Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2017 wurden an den Flughäfen rund 33,3 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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BER aktuell 12/2017

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg.

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→ 4 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Dezember 2017 Worte auf den Weg Schon sind wir wieder im Dezember – für Christen die Zeit des Advents bis zum Weihnachtsfest. Dieses Jahr extrem kurz: Erster Advent ist am 3. Dezember, Vierter Advent gleichzeitig mit Heilig Abend am 24. Dezember. Dass die Geschäfte eine Woche früher mit dem Weihnachtsgeschäft anfangen, dass die Weihnachtsmärkte früher öffnen, das ist verständlich – Advent ist ja eine äußerst umsatzstarke Zeit – widerspricht aber der Idee, dass die Adventszeit mit dem Ersten Advent beginnt. Quelle: Privat Für Menschen, die an den christlichen Gott glauben, ist diese Zeit eine Gnadenzeit: ein altes Wort, das sagen will, dass es eine Zeit ist, in der ich zur Ruhe komme, meine Beziehungen zu anderen Menschen, zu Gott – und auch zu mir selber anschaue und kläre, sofern Klärungsbedarf besteht. Gnadenzeit – nicht zu verwechseln mit der Gnadenfrist. Hier ist eine der seltenen Gelegenheiten, wo das Wort „Gnade“ im Deutschen noch benutzt wird. Das Lexikon sagt: „Die Gnadenfrist ist die letzte Möglichkeit, die man jemandem gibt, um endlich etwas zu erledigen bzw. einer Pflicht nachzukommen“. Es geht also um Aufschub, Verschiebung, Vertagung, Verzögerung – eigentlich das Gegenteil der „Gnadenzeit“, wo ich die Gelegenheit beim Schopf packe, Dinge „in Ordnung zu bringen“. Für die Griechen vor zweitausend Jahren ging es darum, den „kairos“ zu ergreifen, den günstigsten Augenblick für etwas. Im gleichmäßigen Ablauf der Zeit, im „chronos“, sollte der richtige „kairos“ ergriffen werden. Auch in der griechischen Übersetzung der Bibel werden die beiden Begriffe verwendet; sehr schön ist das zu sehen in einem Vers im Brief, den Paulus an die Gemeinde in Ephesos schreibt: „Kauft die rechte Zeit aus!“ oder „Nutzt die Zeit!“ (5,16). Im Griechischen steht da „kairos“ – die geeignete Zeit sollen wir nutzen, die sich uns vielleicht nur ein einziges Mal bietet. Und das ist mein Wunsch für Ihre Adventszeit: nutzen Sie die Zeit für sich, für andere und, vielleicht, auch für Gott, der vor zweitausend Jahren einen speziellen Augenblick, einen kairos in unserer Menschheitsgeschichte gewählt hat, um einer von uns zu werden. Weihnachten, das Fest der Menschwerdung. In diesem Sinne: suchen Sie Ihren kairos, bleiben sie ihm auf der Spur, verpassen Sie ihn nicht, sondern ergreifen Sie ihn! Mit der U7 nach Schönefeld Bürgermeister Haase hat noch viel vor BER aktuell: Dr. Haase, der Norden des Landkreis Dahme Spreewald ist der dynamischste Entwicklungskorridor in Ostdeutschland und Sie mitten drin. Wie erleben Sie diese Entwicklung mit Ihrer Gemeinde, die sicherlich als einer der Haupttreiber den Aufschwung stark beeinflusst, in ihrem Alltag? Dr. Haase: Richtig ist, dass wir nicht nur mitten drin in dieser Entwicklung stehen, sondern gemeinsam mit den Partnerkommunen unseres Regionalen Wachstumskerns, Wildau und Königs Wusterhausen, aber auch mit unserem Landkreis Dahme-Spreewald in Abstimmung mit den umliegenden Kommunen, diese Entwicklung planen, steuern und wenn möglich bestmöglich und schnellstmöglich voranbringen. Auch die enge Abstimmung mit den beiden Berliner Stadtbezirken Neukölln und Treptow-Köpenick zahlt sich aus. Um weiterhin von der guten Entwicklung zu profitieren, müssen wir uns aber weit über die Region hinaus abstimmen. Gerade um die Herausforderungen im Verkehrsbereich zu meistern, brauchen wir die Zusammenarbeit mit den Behörden in Brandenburg und Berlin. Stellen Sie sich vor, der BER eröffnet, die Passagierzahlen verdreifachen sich und die Infrastruktur ist nicht adäquat mitgewachsen. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die weitere Entwicklung unserer Region nicht durch lange Wartezeiten an Kreuzungen, Autobahnen im Dauerstau und nicht funktionierenden Bahnübergängen ins Stocken gerät. Auch die Verzögerungen beim Ausbau und Anschluss der Dresdner Bahn, aber auch neue Bushaltestellen sind Themen, die wir nur zusammen mit den Landesbehörden stemmen können. Diese Themen dürfen wir nicht auf die lange Bank schieben. Damit wir bei der Eröffnung unseres Flughafens nicht einen Sturm der Unzufriedenheit unserer Bürger erleben, weil sie mit dem Auto nicht mehr vorwärtskommen muss man bereits heute Lösungen aufzeigen und beginnen, die Pläne umzusetzen. Das Umfeld wäre enttäuscht, wenn sich die Lebensbedingungen durch eine nicht vorausschauende Kommunalpolitik verschlechtern würde. Dr. Udo Haase im Rathaus Schönefeld. die ich in meiner noch verbliebenen Amtszeit nur anschieben, benennen und vorbereiten kann, die aber meine Nachfolger in jedem Fall vollenden könnten gibt es viele. Da wären die Sporthalle für das Gymnasium, eine Eventhalle, die auch für Großveranstaltungen des gesamtes Landkreises zur Verfügung steht sowie Parkhäuser an den S-Bahnhöfen in Schönefeld und Waßmannsdorf. Eine zweite Oberschule in Großziethen sowie eine zweite Grundschule in Schönefeld würden unseren Bildungsstandort sicher noch besser qualifizieren. Eine Herzensangelegenheit ist mir die Verlängerung der U 7 von Rudow nach Schönefeld. Hier haben bereits erste länderübergreifende Gespräche stattgefunden. Die Anbindung der Dresdner Bahn und bessere Busverbindungen im gesamten Gemeindegebiet sowie die Komplettierung der Radwege rund um den Flughafen sind für die Infrastruktur unabdingbar. Dazu kommen Meilensteine wie, der Bau der Transversale mit einem Haltepunkt für die Regionalzüge in Waltersdorf, der Bau der Anschlussstelle West in Verlängerung der Hans-Grade-Allee sowie die Fortführung der Jürgen-Schumann-Allee vom BER-Terminal bis nach Waßmannsdorf. Und hier höre ich lieber auf, denn sonst müsste ich noch Ideen für ein 2. Schwimmbad oder vielleicht ein Museum kundtun, die alle noch in weiter Ferne liegen, die ich aber heute schon klar vor Augen habe. Quelle: Gemeinde Schönefeld Das wünscht Ihnen (nicht nur in der Adventszeit) Ihr Pater Wolfgang Felber (Flughafenseelsorger, kath.) BER aktuell: Schönefeld boomt. Momentan sind ca. 2000 Wohnungen im Bau. Die soziale Infrastruktur ist ebenfalls mitgewachsen. Neues Rathaus und Schwimmbad sind schon da, der Bau eines zweizügigen Gymnasiums ist beschlossene Sache. Was steht noch auf Ihrer Wunschliste? Dr. Haase: Meine Wunschliste ist noch lang, aber auch hier benötigen wir die Hilfe der Landesregierungen sowie der unterschiedlichen regionalen Verkehrsbetriebe. Wichtige Dinge für die weitere Entwicklung von Schönefeld, BER aktuell: Gemeinsam mit den Städten Königs Wusterhausen und Wildau bildet Schönefeld den Regionalen Wachstumskern Schönefelder Kreuz. Welche ​Initiativen sind hier im nächsten Jahr geplant? Dr. Haase: Da wären die gemeinsamen Schritte in Richtung Verbesserung der E-Mobilität, Sicherung der Klimaschutzziele in unseren Kommunen sowie schnelles Internet für alle. Ein übergeordnetes Ziel haben wir jedoch alle: und das ist die gemeinsame Eröffnung des BER.

→ 5 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Dezember 2017 Sportliches Umland Mehrere hundert Sportvereine sind im Flughafenumland aktiv. Vom Breiten- über Freizeitsport bis hin zum Leistungssport wird eine breite Palette angeboten. Wir stellen verschiedene Vereine vor und zeigen Ihnen wie sportlich es in der Flughafenregion zugeht. Mein Arbeitsplatz in der Flughafenregion Handball in Wildau ist Leidenschaft und Faszination Quelle: Privat Diesmal: Dr. Dorothea Götze, Referentin Dialogforum Airport Berlin Brandenburg. Nur einer von vielen spannenden Arbeitsplätzen, an denen sich Flughafenluft schnuppern lässt. Punktspiel der 1. Männermannschaft gegen SV Berolina Lychen. Der HSV Wildau vereint Herausforderung, Teamgeist und Tradition in einer sehr komplexen Sportart: Handball. Die Positionierung von Spielerinnen und Spielern in einem Team und Ihr ehrenamtliches Engagement im Verein sind die Basis für den Erfolg eines Vereins. Das soziale Netzwerk heißt „Sporthalle“. Der Handballsportverein Wildau 1950 e. V. (HSV Wildau) ist mit 322 aktiven und 70 passiven Mitgliedern einer der größten Sportvereine in der Region. Im Kinder- und Jugendbereich spielen derzeit mehr als 200 Kinder in 13 Teams. Bereits einige der Jugendmannschaften spielen in den höchstmöglichen Ligen ihrer Altersklasse. Drei Erwachsenenmannschaften sind in diesem Jahr in die Saison gestartet. Die kontinuierliche Jugendarbeit ist ein elementarer Bestandteil der Vereinsstruktur. Kindern den Spaß am Sport vermitteln, Teams zu bilden und kontinuierlich sportlich und sozial weiterzuentwickeln ist eine Grundlage im Kinder- und Jugendbereich. Seit vielen Jahren stärkt der eigene Nachwuchs durchgehend die Erwachsenenmannschaften. Viele langjährige Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich im Verein. So tragen die sportlich als auch organisatorisch vereinsgebundenen SportlerInnen zum Erfolg des HSV Wildau bei. Neben dem kontinuierlichen Training der Mannschaften wird das Vereinsleben mit unterschiedlichen Veranstaltungen über das Jahr hinweg bereichert. Für die Jugendmannschaften ist der Saisonabschluss an einem Wochenende vor den Sommerferien im Handballcamp am Frauensee ein jährliches Highlight. Darüber hinaus reisen nahezu alle Jugendmannschaften jedes Jahr im Juni zu den „Internationalen Lübecker Handballtagen“. „Es ist uns wichtig, das Vereinsleben zu stärken und gemeinsam den Verein voranzubringen.“ so Guido Thieke, der Vereinsvorsitzende über die Zusammenarbeit im Verein. Das Etablieren der Werte Teamgeist, Disziplin, Toleranz und Freude am Handballsport steht im Fokus unserer Vereinsarbeit. Der Zusammenhalt und die Ziele in einem Team und auch im Verein ermöglichen Erfolge. Die Herausforderung liegt darin, aus Individuen Teams zu formen und aus Teams eine funktionierende Vereinsstruktur zu erzielen. Der HSV Wildau ist ein Netzwerk aus SpielerInnen, Mannschaftsverantwortlichen, Eltern und den regionalen PartnerInnen, welche die Organisation eines Vereins in der Komplexität ermöglichen. Der HSV Wildau bedankt sich u.a. bei der FBB als regionalem Partner. www.handballinwildau.de Quelle: HSV Wildau Mein Arbeitsalltag Noch nicht ganz einen Monat arbeite ich als Referentin für die Kommunale Arbeitsgemeinschaft des Dialogforums Airport Berlin Brandenburg, der Kommunikationsplattform zwischen dem Flughafenbetreiber, seinen Gesellschaftern, den Brandenburger Umlandkommunen und den drei Berlinern Südbezirken. Mein neuer Arbeitsplatz liegt gleich gegenüber dem S-Bahnhof Schönefeld im Haus Dialog-Forum. Hier organisiere ich für den Vorsitzenden und alle Beteiligten des Forums Arbeitstreffen und unterstütze die Leitung bei ihren Entscheidungen. Mein Weg in den Beruf Mein Weg hierher zum Flughafen war wechselvoll. Ich startete als Designerin bei Kho Liang le Associates in Amsterdam, dem Interior-Design-Büro des Flughafens Schiphol. Dann arbeitete ich als Stadtplanerin im StadtBüro Hunger Berlin und promovierte an der TU Berlin. Die letzten zehn Jahre lebte ich in Moskau und unterstütze dort das Team Öffentlichkeitsarbeit am Goethe-Institut. Tätigkeiten In der Geschäftsstelle des Dialogforums bin ich die erste Ansprechpartnerin für Mitglieder, Partner, Gäste und Bürger. Ich nehme Vorschläge aus dem Dialogforum auf, prüfe deren Umsetzungsmöglichkeiten und leite sie in geeignete Konzepte bzw. Arbeitsformen über. Voraussetzungen Als Voraussetzung für den neuen spannenden Job als Referentin bringe ich zwei Hochschulabschlüsse, Kreativität sowie Verhandlungs- und Organisationsgeschick mit. Ich freue mich auf die vielfältigen, tagtäg lichen Herausforderungen, hier am Flughafen BER! www. .de →→Wer sich für einen Job am Flughafen interessiert, findet alle aktuellen Stellenausschreibungen unter karriere.berlin-airport.de

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