Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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Gate 66 Frühjahr 2012

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30 Gate 66 Metro Musik The Boss is back Springsteen im Olympiastadion. Sieben Jahre ist sein bislang letzter Auftritt in der Hauptstadt jetzt her, aber verbunden fühlt sich Bruce Springsteen schon seit langer Zeit mit Berlin. 1981 hatte er anlässlich seines ersten Berliner Konzerts den Wunsch geäußert, auch mal im Ostteil der Stadt spielen zu wollen – aber nicht nur für FDJ und Funktionäre, sondern für die breite Öffentlichkeit. Im Sommer 1988 wurde sein Wunsch dann Wirklichkeit. 160.000 Eintrittskarten wurden gedruckt, Stückpreis 19,90 Ost-Mark. Doch sie sollten längst nicht ausreichen – der Ansturm war enorm, und das Konzert in Weißensee wurde legendär. 1995 kehrte er ins mittlerweile vereinigte Berlin zurück und drehte in einem kleinen Cafe im Prenzlauer Berg sein Live-Video für „Hungry Heart“. Springsteens Reflexionen über die Bürden des kleinen Mannes sind uramerikanisch und doch universal verständlich. Nur wenige Musiker können von sich behaupten, so enthusiastische Fans zu haben. Gerade ist sein 17. Studioalbum „Wrecking Ball“ erschienen – eine pessimistische Zustandsbeschreibung der USA. Und für die anstehende Welttournee hat Springsteen seine alten Kumpels von der E-Street Band wieder angeheuert, die live mit ihm wohl das Maß aller Dinge sind. Shows von dreieinhalb Stunden sind keine Seltenheit, doch vor allem begeistert die Menschen seine charismatische und authentische Bühnenpräsenz, die sich selbst in großen Stadien auf jeden Einzelnen überträgt. Marco Frenzel Olympiastadion 30. Mai | Ab 20 Uhr | Berlin-Charlottenburg Löcher in den Hosen Soundgarden in der Zitadelle Spandau. Keine Frage: Grunge ist zurück. Pearl Jam füllen mit ihrer aktuellen Tour die Stadien, und nach der Reunion von Faith No More gaben auch die Seattle-Rocker Soundgarden nach 13 Jahren ihre Wiedervereinigung bekannt. Nachdem Sänger Chris Cornell mit Freunden von Rage against the Machine die Band Audioslave gründete und anschließend solo und deutlich poppiger mit Produzent Timbaland zusammenarbeitete und dann noch den Bond-Song fabrizierte, hatten seine Fans die Nase voll. Doch Cornell besann sich auf seine Wurzeln und trommelte seine alten Bandkollegen zusammen, und so trat die Band in Originalbesetzung vor zwei Jahren wieder auf. Voraussichtlich diesen Mai soll das erste Album seit 16 Jahren veröffentlicht werden- die Fans stehen Kopf. Im Sommer kommen sie für zwei Festivals nach Deutschland und geben zudem ein Konzert in Berlin. Also schnell ein paar Löcher in die Hosen geschnitten, die Haare wieder offen tragen und let´s rock! Marco Frenzel Zitadelle Spandau 31. Mai 2012 | Ab 20 Uhr | Berlin-Spandau Rock in der Wüste Desertfest in Berlin. Schon immer ist die Wüste so etwas wie der Sehnsuchtsort für Sinnsucher gewesen. Das gilt auch für die Musik. Kein Wunder also, wenn im Desert Rock, im „Wüstenrock“, auch so etwas wie die Sehnsucht nach musikalischer Reinigung mitschwingt – und sei es auch nur von den Sünden des realexistierenden Musikgeschäfts. Das „Desertfest“, das vom 19. bis 21. April in Berlin stattfindet, stellt einige der prominentesten Bands dieser Musikrichtung vor, die vom Sound her an den Psychedelic- Rock der Sechziger und Siebziger erinnert. Darunter Motorpsycho oder Orange Goblin. Neben dem klangvollen Line-up steht am 20. April auch der interessante Dokumentarfilm „Truckfighters“ der beiden jungen Berliner Filmermacher Jörg Steineck und Christian Maciejewski über die gleichnamige schwedische Band auf dem Programm des Festivals. Aber Vorsicht: Es kann laut werden. Denn eins ist klar: Die Wüste kann mitunter ein hartes Pflaster sein – auch musikalisch! Alexander Remler Desertfest Astra und Festsaal Kreuzberg | 19. bis 21. April | www.desertfest.de

Gate 66 31 Kunst Metro „Ich wurde von drei Generationen gehasst.“ Silvester gefeiert? Oder mit welcher Frau warst du in der und der Zeit befreundet, da würde ich in große Schwierigkeiten kommen. Da liegt sogar Ihr Schulzeugnis von 1948. Sie haben da eine „20“ in Zeichnen… Mario Adorf: 18 ist sehr gut. 20 ist „cum laude“. …und in Biologie und Chemie jeweils eine 7. Mario Adorf: Interessierte mich eben nie! Mario Adorf hat 2009 sein Archiv der Akademie der Künste überlassen. Nun zeigt das Haus die Ausstellung „Mario Adorf... böse kann ich auch“. Auf mehr als 600 Quadratmetern fächert die Schau Adorfs Leben anhand von Fotos, Briefen, Kritiken und anderen Dokumenten auf. Wie fühlt es sich an, in der Ausstellung so durch das eigene Leben zu laufen? Mario Adorf: Hat mich schon sehr beeindruckt, was da zusammenkommt und handgreiflich ist, von dem, was sich sonst nur im Kopf abspielt. Was hat man gemacht, was ist vergessen, wie viel ist erinnert? Schon eindrücklich. Ich merke, wie wenig ich mich an die Filme erinnere, weil ich sie meist nur einmal bei der Premiere gesehen habe. Aber für mich ist es neu und interessant. Die Arbeit war mein Hauptlebensinhalt. Es gab wenig Privatleben. Meine ganzen Vorstellungen waren meine Arbeit. Ich habe mein Leben auch im Gedächtnis daran festgemacht, was ich gedreht habe, nicht, was ich privat gemacht habe. Wenn Sie mich fragen würden: Wo hast du Es gibt virtuose Zeichnungen von Ihnen zu sehen. Warum sind Sie nicht Maler geworden? Mario Adorf: Ich habe anfangs auch Bühnenbilder und Plakate für die Studentenbühne entworfen. Dann bin ich irgendwann auf die Bühne gestiegen, und das Kapitel war abgeschlossen. Ausgestellt werden auch Kohlezeichnungen z.B. von Ihrer Rolle in „Die Blechtrommel“. Wie sind sie entstanden? Mario Adorf: Ich habe mir als Rollenvorbereitung vorgestellt, wie der Matzerath aussieht und das aufgezeichnet. Ich kritzel immer viel in meine Drehbücher. Die Trommel als Deckblatt war eine Spielerei. Ist es leichter, einen Mafiaboss oder einen Westernbösewicht zu spielen? Mario Adorf: Western waren mir natürlich viel fremder. Das System Mafia kannte ich ja aus der Heimat väterlicherseits, die kalabrische Mafia. Das hat mich viel mehr fasziniert. Eine Ihrer fiesesten Rollen war die des Santer bei Karl May. Bekamen Sie Drohbriefe, als sie Winnetous Schwester erschossen haben? Mario Adorf: Keine Briefe, aber ich wurde von drei Generationen dafür gehasst. Das ist der Unterschied: Als Mafiaboss in „Gewalt – Die fünfte Macht im Staate“ bekam ich von den sizilianischen Statisten Szenenapplaus, als ich den Staatsanwalt verspottet habe, und am nächsten Morgen sind sie alle an mir vorbeiflaniert und haben mir die Hand geküsst. Für sie war ich ein echter Mafioso. Sie sind in ihrer Heimatstadt München Mitglied der Akademie der Schönen Künste, der AdK Berlin gehören Sie nicht an. Warum gaben Sie Ihren Vorlass nach Berlin? Mario Adorf: Der Präsident der Akademie hatte mich als Erster danach gefragt, warum also nicht? Ich bin kein guter Wegwerfer, aber ich hänge auch nicht dran. Bei mir liegt es nur herum. Den Rest werde ich auch noch irgendwann einmal herschaffen. Mit Mario Adorf sprach Dirk Krampitz. Akademie der Künste Pariser Platz 4 | Mitte | Bis 15.April | dienstags bis sonntags | 11-20 Uhr | Eintritt frei Fotos: Promo, Soenke Tollkuehn Das Kunstwochenende. Gallery Weekend Berlin am 27. April. Für Kunstfreunde ist es das interessanteste Wochenende des Jahres. Denn das Gallery Weekend nutzen viele Kunst-Institutionen und Galerien, um ihre neuen Ausstellungen zu eröffnen. Oft sind auch die beteiligten Künstler zu Gast, wenn Fachbesucher und ganz normale Leute durch die Galerienstraßen von Mitte, Kreuzberg und Charlottenburg stromern, Kunst schauen und Prosecco trinken. Vor sieben Jahren wurde das Gallery Weekend als private Initiative von Berliner Galerien gegründet. Heute zieht es Sammler, Kuratoren und Kunstinteressierte aus der ganzen Welt in die Hauptstadt und hat sich als eines der wichtigsten deutschen Kunstmarkt-Ereignisse für Zeitgenössisches etabliert. Vom 27. April bis zum 29. April laden die 44 führende Berliner Galerien, von Arratia, Beer bis Zak Branicka, zu einem Rundgang durch die bunte Kreativszene der deutschen Hauptstadt ein. Zum achten Gallery Weekend haben Kunst- und Designliebhaber drei Tage lang die Möglichkeit, exklusive Vernissagen zu besuchen und zeitgenössische Kunst zu entdecken. Los geht es am Freitag, den 27. April um 16 Uhr. Am Wochenende öffnen die Galerien von elf bis 19 Uhr mit jeweils eigenen Veranstaltungen und Führungen. Dirk Krampitz Gallery Weekend | 27. April | www.gallery-weekend-berlin.de

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