt ihre eindrucksvolle Stimme ihre Songs in den intimen Momenten ebenso wie beim hymnischen „Heaven“, das an Massive Attacks Klassiker „Unfinished Symphony“ erinnert. Meist braucht sie für einen Song nicht länger als einen Tag. Dauert es mal länger, kommen ihr schon wieder Ideen für den nächsten. Inspiriert von Nina Simone, Joni Mitchell und Lauryn Hill kann Emeli Sandé es schon heute mit der Ausdrucksstärke ihrer Vorbilder aufnehmen. Und wer sich von ihrer Live-Qualität überzeugen will, sollte sich im Netz mal den Abschlusssong der Olympischen Spiele anhören – oder zu dem Konzert gehen! Marco Frenzel Huxley‘s | 13. März 2013 | Hasenheide 108 –114 | Berlin-Kreuzberg Werfen Sie einen Blick auf die Zukunft. Besuchen Sie schon jetzt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt. Information und Buchung von Flughafentouren unter: 030 6091-77770 oder www.berlin-airport.de ANZEIGE 25

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